Das Gurkenglas-Gleichnis für 2016

Montag, 4. Januar 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Das Gurkenglas-Gleichnis für 2016

Montag, 4. Januar 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Willkommen im Jahr 2016! Ja, der Titel ist etwas ungewöhnlich. Was hat das neue Jahr mit Gurken zu tun? Wir verraten es in unserem Blogbeitrag. So viel sei schon mal preisgegeben: Es geht auf jeden Fall um Vorsätze und Tatendrang in Wien für die anstehenden Monate. Neugierig? Dann hier gleich weiterlesen.

von Luisa Lutter

Es ist wieder soweit, wir holen unsere Gute-Vorsätze-Liste aus dem letzten Jahr hervor. Viel geändert hat sich wahrscheinlich nicht an den Punkten, die wir damals schon aufgeschrieben haben. Vielleicht egränzen wir sie um einige Ideen. Nur um zu sehen, wie schön all die Überlegungen zusammen auf einem Blatt Papier ausschauen. Denn seien wir ehrlich, wie viel hat man wirklich geändert? Genau, deswegen wissen wir auch, dass der 1000. Beitrag, den ihr zum Thema Neujahrsvorsätzen lest, nichts  daran ändern wird, dass man wesentliche Änderungen vornehmen wird. Wir wollen euch hiermit nur anstupsen und auf unterschwellige Art animieren, einige Dinge in Angriff zu nehmen. Ob diese auf eurer Liste stehen, wissen wir leider nicht. Aber vielleicht fügt ihr einige Punkte ja nach dem Lesen hinzu.

Das Gurkenglas-Gleichnis

Eine besondere Form, um sich seiner Zeit und der Effizienz bewusst zu werden: Man könnte auch jedes andere Glas x nehmen. Stellt euch vor, ihr füllt in das Glas Golfbälle bis zum Rand rein, ist es dann voll? Betrachtungsabhängig, oder? Denn, fügen wir noch Kiselsteine hinzu, werden die Hohlräume gefüllt. Gleich hinterher schütten wir noch eine große Menge Sand, denn dann werden auch die kleinsten Lücken befüllt. Ist das Glas nun gänzlich voll? Immernoch nicht, denn zu guter Letzt passt immernoch eine ordentliche Portion Kaffee hinein. Viele werden jetzt erkennend nicken, aber verwundert sein – warum beschreibe ich das Ganze?

Das gefüllte Gurkenglas symbolisiert unser momentanes und zukünftiges Leben. Die Golfbälle, das Größte im Glas, könnten für Gesundheit, Familie und Freunde stehen. Das, was viele auch als Wichtigstes ansehen, da es unser Wohlbefinden am meisten beeinflusst. Danach kommen in Form der Kieselsteine Studium/Arbeit. Der Sand steht für die Kleinigkeiten, mit denen wir uns im Alltag befassen müssen. Und der Kaffee? Stimmt, der sagt uns, dass egal was passiert, wir uns die Zeit nehmen sollten, um mit lieben Menschen eine kurze Verschnaufspause einzulegen und einen leckeren Kaffe oder Tee zu trinken.

Worauf es hinausläuft: Behaltet die Prioritäten im Blick! Verzettelt euch nicht an Kleinigkeiten und überlegt für euch, woraus euer eigenes Gurkenglas besteht – und wie viele Lücken dazwischen sein sollen.

gurkenglas www.tintypephotoapp.com Mike Newton

50 Dinge

… die ein Wiener getan haben muss. Dieses Buch richtet sich auch an alle „Möchtegern-Wiener“ und jene, die hier einfach gerne leben. Für 19,90€ bekommt man tolle Ideen, was es in Wien alles an spannenden „To-Do-Möglichkeiten“ gibt. Sei es, dass man mal in der Mittagspause oder als Bettlektüre reinschaut. Unser Tipp: Es mit zum Treffen von mehreren Freunden nehmen. Die aktivste Person wird sich schon neugierig drüber hermachen und euch mit Motivation anstecken, das ein oder andere zusammen auszuprobieren. Für die restlichen 950 things to do sind dann wir zuständig.

Vorfreude schüren

Urlaubsgelüste? Klar, wer hat das nicht! Aber anstatt sich direkt zu verzetteln und in vielen offenen Internettabs ein geeingnetes Ziel in stundenlanger Recherche zu suchen: Lieber alles auf einen Blick haben, z.B.  auf der Wiener Ferienmesse, die  vom 14.-17.01. in den Messehallen stattfindet. Es werden viele Vorträge, Fotos und Filmpräsentationen geboten.

Atlas Joe Lodge flickr

Sporteln nach Lust und Laune

Das coole an myclubs ist, dass man sich nicht übereifrig, wie das ja im neuen Jahr gerne mal vorkommt, einen Jahresvertrag bei einem Fitnesscenter holt, sondern eine Karte für eine Vielzahl an Sportstudios in Wien und einfach das macht, worauf man eben gerade Lust hat. Egal ob Yoga, Schwimmen, Boxen oder Tennis – die Auwahl ist riesig. Dank diesem praktischen System könnt ihr euch ausprobieren und habt länger Lust, in der Freizeit auch wirklich mal zum Sport zu gehen. Hier geht es zu unserem Erfahrungsbericht. Es gibt drei verschiedene Mitgliedschaften, die jederzeit wieder kündbar sind. Wem wir Lust drauf gemacht haben: Mit 1000things bekommt ihr -20% auf ein ausgewähltes Packages.

Yoga Ängsbacka flickr

Wer den Cent nicht ehrt…

… ist den Euro nicht wert. So beginnt ein altes Sprichwort (das ein bisschen in die Moderne umgewandelt wurde) 😉 Es soll zum Nachdenken anregen, wir leben in einer Konsumgesellschaft, die uns suggeriert, dass wir stets das Neuste und Glänzendste brauchen. Aber ist es wirklich so? Tun es nicht oftmals auch ältere Modelle? Beim 48er Tandler im 5. Bezirk bekommt Second-Hand-Ware eine Chance. Für wenig Geld bekommen die gut erhaltenen Gegenstände ein neues Heim. Und das eigene Geldbörsel freut sich auch. Dadurch kann man z.B. Freunde zu dem ein oder anderen Kaffee einladen (siehe oben).

Frag nebenan

Die Share Community wächst stetig. Ein tolles Projekt, was in diesem Zusammenhang entstand und gegen die Anonymisierung im Bezirk angeht, ist „FragNebenan“. Es steht für Nachbarschaftshilfe im Grätzel und bringt die Menschen näher zusammen. Wer eine Bohrmaschine benötigt, muss sich nicht gleich eine kaufen, sondern kann sie sich borgen und wiederrum eigene Sachen zum Verborgen reinstellen oder auch Hilfe beim Werkeln anbieten. Im Gegenzug wird man z.B. mit einem leckeren Essen belohnt. Es besteht auch die Möglichkeit, zusammen den Bezirk zu verschönern oder zu gärtnern. Einfach mal reingucken und sich von der schönen Idee mitreißen lassen 🙂

share GotCredit flickr

 

Fotos

Beitragsbild: Kim Bost / flickr
Gurke: (c) Koldgunder / flickr
Gurkenglas: (c) Mike Newton / www.tintypephotoapp.com / flickr
Atlas: (c) Joe Lodge / flickr
Yoga: Ängsbacka / flickr
Share: (c) GotCredit / flickr

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