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1000 Moments: Dresden

Sonntag, 11. Dezember 2016 / Lesedauer: ca. 5 Minuten
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1000 Moments: Dresden

Sonntag, 11. Dezember 2016 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Dresden? Liegt im Osten Deutschlands, dort steht die berühmte Semperoper, die Elbe fließt durch die Stadt,… Viel mehr wusste ich ehrlich gesagt nicht über Dresden. Nun wohne und studiere ich seit drei Jahren hier und möchte nicht mehr weg aus der schönsten Stadt an der Elbe – es ist Zeit für 1000 Moments!

von Franziska Müllers

„A Schälchn Heeßn?“ werde ich im Café gefragt. Ähm, ein Schälchen was bitte? „Sie sind wohl das erste Mal hier: Darf es eine Tasse Kaffee sein?“ Na toll, da bin ich wohl direkt als Nicht-Dresdenerin aufgefallen. Das war vor drei Jahren, heute falle ich nicht mehr auf – eher meine Freunde und Familie, die mich besuchen kommen.

Traumstadt Dresden

Und ich bekomme sehr oft Besuch, denn nach Dresden kommt man von überall her sehr gut hin. Zum Beispiel mit dem neuen HELLÖ-Fernbus aus Berlin und Wien. Günstig, schnell und bequem!

Ein Besuch in Dresden lohnt sich definitiv, denn schließlich ist Dresden nicht nur Landeshauptstadt von Sachsen, sondern auch die schönste Stadt an der Elbe! Die Hamburger sind da zwar anderer Meinung, aber sie liegen eindeutig falsch. Eine richtig coole ehemalige DDR-Stadt, das Mekka für alle veganen Öko-Hipster dieser Welt, noch cooler als Berlin. Modern, bunt und historisch zugleich. Klar, in letzter Zeit gab es allerlei Negativ-Schlagzeilen: PEGIDA hier, PEGIDA da. Mein Bild von Dresden hat sich davon aber nicht trüben lassen, Dresden ist und bleibt eine der schönsten Städte! Eine Stadt zum Verlieben. Meine Stadt.

Mein Leben in Dresden

Das Studium hat mich in die Elbmetropole verschlagen und ich habe es nie bereut. Aus einem kleinen Ort an der niederländischen Grenze zog ich vor drei Jahren hierher und die Stadt hat mich sofort gepackt. Nur die Herzlichkeit und Freundlichkeit, die ich aus der Heimat kenne, gibt es hier nicht so. Dafür kann man sich hier endlich frei entfalten. Ich wohne in der Neustadt, dem absoluten Studenten- und IN-Viertel von Dresden. Überall gibt es vegetarische und vegane Restaurants. Hier findet jeder seine Nische – auch, wenn man tatsächlich ein veganer Öko-Hipster ist. Es interessiert hier eigentlich niemanden, man wird nicht komisch angeschaut. Die Leute sind einfach unglaublich locker, alternativ und Kultur ist hier ein hohes Gut, das will ich nicht mehr vermissen.

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Dresdener Highlights – Elbeflohmarkt, Striezelmarkt,…

Mein schönstes Erlebnis in Dresden hatte ich in meiner ersten Woche. Ich bin ein wenig durch die Stadt geschlendert und habe durch Zufall den Elbeflohmarkt an der Alberbrücke entdeckt. Der findet jeden Samstag das ganze Jahr über statt und bis heute trifft man mich hier des Öfteren an.

Apropos Markt, da fällt mir natürlich unser absolutes Dresdener Highlight ein: Der Striezelmarkt! Der Rest von Deutschland und Österreich würde Weihnachtsmarkt sagen, aber wir haben unseren Striezelmarkt.

bild-striezelmarkt-von-karstensbilderkiste Vom 24. November bis zum 24. Dezember findet der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands (ja, darauf bilden wir Dresdener uns wirklich etwas ein) statt – 2016 bereits zum 582. Mal! Ein Monat voller Glühwein, Würstchen und Kitsch – das muss man einfach erlebt haben!

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Striezel ist übrigens das mittelhochdeutsche Wort für Stollen, womit wir bei der bekanntesten Dresdener Speise wären: Dem Dresdener Stollen. Wer gerne Stollen mag, der wird ihn wahrscheinlich lieben. Ich stehe, ehrlich gesagt, nicht so sehr auf diese Zuckerbombe.

Ein Ausflug in die Natur

Wenn ich im Winter nicht gerade zwischen den Glühweinbüdchen herumlaufe, dann bin ich gerne in der Dresdener Heide. Ein riesiges Waldgebiet im Nordosten von Dresden. Hier kann man wunderbar laufen, spazieren gehen und die Ruhe genießen. Empfehlen kann ich definitiv auch einen Ausflug mit dem Fahrrad – entlang der Elbe auf dem bekannten Elbradweg, der sich bis in die sächsische Schweiz zieht. Fahrräder kann man an vielen Stellen in Dresden über sz-bike ausleihen. Via App (nextbike-App für IPhone und Android) ist die Registrierung kostenlos, jede halbe Stunde kostet einen Euro.

