Too good to goo

Österreichweit ausprobieren: Die App Too good to go

Freitag, 17. April 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Österreichweit ausprobieren: Die App Too good to go

Freitag, 17. April 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Lebensmittel retten und dabei noch Gutes tun? Dank der App Too Good To Go könnt ihr der Lebensmittelverschwendung in Österreich ein bisschen entgegen treten und dabei gleich noch tolle Lokale in eurem Umkreis kennenlernen sowie Essen vor der Mülltonne bewahren und euren Geldbeutel schonen.

von Luisa Lutter

*Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.

Es tut euch auch jedes Mal weh zu hören oder gar selber zu sehen, wie viele Lebensmittel täglich in den Mülleimer wandern, weil sie in Restaurants, Supermärkten und bei Veranstaltungen übrig geblieben sind? Die kostenlose App Too Good To Go nimmt sich genau diesem Problem an und hat eine simple wie grandiose Lösung gefunden.
Viel Freude beim Lesen und selber ausprobieren!

Von dem Problem zu einer Win-Win-Situation

Hättet ihr gewusst wie viele Lebensmittel in Österreich jährlich weggeworfen werden? Laut der Homepage von Too Good To Go sind es rund 577.000 Tonnen genießbares Essen alleine in Österreich. Die Zahl muss man sich erst einmal vorstellen können. Wenn man das nun umrechnet, dann wirft jeder Österreicher beziehungsweise jede Österreicherin noch genießbare Lebensmittel im Wert von rund 300 Euro pro Jahr in den Müll. Richtet man dann den Blick über den Tellerrand- und zu den Nachbarländern hin, stößt es sauer auf.
Die Entwickler und Köpfe hinter der App möchten ein Zeichen setzten und es möglich machen, das jeder und jede einzelne von uns schon ganz leicht gegen Lebensmittelverschwendung angehen kann. Der unnötige Wegwurf von noch genießbarem Essen soll, so gut wie es eben geht, dezimiert werden.
Gesagt, getan! So kamen allerhand technisch versierte Begeisterte zusammen und entwickelten die kostenlose App, wie wir sie heute im Store für Apple und bei Google Play finden.

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Das Überraschungssackerl mit Mehrwert

Die App ist eine Win-Win-Situation und ihr könnt mittlerweile in ganz Österreich Lebensmittel retten. Größere Städte wie Graz, Salzburg und Innsbruck sind dabei, aber auch kleinere Ortschaften machen mit. Die Betriebe müssen dadurch weniger entsorgen und können gleichzeitig neue Kundschaft gewinnen. Ihr bekommt im Gegenzug tolle Gerichte und sogenannte Überraschungssackerl für kleine Preise, entdeckt neue Lokale und schont die Umwelt. Ein Deal von dem jeder profitiert.
Je nach dem wie viel in den jeweiligen Lokalen und Märkten übrig bleibt, stellen die Betriebe eine variierende Anzahl von Überraschungssackerl online.
Die Preise für die geretteten Lebensmittel schwanken zwischen 2,99 bis 5 Euro. Praktischerweise steht der eigentliche Verkaufswert der Speisen und geretteten Lebensmittel auch dabei.

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Während der aktuellen Corona-Maßnahmen

Natürlich ist das Angebot derzeit überall eingeschränkt. Viele Lokale dürfen nicht aufsperren und haben somit gar kein Einkommen. Doch jene, die weiterhin die Menschen versorgen dürfen, wie zum Beispiel Bäckereien und Lebensmittelhändler, können über die App nach wie vor ihre überschüssigen Waren anbieten.
Schaut zudem auf Instagram und auf der Homepage vorbei, die Jungs und Mädels von Too good to go haben derzeit vermehrt nützliche Tipps, wie ihr euch Köstlichkeiten für daheim selber kochen könnt und verraten, was aktuell an Gemüse und Obst Saison hat. Außerdem könnt ihr praktische Dinge nachlesen, wie unteranderem über 18 Lebensmittel, die aus Resten nachwachsen. Oder wusstet ihr bereits, wie ihr herausfindet, ob Eier noch frisch sind?

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Wie funktioniert’s?

Ein Blick in das Sackerl verrät, es befinden sich frische Waren von dem aktuellen Tag darin. Es sind Speisen, die bis zum Kassaschluss nicht über die Ladentheke gegangen sind. Zum Beispiel: Kuchen, Mehlspeisen, Brote, Sandwiches und auch Currys, Fischgerichten und vieles mehr wartet auf Abholung. Daher kann es auch passieren, dass ihr beim zweiten Mal nutzen der Too Good To Go App für das selbe Geschäft ganz andere Lebensmittel in eurem Beutel vorfindet. Bezahlt wird mit Sofortüberweisung, Kreditkarte oder Google Pay. Direkt nach dem Bezahlvorgang bekommt ihr einen Kaufbeleg für eure Lebensmittelrettung zugesendet, in dem nochmal der Zeitraum der Abholung steht und ein Code für eure Bestellung. Mit diesem geht ihr hin und bekommt euer Überraschungssackerl ausgehändigt. Dann heißt es nur noch auspacken und Schlemmen.

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Je nachdem was ihr sucht, wird in der App zwischen Frühstück, Mittagessen, Abendbrot, vegetarischen Speisen, in der Nähe von eurem Standort und Abholzeiten für den nächsten Tag unterschieden. Ganz schön viel zum Scrollen. Jedoch macht es tatsächlich Spaß zu Stöbern -sobald sich wieder mehr Lokale im Angebot tummeln umso mehr – denn es sind normalerweise regelmäßig neue Lokale dabei und man entdeckt tatsächlich neues.

Ein zusätzliches Schmankerl: Auf der Homepage könnt ihr einsehen, wie viele Gerichte und Lebensmittel seit Start der App schon gerettet- und wie viele Tonnen CO2 eingespart wurden. Dort könnt ihr auch diverse Rezensionen nachlesen von Benutzern und Nutzerinnen, die ihre fast durchweg positiven Erfahrungen teilen.

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Ihr möchtet noch mehr zu diesem und ähnlichen Themen erfahren? Wir erzählen euch in unserem Beitrag zum Dumpstern allerhand Hintergrundfakten.
Wie grüßt ihr mittlerweile andere Leute? Unsere Redakteurin hat sich die neuen, kreativen Varianten des Grüßens genauer angesehen. Lest mehr dazu im Artikel.

(c) Beitragsbild und Facebook-Bild | Too good to go 

Wir sind uns bewusst, dass in diesem Artikel Gutscheine, To Dos und Gewinnspiele aufscheinen, die momentan eventuell aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht umsetzbar sind. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, sie auch weiterhin einzubetten, um euch schon jetzt für die Zeit nach der Krise zu inspirieren.

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