Das Überraschungssackerl

Einfach Lebensmittel retten: mit der „Too Good To Go“-App

Dienstag, 29. September 2020 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Einfach Lebensmittel retten: mit der „Too Good To Go“-App

Dienstag, 29. September 2020 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Nicht alle Heldinnen und Helden tragen Capes! Manche retten den Planeten auch ganz einfach mit Tupperdose und Co. Denn mit der Too Good To Go-App wird der zunehmenden Lebensmittelverschwendung der Kampf angesagt. Dabei könnt ihr nicht nur euren CO2-Fußabdruck verringern, sondern auch noch richtig köstlich schlemmen. Wir zeigen euch, wie ihr Lebensmittel retten und dabei ein Zeichen für eine nachhaltigere Zukunft setzen könnt!

von Alina Johnston

*Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.

Nachhaltigkeit ist in aller Munde – und das sogar wortwörtlich. Zumindest mit der App „Too Good To Go“, die euch ganz einfach durch den Alltag begleitet. Denn damit rettet ihr nicht nur wertvolles Essen vor der Verschwendung, sondern tut auch eurem CO2-Fußabdruck etwas Gutes. Wir versprechen: Ein gutes Vorbild zu sein, war noch nie so köstlich.

Das Too Good To Go Überraschungssackerl

(c) Too Good To Go | Lebensmittel retten

Lebensmittel retten – aber wie?

Irgendwie wissen wir doch alle, dass wir unseren Lebensstil drastisch ändern müssen, um einer grünen Zukunft entgegenzusehen. Doch wo fängt man an? Am besten bei einem Thema, das uns alle drei, vier (oder fünf oder sechs …) Mal am Tag beschäftigt und einfach glücklich macht: Essen! Denn genießbare Lebensmittel, die in den Müll wandern, sind nicht nur für die Umwelt eine große Belastung, sondern auch für viele Lokale eine Herausforderung. Und genau hier kommt die „Too Good To Go“-App, die ihr im Google Play oder App Store herunterladen könnt, ins Spiel. Denn sie ermöglicht es Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten, ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholerinnen und -abholer zu verkaufen. So wird aus einem Alltags-Problem eine Win-Win-Win-Situation: Ausgezeichnetes Essen für euch, weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt.

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Unsere Top Ten, in denen ihr in Wien Lebensmittel retten könnt

  • Ulrich & Erich
  • Hefenbrüder
  • Backwerk
  • Cavallo
  • 15 süße Minuten
  • Basenbox
  • CupCakes Wien
  • Felber
  • Curyy N Masala
  • BrötchenWelt

Welttag gegen Lebensmittelverschwendung

Ihr wollt es auch ausprobieren? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um in eine nachhaltigere Zukunft zu starten. Der 29. September 2020 ist von den Vereinten Nationen zum ersten internationalen Tag des Bewusstseins für Nahrungsmittelverlust und -verschwendung ausgerufen worden. Dabei soll nun jedes Jahr auf die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Folgen der Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht werden. Das Ziel? Die weltweite Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu halbieren und die Pariser Klimaziele zu erreichen.

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Das „Too Good To Go“-Überraschungssackerl

Könnt ihr euch noch an die bunten Überraschungssackerl erinnern, um die man früher die Eltern in der Trafik angefleht hat? Und schon wisst ihr, wie die Kernidee von „Too Good To Go“ aussieht. Da die Gastro-Betriebe natürlich vorab nicht genau wissen, welche und wie viele Produkte und Speisen tatsächlich am Ende des Tages übrig bleiben, gibt es das „Too Good To Go Überraschungssackerl“. G’schmackige Produkte, wie zum Beispiel Obst, Gemüse, Mittagsteller, Gebäck, Brot, Sandwiches, Currys und Mehlspeisen wandern in das Sackerl und warten bei Ladenschluss darauf, von euch abgeholt zu werden. So kann es auch passieren, dass ihr beim zweiten Besuch des gleichen Betriebs ein völlig neues Probier-Paket in eurem Beutel findet und euch so ganz schnell durch die gesamte Karte kosten könnt.

