10 Cafés im 6. Bezirk, die ihr besucht haben müsst

Montag, 18. Februar 2019 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

10 Cafés im 6. Bezirk, die ihr besucht haben müsst

Montag, 18. Februar 2019 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Wien und seine Kaffeehäuser: Zum einen wären da jene Orte, an denen sich einst Wiener Literaten und Literatinnen die Türklinke in die Hand gaben und über ihre neusten Werke und Gedanken austauschten, debattierten und von besseren Zeiten träumten. Treffen diese auf so trendige und liebenswerte Neuzugänge, hat man einen bunten Mix aus Cafés, der den sechsten Bezirk zu etwas ganz besonderes macht. Wir präsentieren Adressen, die ihr euch für euren nächsten Stadtbummel unbedingt zu Herzen nehmen solltet.

von Marie Amenitsch & Luisa Lutter

*Wir wollen euch auch während des zweiten Lockdowns inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

UPDATE: März 2020

Wenn auf den Wettergott einmal nicht Verlass sein sollte, gibt es doch nichts besseres, als in ein wohlig warmes und gemütliches Kaffeehaus zu flüchten. Wir präsentieren euch 10 Cafés im 6. Bezirk, die ihr unbedingt gesehen haben solltet. Viel Vergnügen!

Café Jelinek

Wir starten in unserer Übersicht über Cafés im 6. Bezirk mit dem ehrwürdigen Café Jelinek. Verträumt, gemütlich und äußerst traditionell – drei Adjektive, die diese Perle der Wiener Kaffeehaustradition perfekt beschreiben. Studierende und berühmte Persönlichkeiten gehen im Café Jelinek ebenso gerne ein und aus wie zahlreiche Touristen. Die gepolsterten Sitzmöglichkeiten, das offene Feuer im Kamin und die große Auswahl an Kaffee und Mehlspeisen laden zu einem Abstecher aus der Alltagshektik ein. Bei den unzähligen Zeitungen und Zeitschriften aus aller Welt, die es dort zu lesen gibt, kann es schon leicht passieren, dass man die Zeit um sich herum vergisst. Auch der sonnige Schanigarten vor dem Kaffeehaus ist äußert einladend und gemütlich.

Otto-Bauer-Gasse 5, 1060

10 cafés 6. bezirk

In diesem schönen Café kehrt man immer gern wieder ein | (c) Marie Amenitsch | 1000things

Café Mill

Zugegeben, dass Café Mill ist schon recht bekannt – so bekannt, dass man am Wochenende gut und gerne reservieren muss, um einen der beliebten Plätze im herrlichen sommergrünen Gastgarten zu ergattern. Es ist aber auch zu schön! Unweit der Mariahilfer Straße gelegen befindet sich dieses Schmuckstück von Restaurant mit reizvollem Garten. Hier wuchern die Pflanzen aus allen Kübeln, es liegt der Duft von Kaffee aber auch schmackhaftem Abendessen in der Luft. Falls man doch einmal von einem Regenguss überrascht wird, gibt es auch einen überdachten Außenbereich mit indischem Touch. Wer hier einmal war, kommt ziemlich sicher auch auf einen nächsten Besuch vorbei.

Millergasse 32, 1060

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Schadek

Es geht weiter in die Schadekgasse 12, wo mit dem gleichnamigen Allrounder eines der wohl coolsten Cafés im 6. Bezirk auf euch wartet. Wahrscheinlich kein unbekannter Tipp mehr unter den Wien-Kennenden, aber nach wie vor heißbegehrt sind die Plätze im oder vor dem schnuckelig Schadek. Die Lunge dankt – drinnen ist es mittlerweile gut erträglich. In der Vergangenheit war es eines der verrauchtesten Lokale, die wir kennen. Unweit der Mariahilfer Straße herrscht hier nicht ganz so viel Trubel auf der Straße, dafür ist das Schadek stets gut mit Gästen gefüllt. Beim Spritzer oder einem anderen feinen Getränk in der Hand blickt man auf das Haus des Meeres und den Esterhazypark.

Schadekgasse 12, 1060

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Freiraum

Dieses zentral gelegen Café Freiraum ist immer ordentlich gefüllt. Kein Wunder, gibt es das Frühstück ja auch von 8 Uhr bis 23:45 Uhr. Man trinkt beim Arbeiten und Lernen einen aromatischen Latte und genießt den Blick durch die große Glasfassade, die über zwei Etagen reicht. Die Karte hat viel und wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten. Plant etwas mehr Zeit ein, damit ihr genug Zeit habt, zu entscheiden.

