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Indische Lokale in Wien

Dienstag, 4. Dezember 2018 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Indische Lokale in Wien

Dienstag, 4. Dezember 2018 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Curry, Kurkuma, Kardamom – Gewürze wie diese sind es, die die indische Küche zu einem solch abwechslungsreichen, köstlichem und vor allem farbenprächtigen Geschmackserlebnis machen. In unserer Serie Kulinarische Weltreise haben wir dieses Mal einen Zwischenstopp Südasien eingelegt und präsentieren euch indische Lokale in Wien, die abwechslungsreiche Gerichte versprechen.

von Marie Amenitsch & Luisa Lutter

*Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.

UPDATE: Mai 2020

Würzig, farbenfroh und aromatisch – die indische Küche verspricht viele Möglichkeiten und jede Menge kulinarische Köstlichkeiten aus Fleisch, Fisch, Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchten. Wir präsentieren euch eine Übersicht über indische Lokale in Wien, die eure Geschmacksknospen garantiert nicht enttäuschen.

Natraj

Klein aber fein wartet mitten im Herzen des 7. Bezirks ein wahres kulinarisches Highlight auf euch: Wenn es um indische Lokale in Wien geht, darf das Natraj nicht Fehlen. Die traditionellen indischen Gerichte auf der Karte können wahlweise mild, aromatisch oder scharf geordert werden. Der Inhaber und sein Team sind stets bemüht, die Speisen ganz nach den individuellen geschmacklichen Vorlieben zu servieren und erkundigt sich schon nach den ersten Bissen, ob es auch wirklich schmeckt, oder man noch etwas zum Verfeinern benötigt. Von vegetarischen und veganen Speisen bis hin zu Fleischgerichten ist für alle Ernährungs-Gewohnheiten etwas dabei. Bei den großzügigen Portionen wird außerdem sicher ein jeder satt. Wir empfehlen: Kostet euch unbedingt durch das bunte Vorspeisenangebot, nomnomnom.

Neustiftgasse 50, 1070

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Nirvana

Indische Küche auf etwas gehobenerem Preisniveau gibt’s auch im Nirvana im 1. Bezirk. Bereits seit 2006 garantieren der gebürtige Inder Pawan Batra und seine Frau Vrunda indischen Spirit und eine vielfältige, traditionelle Küche. Die Karte ist relativ überschaubar, was hier einmal mehr den Grundsatz „Qualität vor Quantität“ bestätigt. Bei den servierten und farbenprächtigen Gerichten isst das Auge stets mit und die wöchentlich wechselnden Zwei-Gänge-Menüs sind sehr zu empfehlen.

Rotenturmstraße 16-18, 1010

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Tulsi Hidden Indian Kitchen

Was die authentische, indische Küche ausmacht, weiß man auch im Tulsi im Alsergrund ganz genau, wo man mit dem Mix aus traditionellen Gerichten und kreativer, moderner Umsetzung punkten kann. Das täglich wechselnde Mittagsmenü setzt sich aus Suppe und einer wahlweise vegetarischen Hauptspeise oder einem Fleisch- oder Fischgericht zusammen. Außerdem gibt’s täglich wechselnde Thali-Variationen – auch wahlweise vegetarisch oder nichtvegetarisch. Ihr bekommt dabei drei Gerichte auf einer Edelstahlplatte serviert, begleitet von Raita, Naan, Papadam und Pulao. Alle Infos zum Tulsi und den köstlichen Angeboten der indischen Küche findet ihr auch in unserem To-Do-Profil. Falstaff verleiht dem indischen Lokal übrigens 79 Punkte.

Fluchtgasse 1, 1090

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Mach ma Curry

Dass man auch in Währing auf ein Lokal trifft, dass mit einem wunderbaren Angebot der indischen Küche und österreichisch inspiriertem Namen lockt, mag vielleicht nicht jeder vermuten. Die sympathische Mischung aus gemütlichem Beisl und edlem Lokal wartet mit einem vielfältigen Angebot zu überraschend günstigen Preisen auf euren Besuch. Die würzigen und köstlichen Gerichte werden von einem freundlichen und zuvorkommenden Service-Team serviert und werden auf Wunsch milder oder schärfer zubereitet. Etwas Zeit sollte man einplanen für das Essen, zeugt die Wartezeit jedoch einmal mehr von der frischen Zubereitung der Speisen. Ein absoluter Geheimtipp für alle, die auf der Suche nach preiswerten Angeboten der indischen Küche sind.

