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Kultige Schokolade-Geschäfte in Wien – Teil 2

Dienstag, 29. September 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Kultige Schokolade-Geschäfte in Wien – Teil 2

Dienstag, 29. September 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Man ist viel zu schnell im Supermarkt ums Eck, um Schokolade-Gelüste zu befriedigen. Dabei gibt es in ganz Wien so tolle Schokolade-Geschäfte, die in liebevoller Arbeit Pralinen, Trüffel und Schokoladentafeln aus hochwertigen Zutaten herstellen. Wir verraten euch, wo ihr sie findet.

von Pia Miller-Aichholz

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

UPDATE: Dezember 2020

Schokolade ist immer eine gute Idee. Besonders gut ist sie, wenn sie von ganz besonderen Chocolatiers stammt, die Wert auf Qualität legen. Wir präsentieren euch nach unserem ersten Teil über kultige Schokolade-Geschäfte in Wien noch ein paar weitere Adressen, an denen euch warm um euer zartschmelzendes Naschkatzen-Herz wird.

Schokov

Thomas Kovazh war Werbetexter und leidenschaftlicher Schokolade-Vernascher, bevor er schließlich 2006 unter die Schokolade-Verkäufer ging. Seit 2013 ist er auch Chocolatier und bietet unter dem Namen Schokov handgemachte Bio-Schokoladen an, die bereits mehrere Preise gewonnen haben. Für die volle Schokoladung – see what we did there? – solltet ihr für eine Verkostung vorbeischauen. Für 20 Euro pro Nase kostet ihr euch zusammen durch 20 von den insgesamt 200 Schokoladen im Sortiment. 60 bis 90 Minuten habt ihr dafür Zeit und gegen den Durst gibt’s Wein. Während ihr nascht, bekommt ihr eine Einführung zum Thema Kakao. Ein Stück extravaganter ist die Deluxe-Version der Verkostung, die an ausgewählten Terminen am Standort im 1. Bezirk angeboten wird. Für 45 Euro pro Person beinhaltet das Paket abgesehen von der Verkostung einen Begrüßungs-Cocktail, Süßwein und Pralinen. Und dann rollen alle nach Hause – herrlich!

Rudolfsplatz 7, 1010 | Siebensterngasse 20, 1070

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Altmann & Kühne

Eine Legende unter den Wiener Konfiserien ist Altmann & Kühne am Graben. Vor dem bunten Schaufenster könnte man 15 Minuten lang versuchen, die vielen Details zu entdecken, während gleichzeitig der Wasserspiegel in der Mundhöhle bedenklich steigt. Schächtelchen in allen Formen und Farben stehen dort, in die die Köstlichkeiten in Kleinformat eingeschlichtet werden können. Aber nicht nur nett geformte Pralinenschachteln stehen hier zur Auswahl. Die Pralinchen können in den Laden kleiner Spiegelkommoden verstaut werden, in Liliput-Büchern, in Reise- oder Hutköfferchen verschiedenster Größen und mehr. Ihr seht schon: Das hier ist nichts für Minimalisten und Minimalistinnen. Eher für Fans von Kitsch und Puppenhaus-Ästhetik. Falls ihr es mit Mini-Pralinen nicht so habt, könnt ihr euch aber auch durch 14 Sorten der Hausmarke kosten. Teils decken sich die Geschmacksrichtungen da mit jenen der insgesamt 16 Miniatur-Pralinensorten. Eines spricht aber schon sehr für die kleinen Ausgaben: Die hübschen Schächtelchen machen sich nach dem Vernaschen des Inhalts sehr gut als Aufbewahrung für kleine Schmuckstücke oder kleinerer Büroutensilien.

