Frauen verstehen in nur 10 Sätzen

Samstag, 17. Dezember 2016 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Frauen verstehen in nur 10 Sätzen

Samstag, 17. Dezember 2016 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Ok, zugegeben. Manchmal können wir Frauen doch ganz schön kompliziert sein. Oft wissen wir selbst nicht, was wir von der Männerwelt hören wollen und dennoch ist jede Antwort oder Reaktion seitens der Männer einfach nur falsch. Wie soll sich denn da jemand auskennen? In unserem Artikel zeigen wir euch anhand von 10 Sätzen, wie man (sowohl als Frau und auch als Mann) das weibliche Geschlecht ein bisschen besser durchschaut.

von Lisa Panzenböck

Wir dachten, es sei hilfreich einen kleinen Guide zum Frauen verstehen zu schreiben, denn wir haben mal ein bisschen reflektiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns manchmal nicht einmal selbst durchschauen. Wie soll sich denn da eine(r) auskennen? Viel Spaß beim Lesen und Identifizieren.

1. Ich find’s nur lustig, dass …

Was auch immer im Anschluss an diesen Satz kommt, ist eines garantiert nicht: lustig. Bei keiner Frau. Niemals. Die Ausführungen von „Ich find’s nur lustig, dass…“ reichen von einer kurzen Satzfortsetzung, bis hin zu ganzen Romanen darüber, was man falsch gemacht hat. Wir wollen ja nicht all zu gerne zugeben, dass uns etwas tierisch auf die Nerven geht. Das Motto dabei lautet: „Damit kannst du mich jetzt nicht provozieren. Ich find’s nur lustig, dass…“ Ich denke daher, ein ganz gutes Pendant für diese so oft gebrauchte Phrase wäre vermutlich: „Es regt mich furchtbar auf, dass…“

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2. Passt schon.

Nein, passt nicht. „Passt schon“ impliziert genau das Gegenteil, denn wenn ein „passt schon“ gefallen ist, dann passt im Normalfall gar nichts mehr. Übersetzen in verständliches Deutsch würde ich es mit: Nichts passt, aber das gebe ich garantiert nicht zu. Da sollst du bitteschön selbst draufkommen. Achja, noch ein extra Tipp hier zum Frauen verstehen: „Es passt wirklich.“ ist die kleine Schwester von „passt schon“, und bedeutet genau dasselbe.

3. Mach was du willst.

Mission abbrechen. Ich wiederhole: Mission abbrechen!!! Sind diese Worte gefallen, so sollte man keinesfalls tun was man will, sofern man die Lady in nicht noch schlechtere Laune versetzen will. „Mach was du willst“ wird gerne und oft in Kombination mit „Passt schon“ verwendet.

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4. Aha.

Auch wenn das Wort „Aha“ nur aus drei Buchstaben besteht, so hat es dennoch ganze Geschichten zu erzählen und viele Streits verursacht. Es gibt schließlich kaum ein einzelnes Wort, das so provokant ist wie ein „aha“, denn es bedeutet in den meisten Fällen „du kannst mich mal“. Es gibt nur eines, das schlimmer als ein „aha“ ist, nämlich ein „aha PUNKT“. Setzt man hinter das Aha einen Punkt, so kann das Synonym mit „du kannst mich mal so richtig“ verwendet werden.

5. Wer ist Nina? Ist das ihr Freund auf dem Facebook Foto vor drei Jahren in Dubai?

Oder ist sie Single? Von wo kennst du die denn wieder? Jaja, das Stalking hat schon lange begonnen und vermutlich wissen wir zu diesem Zeitpunkt bereits mehr über die liebe Nina als der ins Kreuzverhör geratene Mann, der nun offenbar seit kurzem mit ihr über Facebook befreundet ist. Eifersüchtige Frauen stalken ja bekanntlich besser als das FBI! Keine Eventteilnahme, neue Freundschaft, ja nicht mal eine Verlinkung in einem Kommentar entgeht uns, wenn wir uns ein bisschen bemühen. In diesem Sinne: Am besten nichts abstreiten, denn glaubt mir: Am Handy irgendeiner Freundin ist ein Beweis-Screenshot deponiert, der nur darauf wartet, ans Licht geholt zu werden.

