Ostereier mal anders

Das 1000things-Ostereier-Lookbook 2019

Mittwoch, 17. April 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Das 1000things-Ostereier-Lookbook 2019

Mittwoch, 17. April 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Verrutschte Sticker sind längst out und eintönige Farben sowieso von vorgestern. Auch Ostereier wollen 2019 ordentlich durchgestylt werden – von Eierkopf bis Eierpopsch. Damit ihr mit euren Osternestchen en vogue und voll im Trend seid, haben wir hier das ultimative Ostereier-Lookbook für euch. Das Nestchen muss leben!

von Viktoria Klimpfinger

Grüngescheckert, goldgesprenkelt, aufwendig tätowiert: Zu Ostern wird das Ei zum Fashionvictim. Längst sind wir über einheitliche Outfits in Komplementärfarben hinaus und schreien: Wir haben die Eier schön! Also natürlich die Hühnereier, ihr Schlitzohren. Damit auch ihr mit euren Hühnerausscheidungen dieses Jahr voll im Trend liegt, haben wir ein paar coole Ei-Spirationen für euch. Und keine Sorge: Um sie nachzumachen, müsst ihr kein Ei-nstein sein. Ei, was haben wir jetzt gelacht. Okay, wir stellen die flachen Wortspiele schon Ei-n.

Schwarz und Weiß

Im Leben ist zum Glück nicht alles Schwarz oder Weiß. Aber auf Ostereiern kommt das umso stylischer daher. Seit Jahren liegt der Trend, die Ostereier mit schwarzen Linien und Mustern zu verzieren, in jedem imaginären Oster-Stylebook ganz weit vorne. Fast könnte man die Parallele ziehen zu den Maori-Tattoo-Trends oder den schwarzen Balken, die manche Hipster-Unterarme mysteriöserweise zieren. Testet eure bevorzugten Motive doch einfach an euren Eiern, bevor ihr sie stechen lasst. Hühnereier! Hier sind immer Hühnereier gemeint, ihr Strizzis! Am besten, ihr verwendet dafür einen Lebensmittelstift, den es in jedem Bürobedarf zu kaufen gibt. Safety First, auch bei den Eiern.

Negativ ist positiv

„Seid doch nicht immer so negativ!“ Das habt ihr einmal zu oft gehört und jetzt wollt ihr gebürtigen Einwohnerinnen und Einwohner von Passiv-Aggressivistan der Welt eure Negativität um die Ohren hauen? Nur zu, denn Ostern ist der perfekte Anlass. Stilbewusste Eier tragen dieses Jahr den Negativ-Look nämlich als Haute Couture. Dafür bestreicht ihr eure Mode-Ei-konen einseitig mit etwas Eiweiß, damit eure Kräuter oder Blüten während des Färbens gut darauf kleben bleiben. Habt ihr euer Abziehmotiv angeklebt, zieht ihr dem Ei einen durchsichtigen Strumpf an und bindet ihn straff zusammen. Dann geht’s ab in die Farbe – und voilà!

Hell in Aquarell

Auch bunt darf’s zu Ostern sein, ist ja immerhin schon eifrig Frühling. Doch auch hier gilt: Kre-Ei-tivity first: Statt eure Eier lieblos in flüssige Komplementärfarben zu droppen, könntet ihr ihnen dieses Jahr mit etwas Geschick ein Make-Over im Aquarell-Look verpassen. Damit das Ganze auch nicht gesundheitsschädlich ist, empfehlen wir euch einen Malkasten mit Naturfarben. Oder ihr blast die Eier vorher einfach aus, macht euch eine g’schmackige Eierspeis‘ und verzichtet dieses Jahr eben aufs Eierpecken. Wäre ja auch schade um eure schönen Wasserfarben-Kreationen.

Zweiohrküken

What you see isn’t always what you get! In manchem Schafspelz steckt ein Wolf – und in manchem Ei ein kleiner Hase. Wenn ihr euch beim Nesterl-Zusammenstellen nicht zwischen Schokohasen und Ostereiern entscheiden könnt, ist diese Variante eure Rettung: Upgradet euer Ei doch einfach zum Häschen. Punkt, Punkt, Strich, Strich, und fertig ist das Hasengesicht. Dann noch zwei Papierohren angeklebt und fertig ist das Undercover-Karnickel. Dass es keinen Bommel hat und nicht besonders weit hoppelt, wird bei diesen süßen Pausbäckchen kaum jemandem auffallen, versprochen.

Oder ihr setzt auf Ei-vantgarde und deutet die Hasenattribute mit gebogenem Draht an:

Federn lassen

Wenn ihr doch lieber nicht die Tierarten wechselt, könnt ihr dem Ei einen kleinen Vorgeschmack darauf geben, wie es als erwachsenes Federvieh vielleicht ausgesehen hätte. Fies? Ja, schon. Aber auch ziemlich stylisch. Einfach eine schöne Feder ans Ei geklebt und schon sieht das Osterkörbchen gleich um einiges interessanter aus. Aber Vorsicht: Bei all diesen Klebevarianten gilt: Entweder ihr blast die Eier aus und tobt euch mit Bastelkleber aus. Oder aber ihr verwendet natürliche Klebstoffvarianten oder zumindest weniger schädliche Bastelkleber auf Wasserbasis.

Es ist serviert

Die folgende Eier-Aufhübsch-Technik hat sogar einen eigenen Namen: Decoupage. Auch bekannt als Serviettentechnik. Zuerst sucht ihr euch die oberste Schicht der Serviette. Dann reißt ihr ungeniert das Motiv heraus, das ihr auf euren Eiern sehen wollt, tragt den Klebstoff auf und drückt die Serviette fest. Anschließend streicht ihr noch einmal mit Klebstoff (entweder natürlich oder ausgeblasenes Ei!) darüber und schon hat euer Ei die Schale schön.

Für faule Eier

Apropos kleben: Man kann es sich natürlich auch einfacher machen. Für alle Bastelmuffel mit ästhetischem Eier-Anspruch gibt es mittlerweile Sticker in unzähligen Varianten – sogar in Black-and-White-Optik. Damit erspart ihr euch also auch das Gekritzel. Besonders coole Motive haben wir etwa auf Etsy.com gefunden.

Jetzt seid ihr voll im Oster-Rausch? Wir haben ein paar Ideen für ausgefallene Ostergeschenke für euch. Wenn ihr lieber shoppt als selber macht, findet ihr bei Österreichs schönsten Ostermärkten sicher genug fürs Körberl.

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