Hallstatt

10 Dinge, auf die man in Österreich stolz ist

Sonntag, 14. März 2021 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

10 Dinge, auf die man in Österreich stolz ist

Sonntag, 14. März 2021 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Ein schönes Fleckchen im Herzen Europas, das mittlerweile 8,9 Millionen Menschen ihr zu Hause nennen. In dem Kängurus zwar nicht in freier Wildbahn, aber immerhin im Zoo begutachtet werden können. Ja, die Rede ist von Österreich. Was unser Land so schön und vor allem so besonders macht, stellen wir euch nun an Hand von zehn Dingen vor, auf die man in Österreich stolz ist.

von 1000things Redaktion

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Österreich ist zwar klein und wird oft als „das andere Deutschland“ gesehen. Doch es gibt so einiges, wofür wir international bekannt sind und worauf wir auch – vollkommen verdient – mächtig stolz sein können.

Land der Berge, Land am Strome

Egal ob im Sommer oder im Winter: Die österreichische Landschaft hat für alle immer und überall etwas zu bieten. Man könnte fast schon meinen, die Seen und Berge liefern sich ein regelrechtes Wettrennen um die Auszeichnung als schönster Ort im ganzen Land. Während wir mit Großglockner, Großvenediger, Wildspitze und anderen Bergen einige Wander- und Wintersport-Paradiese mit über 3.000 Höhenmetern haben, versetzen uns auch die schönen Badeplatzerl im Sommer ins Staunen. Der Grüne See, der Reedsee, der Attersee und ihre Seen-Geschwister bieten eine spektakuläre Naturkulisse, die nicht nur zum Baden und Entspannen einlädt, sondern auch hervorragend für Spaziergänge in der Gegend und für Picknicks genutzt werden kann. Und darüber, dass idyllische und einzigartige Plätze, wie unser geliebtes Hallstatt, sogar im Ausland nachgebastelt werden, reden wir erst gar nicht…

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Musiker*innen der Vergangenheit und Gegenwart

Den ganz großen Österreicher*innen der klassischen Musik, die mittlerweile zwar schon vor einiger Zeit verstorben sind, werden wir auf Ewig Tribut zollen. Noch Jahrzehnte – und in manchen Fällen auch Jahrhunderte – später setzen wir uns mit ihren zeitlosen Werken auseinander. Allen voran erinnert man sich häufig und gerne an die Herrschaften der Wiener Klassik, etwa Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart oder Ludwig van Beethoven. Schon klar: Letzterer ist kein Österreicher, aber er hat einige Jahre seines kreativen Schaffens bei uns verbracht und seine letzte Ruhe schließlich am Wiener Zentralfriedhof gefunden.

Aber auch modernere Musikschaffende beziehungsweise eine gewisse Musikrichtung wollen wir hervorheben, die ganz besonders in den 1980ern Welterfolge feierten: den Austropop. Unser erster deutschsprachiger Rapper Falco hatte einige internationale Hits, doch auch die Gruppen EAV und STS stürmten weltweit die Charts. Auch heute tut sich so Einiges in der heimischen Musikszene mit Soul-Stimmen wie Lou Asril und LYLIT, Bands wie Seiler & Speer und Wanda oder Pop-Künstlerinnen wie Ina Regen und Avec.

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Man bringe den Spritzwein (und das Bier)!

Mit stolzen 26 weißen und stattlichen 14 roten Rebsorten ist es durchaus angebracht, uns den Titel „Weinland“ selbst zu verleihen. Schon mehrere Jahrhunderte lang wird in Niederösterreich, dem Burgenland, in der Steiermark oder in Wien der Wein angebaut, der die Gaumen von Weinliebhaber*innen auf der ganzen Welt zum Singen bringt. Auch Bier schmeckt uns im eigenen Land tendenziell besser, als wenn wir auf Reisen sind, und hier zu Lande gibt es über die letzten Jahre eine interessante Entwicklung: Mini- und Mikrobrauereien schießen wie die Schwammerln aus dem Boden, da auch immer mehr Gasthäuser ihr eigenes Bier herstellen. Na dann: Proooost!

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Die Traditionsküche

Eine Frittatensuppe, ein Schnitzel mit Erdäpfelsalat und abschließend ein richtig flaumiger Kaiserschmarrn. Geil oder geil? Unsere teilweise sehr deftige – deshalb aber nicht weniger gute – Traditionsküche hat eine Vielzahl köstlicher Speisen zu bieten, die in herkömmlichen Gasthäusern verzehrt werden können. In vielen Lokalen schmeckt es sogar fast oder genauso gut wie bei der eigenen Omi zu Hause.

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Ein Hoch auf unsere Wintersportler*innen!