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Und so funktioniert’s

Nach dem Download der App im Google Play oder App Store und der Registrierung könnt ihr auswählen, von welchem Betrieb ihr Lebensmittel retten wollt. Meistens ist dafür ein Zeitfenster angegeben, an dem die Lebensmittel zur Abholung bereitstehen. Habt ihr euch bei der umfangreichen Auswahl an Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten einmal entschieden, könnt ihr das gewählte Angebot direkt über die App bezahlen. Das geht ganz einfach mit Sofortüberweisung, Kreditkarte oder Apple Pay. Meistens zahlt man übrigens zirka ein Drittel vom ursprünglichen Wert der Mahlzeiten. Direkt nach dem Bezahlvorgang bekommt ihr einen Kaufbeleg mit dem Zeitraum der Abholung sowie dem Code für eure Bestellung. Während des vereinbarten Zeitfensters könnt ihr dann ganz einfach euer Überraschungssackerl direkt beim Betrieb abholen. Und das Beste? Jede eurer geretteten Mahlzeiten entspricht dabei einem CO2-Äquivalent von 2,5 Kilogramm!

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Die Qual der Wahl

Die wohl größte Herausforderung ist nur noch die Wahl des passenden Angebots. In der App könnt ihr entweder nach Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendbrot) oder nach Abholzeiten (Hunger! Jetzt!) filtern. Auch sehr praktisch ist die Kartenfunktion, die euch Angebote in eurer Nähe anzeigt. So bringt euch das Stöbern in der App auch auf neue Lokale in der Nähe, von denen ihr vielleicht noch gar nicht wusstet. Seit dem offiziellen Start der „Too Good To Go“-App vor einem Jahr konnten in ganz Österreich 950 Partner über 365.000 Mahlzeiten vor der Verschwendung retten. Dazu gehören beispielsweise große Bäckereien wie Felber und Ströck, aber auch kleine, lokale Betriebe wie CupCakes Wien. Auch andere Wiener Szene-Lokale wie das Karmafood, die Juice Factory oder das beliebte Restaurant Ulrich & Erich sind dabei.

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Auf kulinarischer Entdeckungsreise durch Österreich

In ganz Österreich werden jährlich eine Million Tonnen Lebensmittel verschwendet. Die gute Nachricht: im Jahr 2019 wurden ganze 365.000 Mahlzeiten gerettet! Wien ist dabei mit 180.000 Mahlzeiten zwar auf Platz 1, aber auch in fast allen Bundesländern könnt ihr die „Too Good To Go“-App nutzen. Ob leckere Bowls in Graz, frische Backwaren in Salzburg oder vegetarische Gerichte in Linz – so gut wie überall könnt ihr zum Food-Waste-Hero werden.

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Lebensmittel retten auch daheim

Für mehr Nachhaltigkeit im Alltag muss man das Haus gar nicht erst verlassen. Oft beginnt die Reise mit einem Blick in die Speisekammer, wo sich allerlei Lebensmittel tummeln, die nur darauf warten, vor dem Verderb in leckere Gerichte verwandelt zu werden. Vielleicht fühlt sich der oder die eine oder andere durch so viel Food-Waste-Fakten nun inspiriert, sich dem eigenen Küchenkasterl zu widmen und eine kleine Challenge zum Aufbrauchen zu starten. Wir sind dann mal auf der Suche nach Inspiration und finden sie – wie auch stundenlange Beschäftigung in Form von Hunde- und Katzen-Videos – auf Instagram. Schaut mal auf dem „Too Good To Go“-Kanal vorbei, dort gibt es täglich neue Zero-Food-Waste-Tipps, die verraten, wie jede und jeder Lebensmittel retten kann.

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Wie wir am 29. September den Planeten retten

Am 29.09.2020 ist der internationale Tag des Bewusstseins für Nahrungsmittelverlust und -verschwendung. Nutzen wir diesen Tag und sagen der weltweiten Lebensmittelverschwendung den Kampf an: einfach App im Google Play oder App Store downloaden, anmelden und mit „Too Good To Go“ Lebensmittel retten und genießen.

Auf dem Blog findet ihr mehr Tipps für ein grünes Leben in der Hauptstadt und unsere Favoriten für umweltschonendes Shopping-Vergnügen in Wien. Viel Spaß bei eurem Weg zu mehr Nachhaltigkeit!

(c) Beitragsbild | Too Good To Go

*Gesponserter Beitrag: Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der Too Good To Go entstanden.

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