Mariahilfer Straße 117, 1060

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Café Ritter

Mit seiner zentralen Lage direkt auf der Mariahilfer Straße ist es im Café Ritter ideal, um sich von einer Shoppingtour eine kurze Auszeit bei einem entspannten Kaffee zu gönnen. Der traditionelle Kaffeehausflair ist hier deutlich zu spüren und der Zeitungstisch erfreut mit einer riesigen Auswahl von allen namhaften Zeitungen und lädt dazu ein, die Welt um sich herum für einige Momente zu vergessen. Die heiß begehrten Fensterplätze erlauben es außerdem, das rege Treiben auf der Straße aus sicherer Entfernung zu beobachten. Abends spielt öfter jemand Klavier und verleiht der Räumlichkeit eine ganz eigene, betörende Note.

Mariahilfer Straße 73, 1060

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Corns ’n‘ Pops

Eine schmucke und zauberhafte Verbindung aus Café und Shop wartet in der Gumpendorfer Straße auf euch. Wie der Name schon vermuten lässt, dreht sich im Corns ’n‘ Pops alles um Müsli, Haferflocken und Cornflakes. Die verschiedenen Variationen des Frühstück-Lieblings können entweder in der hellen und freundlichen Location genossen oder auch bequem mit nach Hause genommen werden. Lisa und Philipp, die beiden Betreibenden, verwöhnen außerdem mit wöchentlich wechselnden Mittagsgerichten und frisch gebackenen Kuchen und verleihen ihrer Liebe zum Kochen und Backen so Gestalt. Die Regale zieren außerdem jede Menge „Superfoods“ und gesunde Nahrungsmittel, die Lust machen, auch selbst mal wieder so richtig ausgiebig zu kochen.

Gumpendorfer Straße 37, 1060

Corns 'n Pops-10 cafés 6. Bezirk

Selbst zusammen mixen oder lieber schon vorgefertigt essen? (c) Marie Amenitsch | 1000things 

Café Sperl

Wien bleibt Wien und das Sperl bleibt das Sperl und das schon seit 1880. Ein jeder (Wahl-) Wiener und jede Wienerin sollte den Weg einmal hierher finden, um vom ursprünglichen und traditionellen Kaffeehausflair der „Institution“ profitieren zu können. Die Plätze sind begehrt und in der schummrigen Atmosphäre lässt es sich so wunderbar verweilen, Zeitung lesen und Kaffee trinken. Auf der Speisekarte vom Café Sperl finden sich alle Klassiker der unterschiedlichen Kaffeevariationen, aber auch traditionelle Speisen wie Würstel, Schnitzel und zahlreiche Mehlspeisen dürfen nicht fehlen. Gut zu wissen: Geöffnet ist montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr. An Sonntagen von 10 bis 20 Uhr. Schaut vorbei und lasst euch vom Charme des Kaffeehauses verzaubern.

Gumpendorfer Straße 11, 1060

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Drechsler Wienzeile

Lust auf Verzückung? Egal, ob ihr zum Frühstück (bis 15 Uhr) oder zum Lunch Menu unter der Woche zwischen 11.30 und 14.30 Uhr vorbei schauen möchtet oder euch doch für das Dinner bis 23 Uhr entscheidet. In diesem, neu für euch hergerichteten, Lokal wird jeder Genuss-Wunsch erfüllt. Die Speisekarte liest sich wie ein Gedicht. Das Café Drechsler Wienzeile wird seit geraumer Zeit von den Betreibenden von Ramasuri bespielt und der frische Wind in den ehrwürdigen Räumlichkeiten tut gut. Viele Pflanzen und eine lässig bemalte Wand runden die chillige Atmosphäre ab.

Linke Wienzeile 22, 1060

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Brass Monkey

Die süße Verführung: Wer kleine süße Schmankerl und Mehlspeisen zum Kaffee dazu mag, sollte nicht an dem Türkis angestrichenem Lokal vorbei gehen, sondern mitten hinein treten. Die Cupcakes und Kuchen, die man im Brass Monkey bekommt, sind ein Gedicht und zergehen auf der Zunge. Unweigerlich kommt man bei all dem Schlemmen mit seinen Tischnachbarn ins Gespräch, der große Gemeinschaftstisch lädt auch förmlich dazu ein. Durch die Fensterscheibe grinst man den Vorbeieilenden relaxt zu, man selbst fühlt sich wunderbar entschleunigt mit seinem geschmackigen Kaffee in der Hand.

Gumpendorfer Straße 71, 1060

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Als kleines P.S. wäre mit dem wunderbaren Café Phil noch eine weitere Perle der Cafés im sechsten Bezirk- und absoluter Liebling von uns zu nennen. Kennt ihr zudem schon unseren Beitrag über die schönsten Buchhandlungen der Stadt?

(c) Beitragsbild  | gsophie5 | Instagram

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