Am Graben 30, 1010

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Chocolaterie Fabienne

Diese Heimat feiner belgischer Schokoladen haben wir der Liebe zu verdanken – in zweierlei Hinsicht. Joram Hess entdeckte während seiner Studienzeit in Aachen seine Leidenschaft für flämische Schokoladespezialitäten. Nach dem Studium – Maschinenbau, nichts mit Schokolade – zog er zu seiner heutigen Frau nach Wien. Die Liebe zu belgischer Schokolade ließ ihn auch in der Hauptstadt der Mehlspeisen nicht los. Daher beschloss er, mit einem Studienfreund aus Aachen belgische Schokolade nach Österreich zu importieren. Seit 1987 gibt es die von der Familie Hess betriebene Chocolaterie Fabienne nun schon. In einer Seitengasse der Wollzeile im 1. Bezirk findet ihr Schokoladen, Pralinen und mehr aus über 18 spezialisierten klein- und mittelständischen belgischen Betrieben. Ein Blick in den Shop genügt um festzustellen: Hier braucht man lange, bis man sich durchgekostet hat. Übrigens: Ihr findet im Sortiment auch zuckerfreie Schokolade.

Riemergasse 1, 1010

(c) Pia Miller-Aichholz | 1000things

Confiserie Eibensteiner

Auch hier legt man Wert auf beste Zutaten bei der Herstellung der vielen Köstlichkeiten. Die Confiserie Eibensteiner versorgt schon seit 1972 all jene, die einen hohen Anspruch an Schokolade haben, ob mit Liliput-Konfekt, Nougat-Kreationen, Pralinés, Maroniherzen oder schokolierte Rohkost. Die Liliput-Konfekte kommen hier übrigens wie bei Altmann & Kühne in süßen Miniatur-Kommoden, -Kassetten oder Truhen und sind damit ein hervorragendes Mitbringsel.

Landstraßer Hauptstraße 2C, 1030 | Lobenhauerngasse 25, 1170 | Währinger Straße 135, 1180

Bitter Süss

Wieso haben wir dieses Kleinod nicht schon früher entdeckt? Bitter Süss sollte eine der Pilgerstätten aller Naschkatzen und -kater sein, die in Wien herumtigern. Dort verkauft die Chocolatière Gesa Weitzenböck ihre national und international ausgezeichneten Schoko-Kreationen. Mehr als 40 Schokolade- und Pralinen-Varianten aus biologisch hergestellten und fair gehandelten Zutaten gibt’s im schnuckeligen Laden ein paar Schritte von der Gumpendorferstraße aus zu kosten und zu kaufen – salzig wie süß. Abgesehen davon findet man hier auch eigene Schokolade- und Nougataufstriche in teils sehr ausgefallenen Geschmacksrichtungen – zum Beispiel weiße Trüffel-Schokocreme mit Parmigiano –, Dulce de Leche, Trinkschokolade und mehr zu entdecken, und im Sommer könnt ihr auf ein Bio-Eis vorbeikommen. Wer neugierig wird und sich selbst mal am Pralinenmachen probieren möchte, kann direkt einen Kurs buchen.

Hirschengasse 1, 1060

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BonBons Neubaugasse

Das Zuckerlgeschäft BonBons macht gleich Lust aufs Hineinschauen. Über den im wahrsten Sinne des Wortes süß gestalteten Auslagen prangt einer jener klassischen Neon-Schriftzüge, die Nostalgiker und Nostalgikerinnen heute in der Stadt vermissen. Aber ein traditionell im Stil der 50er- und 60er-Jahre gehaltenes Geschäftslokal allein hätte das Geschäft nicht für diesen Artikel qualifiziert. Den Ausschlag geben die Schokoladen aus Produktion der Familie Dürnberger, die bereits 1950 ihren Anfang nahm – damals noch ohne Geschäftslokal, per Verkauf aus der Bauchlade. Heute gibt’s die JONNY Schokoladen in vielen verschiedenen Varianten und jährlich werden in Handarbeit außerdem Orangetten hergestellt und bei BonBons verkauft.

Neubaugasse 18, 1070

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Wir haben uns auch auf die Suche nach ausgefallenen Süßwarengeschäften in Wien gemacht – und sind mehr als fündig geworden. Für mehr Inspiration für den Winter in Wien, schaut auf unserer Winter-dahoam-Seite vorbei.

(c) Beitragsbild | Pia Miller-Aichholz | 1000things

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