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Die Zukunft der Stadt – Teil 2

Donnerstag, 1. Dezember 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten
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Die Zukunft der Stadt – Teil 2

Donnerstag, 1. Dezember 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Auch im zweiten Teil unserer Blogserie zum Thema Zukunft der Stadt stellen wir euch im Zusammenhang mit der aktuellen Sonderausstellung des Technischen Museum Wien spannende Exponate vor, die darauf warten, von euch entdeckt zu werden. Der Fokus liegt dieses Mal auf der Stadt Wien, sowie Innovationen und Zukunftsmodelle im Bereich Mobilität und Energie.

von Marie Amenitsch & Jan Pöltner

Mit der dreiteiligen Ausstellungsreihe „weiter_gedacht_“ widmet sich das Technische Museum Wien in den sechs Jahren Laufzeit den Innovationsprozessen der Stadt der Gegenwart und der Zukunft. Nach Teil 1 präsentieren wir euch auch in der Fortsetzung die spannendsten Exponate zum Thema Zukunft der Stadt und legen den Fokus auf die Bereiche Verkehr, Mobilität und die Stadt Wien.

I like to move it!

Dass Stadt und Verkehr wie zwei Seiten einer Medaille zusammenhängen und sich gegenseitig bedingen, ist auch für zukünftige Entwicklungen in den Städten von besonderer Bedeutung. So wird die Förderung der menschlichen Bewegungsfähigkeit immer wichtiger. Doch was ist nötig, um uns Menschen zum Bewegen zu motivieren? Die Infrastruktur ist Dreh- und Angelpunkt im Bezug auf die Mobilität und so zeigt sich, dass Fußgängerzonen, Parks und Spielplätze in Attraktivität deutlich steigen. Um zu verdeutlichen, dass die Zukunft der Mobilität  in der Förderung des Fußgängerverkehrs liegt, wird man auch in der interaktiven Ausstellung im Technischen Museum motiviert, sich aktiv zu bewegen. So soll die eigene Geschicklichkeit und Bewegungsfähigkeit trainiert werden, um sich auch im Gedränge und in Menschenmassen wie bei alltäglichen Wegen in Ubahn-Stationen etc.,  schneller und wendiger fortbewegen zu können.

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Tanzampel und Ampel mit Ping Pong-Spiel

Da unser aller Leben immer schneller wird und wir Hektik und Stress tagtäglich ausgesetzt sind, wird Warten, sei es auf die Öffis oder auch nur kurz bei Verkehrsampeln, meist als äußerst störend empfunden. Auch in der Zukunft wird sich dieses Szenario wohl noch zuspitzen, weswegen das Technische Museum humorvolle Modelle präsentiert, die die Wartezeit versüßen und zeigen sollen, dass Warten auch Spaß machen kann. So gibt es Ampelanlagen zu sehen, die es ermöglichen mit den gegenüber Wartenden elektronisch Pingpong zu spielen oder Ampeln, an denen man als Besucher mit dem Ampelmännchen tanzen kann, die dank Bewegungsmelder, die eigenen Bewegungen wiedergeben.

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Die Zukunft in Wien

Wie die Zukunft der Stadt auch in Wien aussehen könnte, wird eindrucksvoll mit dem interaktiven Planungsmodell der Seestadt Aspern von Ars Electronica dargestellt. Im Maßstab 1:500 zeigt dieses Modell mit der Seestadt eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas, wo bis 2018 ein neuer Stadtteil mit bis zu 20.000 Bewohnern entstehen soll. Doch wie wird so ein großes Projekt durchgeführt? Was sind die wichtigsten Elemente? Wie soll die Infrastruktur aussehen? Was ist essentiell, um Anreize liefern zu können, die die Bewohner motivieren, dorthin zu ziehen? Das kann man auf dem interaktiven Planungsmodell mittels Augmented Reality Animationen erfahren und im Rahmen von Workshops auch eigene Ideen für die Seestadt entwickeln und diese in das Modell integrieren. Wie sollen die Gebäude angeordnet werden? Wo sollen die Grünflächen entstehen? Man tritt selbst an die Stelle von Architekten oder Statikern und kann seine eigene Seestadt kreieren.

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Smart City und die Energiequelle Mensch

Um die Ressourcen der Erde noch länger für uns beanspruchen zu können, werden alternative Lösungen zur Energienutzung natürlich immer wichtiger. Die steigende Bevölkerungsanzahl in den Städten verlangt nach einem Mehr an Energie, sollen schließlich im Jahr 2050 bis zu zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Photovoltaikanlagen liegen schon jetzt sehr im Trend und werden zum Beispiel auch schon seit dem Jahr 2000 im Außenbereich des Technischen Museums genutzt. Das ist auch an der Technischen Universität Wien der Fall, wo außerdem die Wärme der Computerrechner genutzt wird, um das Gebäude heizen zu können. Welche Wärmeenergie durch die Abwärme von Serverräumen gewonnen werden kann, wird auch in der Ausstellung in Form eines Beispiels dargestellt. 

Auch wir selbst sollen als Energiequelle genutzt werden können, vor allem in der Stadt, etwa an Bahnhöfen, also Orten, an denen viele Menschen auf kleinem Raum aufeinandertreffen, ist dies eine ideale Option. Bereits der Fall ist das am Stockholmer Hauptbahnhof, wo durch die Bewegung der 250.000 täglichen Passagiere, ein angrenzendes Bürogebäude vollkommend beheizt wird.

Man spricht in diesem Zusammenhang von „energy harvesting“, was die Gewinnung kleiner Mengen von elektrischer Energie aus Quellen wie der Umgebungstemperatur, Vibrationen oder Luftströmungen für mobile Geräte mit geringer Leistung bezeichnet. Das Bedürfnis der Menschen, selbst Strom zu erzeugen, wird zunehmend durch leere Handyakkus motiviert, da wir alle ständig erreichbar sein wollen bzw. müssen und oft nichts unangenehmer als ein leerer Handyakku sein kann.

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Im Technischen Museum wird ein Prototyp eines Energieschuhs aus den USA ausgestellt. Auf der Vorder- und Rückseite dieses Schuhs, also unter Ferse und Zehen, befindet sich ein Flüssigkeitsreservoir, das beim Gehen durch das Abrollen hin- und hergepresst wird, wodurch kleine Mengen an Strom erzeugt werden können. Größer gedacht, gibt es einen vergleichbaren Prototypen in Form einer Energiefliese, die zwar jetzt noch utopisch ist, aber in der Zukunft beispielsweise in Ubahn-Stationen zum Einsatz kommen könnte und viel Potential und vor allem Energie verspricht.

Was wir im Besonderen aus der Ausstellung mit nachhause nehmen konnten, ist die Tatsache, dass „Smart City“ nicht zwingend mit High Tech gleichzusetzen ist, sondern auch aus bereits gegebenen Umständen durch vernetztes, innovatives Denken, einiges an Energie geschaffen werden kann.

Na, neugierig geworden, wie unser aller Leben in der Stadt der Zukunft aussehen könnte? Noch viele weitere spannende Exponate und Geschichten warten im Technsichen Museum darauf, von euch entdeckt zu werden. Schaut vorbei und taucht ab in die Welt von Technik, Energie und Innovation – ein interaktives Abenteuer für die ganze Familie ist garantiert.

*Gesponserter Artikel vom Technischen Museum Wien

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Fotos: 

(c) Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Preiss

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