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Neu in Wien – Jänner 2018

Mittwoch, 10. Januar 2018 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Neu in Wien – Jänner 2018

Mittwoch, 10. Januar 2018 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Während sich wohl so manche von uns lieber dem Winterschlaf widmen würden und beim Blick auf das Wetter in Wien in eine Art Winterdepression verfallen, scheint die Gastroszene in Wien wirklich nie zu schlafen. Wir haben uns auf die Suche neuen Hotspots begeben, die es seit den vergangenen zwei Monaten neu in Wien zu besuchen gilt und präsentieren euch unsere persönlichen Favoriten.

von Marie Amenitsch

Ob Pizza, Kaffee oder ausgefallener Cocktail, welche Hotspots es neu in Wien zu besuchen gibt, präsentieren wir euch in unserer Übersicht und wünschen viel Spaß beim Testen.

Parémi

Mehr Frankreich-Feeling geht nicht und das mitten im Herzen der Wiener Innenstadt. Äußerst charmant und stylisch verwöhnt das Parémi mit französischen Backwaren auf höchstem Niveau. Beim Bissen in die ofenwarmen Baguettes und Pain Au Chocolats fühlt man sich sofort an den letzten Städtetrip nach Paris zurückversetzt und es wird verständlich, warum hier bereits um 7 Uhr am Morgen Hochbetrieb herrscht. Die Betreiber der Pâtisserie Rémi Soulier und seine Freundin Patricia Petschenig besuchten mit einigen Jahren Abstand das Lycée in Wien, bevor es sie im Zuge ihrer Ausbildung nach Paris zog. Mit zurück nach Wien bringen die beiden nun bunte Macrons, fluffige Croissants, ofenwarme Baguettes und herrliche Törtchen. Die Bäckerstube befindet sich vom Gastraum nur durch eine Glaswand getrennt ist und für jeden Gaste auch von der Straße aus einsehbar. Wer auf der Suche nach Hotspots ist, die es neu in Wien zu testen gilt, sollte sich das Parémi so schnell wie möglich vorknöpfen!

Bäckerstraße 10, 1010

Das Lokal

Die Freude ist groß, denn das überaus coole Lokal Im Hof in der ehemaligen Alpenmilchzentrale im 4. Bezirk erstrahlt nach seiner Schließung im November in neuem Licht und mit überarbeitetem Konzept. Barbara Fegerl und Robert Haider sind die neuen Betreiber der coolen Location und auf der überschaubaren Speisekarte finden sich allerlei kreative Schmankerl. Egal ob gegrillter Ziegenkäse, Lachsfilet, Gnocchi oder Steak –  für jeden Geschmack ist etwas dabei und wir sind echt schon gespannt, uns durch die Speisekarte zu kosten. Besonders die vielseitige Mittagskarte hat es uns – nicht nur wegen der äußerst fairen Preisen – angetan. Alle Infos findet ihr hier.

Viktorgasse 22 I Weyringergasse 36, 1040

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(c) Das Lokal im Hof

Hannahs Speisesaal

In unmittelbarerer Nähe zur Urania gibt es neu in Wien ein Lokal im Kantinen-Format, das mit abwechslungsreicher und schneller Küche begeistert. Die Speisekarte wird wöchentlich geändert, ist online einsehbar und orientiert sich an den Wünschen der Gäste. So finden sich darauf sowohl eine klare Suppe als auch eine Cremesuppe, acht Hauptgerichte mit Varianten. Ein Pasta- oder Risotto-Gericht darf ebenso nicht fehlen und mindestens zwei glutenfreie Gerichte sind ebenso stets mit dabei. Preislich bewegen sich die Angebote zwischen zwei bis acht Euro, womit ein wirklich faires Preis-Leistungsverhhältnis gegeben ist.

Radetzkystraße 2, 1030

Pizza Randale

Wo einst der Transporter-Club war, grinst nun ein riesiger Bud Spencer von den Wänden und der Burgerkoch Niko Kölbl der allseits bekannten und beliebten Weinschenke sorgt für die wohl ausgefallensten Pizzen der Stadt, die – wichtiger Zusatz! – fantastisch schmecken. Auf der Speisekarte finden sich neben schlichten Varianten vor allem herausragende Neuinterpretationen. Eine wahre Qual der Wahl für Experimentierfreudige! Unterteilt wird in ‚Pizze Bianche‘ und ‚Pizze Rosse‘. Wir entscheiden uns für „Franz Ferdinand“ mit Hokkaido Kürbis Creme, Wildschwein Fenchel Salciccia, Provola und Basilikumpesto sowie für die Pizza „Spencer“ mit Black Angus Roastbeef, gelben und roten Tomaten, Büffelmozzarella, Ruccola und Zitronenöl. Unfassbar gut! Preislich bewegen sich die Pizzen zwischen 9,90€ und 13,90€. Auch die Dessertkarte sollte Beachtung finden, denn es gibt herrliches hausgemachtes Panna Cotta mit Tonkabohne und eingelegter Marille, die im Mund förmlich zergeht. Wir empfehlen euch unbedingt rechtzeitig per Telefon zu reservieren. Das Personal ist übrigens sehr aufmerksam und versprüht herzliche Wärme. Ein absolutes Highlight, das es neu in Wien unbedingt zu testen gilt!