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6. Wartet, ich schick euch einen Screenshot

Apropos Screenshot. Machen das Männer eigentlich auch, oder ist das ein Phänomen, das nur Frauen verstehen? Kaum ist ein Streit via WhatsApp, SMS, oder ähnlichem passiert, wird auch schon der Screenshot in die Mädelsgruppe geschickt, um heftigst im Plenum darüber zu diskutieren, welchen Blödsinn sich der Liebste denn diesmal gegönnt hat. Ok, diskutieren ist vielleicht nicht ganz das passende Wort. Viel mehr ist es ein „sich die eigene Meinung/ Position von den Freundinnen bestärken lassen“, um dann letztlich vielleicht sogar das Argument zu bringen: „Ganz ehrlich, meine Freundinnen wären alle genau so ausgetickt“.

7. Hast du kurz Zeit? Ich muss mich schnell aufregen

Diese kleinen, spontanen Auszucker – durch die muss, denke ich, jede Frau so hie und da mal durch. In solchen Fällen ist eine kleine Gefühlsexplosion in einem Telefonat mit der besten Freundin hilfreicher als jeder Besuch beim Therapeuten. So schnell wie wir uns hier plötzlich aufregen, beruhigen wir uns meist auch wieder und auch wenn es kein universales Frauen verstehen gibt, so hat jede von uns eine (Leidens-)Genossin, die uns zu 100% versteht.

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8. Wohin gehen wir essen? Mir ist’s egal

Ach, unser Lieblingsrestaurant – das gute, alte „Mir ist’s egal“. Eigentlich ist es uns jedoch gar nicht egal, denn wir haben ganz genaue Vorstellungen, wo wir gerne hingehen würden. Das trauen wir uns jedoch nicht sagen, denn wir wollen ja nicht bestimmerisch sein. Somit ist die mit „Mir ist’s egal“ einhergehende Erwartung, dass ihr unsere Gedanken regelrecht lest und wisst, wo wir gerne speisen würden, ohne es euch direkt zu sagen. Schafft ihr das allerdings nicht, so sind wir schon einmal grundsätzlich etwas grantig und letztlich noch viel mehr, wenn das Restaurant unsere Erwartungen nicht erfüllt. Dann kommt ein „Wir hätten einfach ins (Restaurant wo wir eigentlich hinwollten, es aber nicht gesagt haben) gehen sollen.“

9. Eine Runde Fifa stört mich nicht

Ich, 22, gelangweilt danebensitzend. Und wie uns diese eine Runde Fifa stört, denn wisst ihr, was das Problem ist? Genau so, wie es nie bei „Ich kauf mir nur schnell ein T-Shirt“ seitens der Frauen bleibt, ist es auch niemals nur eine Runde Fifa. Man(n) ist plötzlich so gut und kann nicht aufhören. Nach Runde 2 kommt dann ein „nur noch eine, versprochen“ und irgendwann, wenn schon das „passt schon“ gefallen ist, wird ohnehin munter weitergezockt. In Gesellschaft von Frauen ist es also selten eine gute Idee „eine Partie Fifa anzureißen“. Die einzige Ausnahme? Ihr lernt uns endlich mal wie das funktioniert!

10. Sehe ich dick aus in dem Kleid?

Hm, eine der wohl am schwierigsten zu beantwortenden Fragen der Menschheit. Beantwortet man sie mit „nein“, könnte man ein „das sagst du ja nur weil ich’s hören will“ ernten. Beantwortet man sie allerdings mit „ja“, dann tut sich plötzlich ein kleines, schwarzes Loch im Boden auf und man sieht den Teufel, der einem vor der Hölle stehend, mit VIP-Bändchen und Freigetränk freundlich zuwinkt, um euch einen (definitiv angenehmeren) Ausweg anzubieten. Spaß bei Seite: Hier seid ihr mit Ehrlichkeit definitiv am besten beraten, aber es ist alles eine Frage des Ausdrucks. Sollte das Kleid wirklich dickmachen, so drückt es bitte charmant (und vorsichtig) aus.

Abschließend möchten wir noch anmerken, dass diese zehn Sätze zum Frauen verstehen nun doch etwas überzogen und mit viel Humor geschrieben wurden. Wir haben uns mit diesem text mal ein bisschen auf die Schaufel genommen und hoffen, dass ihr den Text ebenso lustig findet. Außerdem gibt es auch heutzutage noch Frauen, bei denen ein „passt schon“ auch wirklich genau das ist.

Noch einen lustigen, nicht allzu ernstzunehmenden Artikel über Dinge, die man keineswegs in Österreich hören will, findet ihr hier.

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