Wir sind zwar nicht so gut im Fußball, aber hey, wir haben halt andere Talente. Skifahren zum Beispiel. So ein kleines Land, so viele Berge und noch mehr erfolgreiche Skirennläufer*innen. Denn wir belegen mit Marcel Hirscher, Hermann Maier, Benni Raich, Stephan Eberharter und Franz Klammer gleich fünf Plätze unter den Top 13 der erfolgreichsten männlichen Alpin-Skifahrer aller Zeiten. Auf der äquivalenten Liste für die Damen finden sich mit Annemarie Moster-Pröll, Renate Götschl, Marlies Schild und Michaela Dorfmeister vier Österreicherinnen in den Top 16. Wir sind außerdem, sowohl bei den Herren als auch bei den Damen, die international erfolgreichste Ski-Nation im Ländervergleich. Bei all diesen Erfolgszahlen freut man sich ja direkt jetzt schon auf die nächste Wintersportsaison.

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And the Oscar goes to…

… Stefan Ruzowitzky, Christoph Waltz, noch einmal Christoph Waltz und Michael Haneke! Seit der Jahrtausendwende haben wir es bereits viermal geschafft, einen der begehrten Academy Awards mit nach Hause zu nehmen. Stefan Ruzowitzky für den Spielfilm Die Fälscher und Michael Haneke für Liebe konnten als Regisseure je einen Oscar für den besten fremdsprachigen Film abräumen und auch andere Preise weltweit entgegennehmen. Christoph Waltz gelang es als Schauspieler in gleich zwei Filmen – Inglorious Basterds und Django Unchained – innerhalb von drei Jahren je einen Oscar in der Kategorie Bester Nebendarsteller verliehen zu bekommen. Wir sind schon gespannt, wann wir endlich die nächste Trophäe des höchsten Filmpreises der Welt verliehen bekommen.

Auf zur nächsten Fußball-EM!

Immer wieder, immer wieder, immer wieder Österreich! Nachdem wir uns 2016 immerhin in die Vorrunde der Europameisterschaft gekickt haben, hat sich die österreichische Fußball-Nationalmannschaft nun für die nächste Europameisterschaft qualifiziert, die aufgrund der Corona-Pandemie von 2020 auf das Jahr 2021 verschoben wurde. Mal sehen, wie wir uns dieses Mal schlagen werden – wir sind schon gespannt. Von der nächsten Teilnahme an einer Fußball-Weltmeisterschaft dürfen wir vorerst noch träumen. Also ist für die noch ausständigen Qualifikationspartien kräftiges Daumen halten angesagt!

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Immerwährende Neutralität

Am 26. Oktober feiern wir ja unseren Nationalfeiertag, an dem wir das Inkrafttreten der immerwährende Neutralität an diesem Tag im Jahr 1955 feiern. Diese war, nun folgt ein kleiner Exkurs in den Geschichtsunterricht, vor allem zur Zeit des Kalten Krieges von großer Wichtigkeit. „Neutralität im Kriegsfall, kein Bündnis, keine Militärbasen“ sind die in der sogenannten Avocado-Doktrin von Franz Cede bezeichneten Hard-Facts unserer Neutralität. Ach ja, und ohne dieses kleine, feine Detail in unserer Verfassung wären wir vermutlich auch nicht einer der vier Standorte der Vereinten Nationen geworden.

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Jetzt ist schon wieder was passiert.

Danke, Wolf Haas, für zahlreiche Kriminalromane, stundenlanges Lesevergnügen und Spannung bis zum Schluss. Die österreichische Literatur hat eine große Bandbreite an richtig guter Lektüre zu bieten, die von Arthur Schnitzlers Reigen bis Stefan Zweigs Schachnovelle einiges an Schmankerln für Bücherwürmer bereit hält. Es gab nahezu keine Epoche, in der Österreich nicht mit zumindest einem Werk einen internationalen Erfolg für sich verbuchen konnte. Und auch wenn ganz große Highlights der heimischen Literatur in der Vergangenheit liegen – etwa Franz Grillparzers Drama Der Traum ein Leben im Biedermeier oder Hugo von Hofmannsthals Jedermann –, können wir mit Elfriede Jelinek, Thomas Glavinic, Christoph Ransmayr und noch vielen mehr in eine vielversprechende literarische Zukunft blicken.

Alles Walzer!

Die Tradition des Wiener Opernballs reicht zurück in die Zeit des Wiener Kongresses 1814/15. Er gilt seit seinem Auftakt als Hofopern-Soirée 1877 als gesellschaftlicher Höhepunkt der Ballsaison. Jedes Jahr – sofern wie im Jahr 2021 nicht gerade Pandemie ist – wird der Ball von Stars und Sternchen aus aller Welt in prächtigen bis absurden Abendroben besucht. Mit der Aufforderung „Alles Walzer!“ wird nach der opulenten Eröffnungszeremonie zu musikalischer Untermalung mit Werken von Johann Strauß und Co. das Tanzbein geschwungen. Als Höhepunkt der Ballnacht gelten neben dem von Richard Lugner jährlich mitgebrachten Überraschungs-VIP-Gast auch die Mitternachtsquadrille, der Radetzky-Marsch und Brüderlein fein.

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Ihr glaubt, ihr seid echte Expert*innen, wenn’s um Österreich geht? Dann testet euer Wissen doch bei unserem Mundart-Quiz! Wir verraten euch außerdem, welche witzigen österreichischen Faschingsbräuchen es gibt.

(c) Beitragsbild | Sorasak | Unsplash

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