Kettenbrückengasse 1, 1050

Bar3

Man bringe den Spritzwein! Oder besser gesagt einen klassischen Gin Tonic oder Martini. Die Brüder Gargiulo haben sich bereits mit ihren Pizzerien „l’autentico“ einen Namen gemacht und sorgen nun mit ihrer wunderschönen Bar für einen neuen Hotspot im dritten Bezirk.  Das Interieur und die Gestaltung der Bar erinnert an die Golden Twenties und man setzt auf roten Samt, große Luster und goldene Akzente, die sich wunderbar in das Backsteingewölbe einfügen und für eine gemütliche aber zugleich edle Atmosphäre sorgen. Bei den Getränken liegt der Fokus auf Klassikern, die teils schon in Vergessenheit gerieten und auf eine kleine Zeitreise schicken. Die Bar versteht sich selbst als Dinnerbar, weswegen sich auf der Speisekarte erlesene Fleischspezialitäten wie z.B. Grain Fed Beef aus Uruguay und Ryb Eye, sowie Sous Vide gegarte und lackierte Rinderripperl und Bio Tatare aus Österreich. Wir finden, einer der coolsten Hotspots, den ihr neu in Wien unbedingt besuchen solltet.

 Salesianergasse 25, 1030

Bar3

(c) Bar3

Joseph Bäckerei Café Bagelmanufaktur

Wir sind ja schon lange bekennende Fans von Joseph Brot. Umso größer also die Freude, dass seit etwas mehr als zwei Monaten im ersten Bezirk die Bagelmanufaktur mit herzhaften und natürlich hausgemachten Angeboten verwöhnt. Es heißt ja, dass Bagels ihren Ursprung in Wien haben und zur Zeit der Türkenbelagerung erfunden wurden, bevor sie Amerika eroberten. Nun entdeckt also auch unsere Lieblingsstadt diese Delikatessen also wieder für sich. Die Bagels – preislich nicht ganz so billig – gibt’s unbelegt aber auch belegt und verfeinert mit Hummus, Lachs, Frischkäse, Wiener Beinschinken etc. und man kann sich zwischen drei verschiedenen Teigen entscheiden. Neben den Bagel-Variationen stehen in der neuen Filiale am Albertinaplatz aber auch eine breite Auswahl des Joseph Brot-Sortiments, diverse Limonaden und Salate, Desserts zur Auswahl.

Albertinaplatz / Führichgasse 6, 1010

Aï Vienna

Das japanisches Restaurant in der Wiener Innenstadt ist ein neuer hipper Hotspot im Luxusviertel des Goldenen Quartiers, das mit asiatischer Fusionsküche von internationalem Format verwöhnt. Das zweistöckige Lokal gibt’s bereits seit Oktober, wir sind aber erst kürzlich darauf aufmerksam geworden und wollen es euch nicht vorenthalten. Wer einmal etwas Neues und Ausgefallenes versuchen möchte, ist hier richtig und die Karte lockt mit exquisiten Köstlichkeiten wie  Herrn Ortners Schwein auf Char Siu Art mit Nüssen oder Sashimi mit Limetten-Trüffelmarinade oder Gänselebergyoza. Zahlreiche Sushi-Gerichte und „Signature-Makis“runden das Angebot ab. Preislich passt sich das Lokal an die noble Nachbarschaft an und die Hauptspeisen kosten zwischen 10€ und 79€(!). Für ein nobles Abendessen solltet ihr euch das Lokal jedoch trotzdem gut im Hinterkopf behalten, das Gesamtkonzept ist wirklich herausragend.

Seitzergasse 6, 1010

 

Edelschimmel

Eine Bar nur für Käse! Ja, richtig gehört im Serviteviertel gibt es seit Dezember ein Verkostungslokal für Käse, wo über 70 verschiedene Käsesorten probiert werden können. Der Käse kann einzeln verkostet werden, ihr könnt aber auch speziell zusammengestellte Platten auswählen oder ihn verarbeitet in Form von zu kleinen Gerichten kosten. Dazu gibt’s über 50 verschiedne Weinsorten, müssen diese ja geschmacklich zum Käse passen. Alle Käsesorten werden auch für zu Hause verkauft, ebenso wie Brot, Weine und Chutneys.

Servitengasse 5, 1090

Café Monic

Innen hui, außen pfui! Während Wien eigentlich ein großes „Tschocherl-Sterben“ zu beklagen hat, wird das Ecklokal Café Monic auf der Gumpendorfer Straße seit Ende November wieder betrieben und setzt der Spelunken-Tradition damit mehr als nur ein deutliches Lebenszeichen. Geöffnet ist von Dienstag bis Mittwoch von 18 bis 23 Uhr, von Donnerstag bis Samstag sogar bis 3 Uhr. Zu trinken gibt’s Bier und Spritzwein und auf allzuviel Tamtam drumherum wird verzichtet. Dafür ist die Stimmung aber umso besser, DJ-Line Ups und coole Parties in regelmäßigen Abständen inklusive. Alle Infos findet ihr auf der Facebook-Seite.

Gumpendorfer Straße 69, 1060

#besinnlich #analog #beislromantik pic by @mafiamashi

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Luster

Zum Abschluss darf in unserem Artikel zum Thema neu in Wien ein kleines sneak peek auf eine bevorstehende Eröffnung nicht fehlen. Das von uns so geliebte Zweitbester – Szenelokal im 4. Bezirk – bekommt eine kleine Schwester mit klingendem Namen Luster. Das Eröffnungswochenende ist mit dem 19. Jänner eingeplant und man setzt auf erlesene Spirituosen und gehobene Baratmosphäre. Wir sind schon äußerst gespannt und freuen uns auf den Neuzugang.

Windmühlgasse 32, 1060

Viel Spaß beim Testen!

Lust bekommen, einmal etwas Neues in Wien zu versuchen? Hier entlang geht’s zu unserer Blogserie über Wiener Geheimnisse, die von euch entdeckt werden wollen.

(c) Titelbild / Bar3

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