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Dresdener Gastro- und Party-Kultur

Ansonsten bin ich sehr oft in Cafés anzutreffen, wo ich doch jetzt weiß, wie man hier in Sachsen Kaffee bestellt! Mein Lieblingscaféé ist das tanteleuk (ausgesprochen: Tante löök). Hier gibt es selbstgemachten Kuchen, Rhabarberschorle (pardon: Rhabarbersaft g’spritzt natürlich) und andere coole Hipstergetränke. Das Geschirr kommt vom Flohmarkt, kein Stück ist wie das andere und genau das macht den Charme des Cafés erst richtig aus – ein Stück Kuchen gibt es ab etwa drei Euro.

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Am Wochenende heißt es natürlich: Party, Party, Party! Ein paar gemütliche Drinks vorweg gibt es in der Terrassen-Bar am Bischofsplatz (selbstverständlich auch in der Neustadt, genauer gesagt im Hechtviertel). Zum Trinken und zum Essen super, gerade im Sommer kommt hier echtes Biergarten-Feeling auf, nur noch besser, aber auch im Winter ist sie einen Besuch wert und sehr schonend für die studentische Geldbörse.

Wenn dann der Pegel stimmt, geht es mit der Bahn zum Sektor Evolution – einem der coolsten Clubs in Dresden. Von der Bahnhaltestelle Dresden-Industriegelände etwa zehn Minuten Fußweg durch verlassenes Industriegelände und schon steht man davor. Ein riesiger ranziger Techno-Schuppen. Aber echt verdammt cool! Zehn Euro für den Eintritt ist zwar nicht so günstig, aber es lohnt sich: Hier habe ich meine coolsten Abende in Dresden verbracht und bin das eine oder andere Mal echt überrascht gewesen, als ich die Halle verlassen habe und mir die Sonne entgegenschien. Und die absolute Krönung: Es gibt Quarkbällchen, ein perfekter Snack für Zwischendurch.

Und wer dann noch nicht satt ist, macht auf dem Heimweg noch einen Halt bei Ararat in der Neustadt (Alaunstraße 37) – hier gibt‘s leckere Falafel oder einen Kebab für drei bis vier Euro.

Der Tag danach

Zum Frühstück treffe ich mich dann mit Freunden im Bottoms Up (Martin-Luther-Straße 31). Hier gibt es am Wochenende den besten Brunch Dresdens – hausgemachte Dips, Salate, Apfelstrudel, Brötchen (also Semmeln), Rührei, Obst und so weiter. Der Brunch kostet nur zwischen acht und neun Euro! Nach dem Besuch kann ich mich jedes Mal nach Hause rollen.

Nach drei Jahren hier kenne ich mich natürlich auch kulturell schon sehr gut aus und spiele bei Besuch gerne die Stadtführerin. Meine Lieblingsroute führt von der berühmten Semperoper vorbei am Alten Meister und am Zwinger durch die barocke Altstadt bis hin zur Frauenkirche. Hier sollte jeder einfach mal die Atmosphäre aufsaugen und die alten Gebäude (die ja eigentlich gar nicht so alt sind, da sie nach dem Krieg wieder aufgebaut wurden) auf sich wirken lassen. Außerdem lohnt sich ein Blick von der Marienbrücke auf die Dresdener „Skyline“ – übrigens auch ein hervorragender Selfie-Hotspot!

Wer dann noch nicht genug Kultur hatte, der sollte unbedingt in die Kunsthofpassage – nirgendwo anders als in der Neustadt natürlich! Hier gibt es wundervolle bunte Häuser, die ein wenig an Hundertwasser erinnern, und kleine Lädchen, die zum Bummeln einladen. Wer gerne noch einen Opern- oder Theaterbesuch dranhängen möchte, etwa in der berühmten Semperoper, der bekommt (als Student) an der Abendkasse eigentlich immer noch eine Karte – und das für nur 10 Euro!

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Übrigens: ich selbst bin ja gar kein Fan von ganz typischem Essen, aber wer echten DDR-Charme erleben möchte, dem empfehle ich ein paar gekochte Senf-Eier.

Ein paar Facts zum Schluss

HINKOMMEN: Natürlich mit HELLÖ. Oneway ab 19 Euro. Fahrzeit: Circa 7 Stunden.
UNTERKOMMEN: MOTEL ONE am Palaisplatz, ab 59 Euro pro Zimmer/Nacht.
NICHT VERPASSEN: (bei einem Besuch im Winter): Glühwein und Besichtigung der höchsten Stufenpyramide der Welt auf dem Striezelmarkt.
UNBEDINGT MEIDEN: PEGIDA-Demonstrationen, jeden Montag.
UNBEDINGT PROBIEREN: Dresdener Handbrot (gibt’s mittlerweile auf fast jedem Festival – kommt aber ursprünglich aus Dresden).
UNBEDINGT BEACHTEN: Niemals erwähnen, dass Leipzig eine schöne Stadt ist. Hier gilt das Motto: Über Dresden lacht die Sonne, über Leipzig die ganze Welt.
DIE INOFFIZIELLE HYMNE:

Bilder:

(c) Titelfoto, VioletArt, pixabay, CC0
© Neustadt von @gehzummeer/Instagram
© Striezelmarkt von @karstensbilderkiste/Instagram
© Striezelmarkt von @malinasternberg/Instagram
© Dresdener Heide von @rappdesign/Instagram
© tanteleuk von @adrianesto/Instagram
© Dresden von der Marienbrücke von @carlwer/Instagram
© Semperoper von @claudi_0611/Instagram

 Gesponserter Artikel von HELLÖ.

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