Schopenhauerstraße 78, 1180

Ganesha

Ebenfalls in Währing findet ihr das indische Lokal Ganesha, das 2019 auf Tripadvisor den Traveller’s Choice Award abgeräumt hat. Das Restaurant ist bunt und vielleicht einen Tick stilisiert eingerichtet. Auf der Speisekarte findet ihr indische Klassiker zu moderaten Preisen, darunter reichlich vegetarische Gerichte. Das Personal ist sehr aufmerksam und freundlich. Da erwärmt nicht nur das köstliche Essen das Herz.

Antonigasse 9, 1180

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Spice of India

Hinter Spice of India steht dieselbe Familie, wie hinter Ganesha. Und auch dieses Lokal lässt die Herzen von Fans der indischen Küche höher schlagen. Das Menü entspricht zu großen Teilen dem bei Ganesha, aber ein paar unterschiedliche Angebote finden sich. Das Lokal ist recht schlicht gestaltet, aber das Essen überzeugt mit Würze und geschmacklicher Vielfalt und das Personal mit Freundlichkeit und Gastfreundschaft.

Margaretenstraße 49, 1040

Taste of India

Etwas weiter die Margaretenstraße stadteinwärts findet sich ein Namensvetter: Taste of India. Das Lokal ist immer gut besucht und der Schanigarten wird in der wärmeren Jahreszeit ebenfalls stark frequentiert. Das Essen kommt hier weniger scharf daher, eher mild und dezent. Auch das Lokal präsentiert sich mit einem schlichten Auftreten, kein großer Schnickschnack, Farbakzente werden mit den Lampen gesetzt. That‘s it, schnörkellos gut. Wer im Dritten zuhause ist, darf sich freuen: Seit einiger Zeit gibt’s dort in der Marxergasse ebenfalls ein Taste of India.

Marxergasse 19, 1030 | Margaretenstraße 34, 1040

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Nam Nam

Gleich mehrere indische Lokale tragen diesen Namen, der leicht mit dem sehr ähnlich klingenden Ausruf verwechselt wird, welchen man von sich gibt, wenn es einem besonders gut schmeckt. Es könnte ein Zufall sein, doch Fakt ist: Es stimmt und passt sehr gut. Indien in seiner duftenden und bunten Bandbreite findet ihr im Nam Nam im 6. Bezirk. Besonders für Scharf-Liebende gibt es einige sehr schmackhafte Gerichte, die euch einheizen. Das Mittagsmenü gibt es dienstags bis freitags von 11 bis 14.30 Uhr. Suppe, Reis und das beliebte Naan-Brot sind im Preis inkludiert. In der warmen Jahreszeit könnt ihr Curry und Co. im Gastgarten genießen. Für die mittägliche Stärkung öffnen wochentags von 11 bis 14.30 Uhr die zwei Ableger Nam Nam Dabba für euch – eines im 3. und eines im 4. Bezirk. Hier habt ihr täglich andere Wahlmöglichkeiten, könnt verschiedene Portionsgrößen wählen und das Essen auch gerne einfach zum Mitnehmen einpacken lassen. Zwei Take-away-Standorte, Delis, gibt es außerdem im 5. und im 23. Bezirk, von denen aus auch geliefert wird. Das Essen von Nam Nam gibt’s also dankenswerterweise fast in der gesamten Stadt. Falstaff findet’s übrigens auch gut und verleiht 76 Punkte.

Restaurant: Webgasse 3, 1060 | Dabba: Marxergasse 7, 1030 & Faulmanngasse 1, 1040 | Deli: Arbeitergasse 6, 1050 & Anton-Fraunschlag-Gasse 2, 1230

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Aber nicht nur indische Lokale laden uns immer wieder dazu ein, unsere Geschmacksknospen auf Reisen zu schicken. Begonnen haben wir unsere kulinarische Weltreise übrigens mit der französischen Küche in Wien. Wo in Wien ihr etwas Griechenland kosten könnt, haben wir uns ebenfalls angesehen.

(c) Beitragsbild | Lior Shapira | Unsplash

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