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Auf den Spuren von Soletti

Montag, 27. November 2017 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Auf den Spuren von Soletti

Montag, 27. November 2017 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

1000things ist für euch in den Ort Feldbach in der Steiermark gefahren und hat sich auf eine Werkstour durch die Soletti Fabrik begeben. Neben feinsten Kostproben gab es auch allerhand Hintergrundinfos und spannende Facts. Wisst ihr eigentlich, woher der Firmenname ursprünglich kommt? Dieses und weitere, spannende Infos haben wir euch zusammengetragen.
Immer dem guten Geruch nach! Erfahrt mehr zu unserem Ausflug hier am Blog.

von Luisa Lutter

Omnomnom, nicht umsonst ist Soletti die meistverkaufteste Salzstange in Österreich. Der Name ist mittlerweile das Synonym für knackige Salzstangen und das Knabbergebäck darf auf keiner Party fehlen.

Wir von 1000things haben uns auf den Weg nach Feldbach gemacht und uns angesehen, wie die leckeren Stangen und die anderen Knabberprodukte – allen voran die brandneuen ChipsCracker –  hergestellt werden. Kommt mit auf eine Erkundungstour, die garantiert Appetit auf mehr macht.

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Wie aus der Brezel eine Stange wurde

Soletti gehört mittlerweile zur Firma Kelly, wurde aber bereits 1949 von Herrn Josef Zach in der gleichnamigen Bäckerei erfunden. Dort wurden ursprünglich Brezeln verkauft, welche aus dünnen Teignudeln hergestellt waren. Die Not machte erfinderisch: Da die Herstellung und vor allem das Formen der Brezeln einen erheblichen Zeitaufwand darstellten, kam die Familie auf die Idee ihr Gebäck einfach mal in gerader Form zu backen. Die neue Variante kam bei den Kunden genauso gut an und somit war der Vorläufer der Salzstange geboren.

Welch ein Glück, dass die Familie Zach Italien sehr mochte und auch der Pasta nicht abgeneigt war. So entstand im weiteren Verlauf die Überlegung, die neue Salzstangen-Erfindung mit der Verarbeitungsweise von dünnen Nudeln zu kombinieren. Gesagt, getan: Zusammen mit der lokalen Maschinenfabrik Krobath entstand ein Rotationsschneider, welcher 11cm lange Teigstreifen produzieren konnte. Mit diesem Schritt wurde die Produktion um ein Vielfaches effizienter. Deswegen sind die Soletti Salzstangen auch heute noch 11cm lang und die SuperSize Stangen stolze 22cm.

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Der Ursprung des sonnigen Names …

… kommt nicht von irgendwo: Die Firma kam dank der Salzkörner, welche auf die Teigstreifen gestreut wurden, zu ihrem Namen. Zuerst lag der Gedanke zu „Saletti“ nahe, da „sale“ auf Italienisch Salz bedeutet. Doch es war die Dame des Hauses, die den entscheidenden Drive gab und „Soletti“ vorschlug. Es erinnerte sie nämlich auch an das ähnliche Wort „Sole“, also die Sonne, im schönen Italien – und wer möchte nicht gerne ein bisschen wohlklingende Sonne im Namen haben?!

On Tour

Was anfangs nur als Slogan für die Salzstangerl gedacht war, steht mittlerweile für das ganze Sortiment.  Wir durften das Traditionsunternehmen Soletti für eine Werksbesichtigung besuchen, einmal hinter die Kulissen schauen und den Duft des frischen Knabbergebäcks einsaugen.
Gut ausgerüstet mit Kopfbedeckung und Schutzmantel ging es in die Fabrik. Vom Lager hin zur Produktionsstätte gab es einiges zu sehen.

Einmal Teig raten: Je nach Knabbergebäck gibt es unterschiedliche Teigsorten

Unser Hauptaugenmerk lag bei der Besichtigung auf den ChipsCrackern, die neu in die Soletti-Familie aufgenommen wurden. Es gibt vier verschiedene Sorten: mediterrane Kräuter, zwei (Meer-)Salz Varianten und Mini-Kornspitze. Im unteren Bild sind die Cracker Rohlinge zu sehen, kurz bevor sie im Ofen für mehrere Minuten knusprig gebacken werden. Der köstliche Duft liegt zwar schon in der Luft, wird aber erst im nächsten Schritt verbreitet.

Nach dem Backverfahren erhält man dünne Cracker, die wie Chips schmecken, allerdings einen deutlich geringeren Fettanteil haben und auch ohne Geschmacksverstärker produziert werden. Noch pfenwarm durften wir verkosten und konnten fast gar nicht mehr aufhören. Quasi direkt im Anschluss geht es für die ChipsCracker ganz frisch weiter in die Verpackung, um danach in die diversen Filialen ausgeliefert zu werden. Wusstet ihr eigentlich, dass  pro Kopf ca. 4 Kilo Knabbereien im Jahr vernascht werden?

Kein Wunder, denn bei so viel Auswahl muss man sich ja einmal durch das komplette Sortiment kosten, ehe man seinen Knabbergebäck-Liebling gefunden hat. Was uns besonders gut gefällt ist die Tatsache, dass so gut wie alle Zutaten aus der Heimat kommen und sehr viel Wert auf Regionalität gelegt wird.

Wer für Party und Events nicht einfach nur Knabbereien servieren möchte, kann z.B. auch ganz individuelle Schmankerl daraus zaubern. Bei der Werksbesichtigung kamen wir auf den Genuss von unterschiedlichsten Varianten: Von Schinken mit Ei sogar hin zu einer leicht süßlichen Apfelnote mit Granatapfel und Pistazien.

Bis zur nächsten Party müssen wir uns noch entscheiden, was unsere Favoriten sind. Einstweilen heißt es durchkosten und genießen. Der Besuch im Soletti Werk war auf jeden Fall informativ und hat uns Appetit auf mehr gemacht. Auf der Website bekommt ihr einen Überblick, was es alles zu knabbern gibt. Dort könnt ihr auch auswählen z.B ob der Snack vegan, kosher oder mit  weniger als 5 % Fett sein soll. Hier geht’s zur Soletti Website

*Gesponserter Beitrag. Mit freundlicher Unterstützung von Kelly. 

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