Salonplafond

Montag, 21. November 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Salonplafond

Montag, 21. November 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wir sind begeistert! Wo man auch hin schaut, es stellt alles ein Augenschmankerl dar. Das Restaurant Salonplafond lockt am Tage wie am Abend mit zahlreichen und gut ausgewählten Speisen. Seit Oktober wurde zudem der Salon Bauchgefühl ausgerufen. Was es damit auf sich hat und warum die Gäste beim Essen auch gerne mal den Kopf in den Nacken legen, berichten wir euch hier.

von Luisa Lutter

Für seine Kundschaft hat sich das Team des Salonplafonds etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wir trafen Barbara Eichberger zu einem Gespräch und erfuhren neben zahlreichen Fakten zum Restaurant, allerhand über das neue Zusatzkonzept, das seit Oktober veranstaltete Event, namens Salonbauchgefühl.

Peter und Barbara Eichberger übernahmen zusammmen mit der Tellerand Consulting rund um  Tim Mälzer, die Leitung des im vergangenem Dezember eröffneten Restaurants, zu welchem gleich mehrere Wege führen. Einer ist der durch den Shop des MAK Museums, mit welchem der Salonplafond sich ein Dach teilt. Der andere, offizielle und mit Kerzen an der Treppenseite gesäumte, ist der durch die große, schwere Holztür am Stubenring.

p1000588

Öffnet man zum ersten Mal die Türen in die lichtgeflutete Räumlichkeit, wird man von der Größe etwas überrascht. Die Fensterfronten bestechen durch ihren Umfang und die Deckenhöhe scheint kein Ende zu nehmen. Auch wir legen den Kopf in den Nacken und erblicken so die herrliche denkmalgeschütze Decke. Der Name des Restaurants ist also Programm. Dass dies zu Beginn gar nicht so einfach war erzählt uns die Besitzerin:

„Die Namensfindung hat ein ganzes Jahr in Anspruch genommen, es sollte etwas Besonderes werden. Mein Mann kam zu Glück auf das österreichische Wort Plafond, als die Zeit langsam knapp wurde und ein Name her musste. Schnell war klar, dass Salon Plafond wunderbar passt, nicht nur weil es sich reimt, sondern auch, da ein Salon einen Ort der Zusammenkunft und des Empfangs darstellt und in Kombination mit dem österreichischen Wort Plafond für Decke, die nun mal das Restaurant dominiert, ergibt es eine schöne Kombination.“

Der Ansicht sind wir auch und lehnen uns entspannt zurück, denn das Lokal pflegt einen lockeren und angenehmen Umgang – auch mit den Gästen. Das Personal ist recht jung und bringt eine gewisse Würze mit, ein herrlicher und erfrischender Kontrast zu den alten Gemäuern des Hauses. Doch betagt sieht hier wahrlich gar nichts aus. Das Restaurant bekam eine rundum Verjüngungskur und erfreut uns nun mit hellen Holztönen und hin und wieder kecken Farbspritzern in Form von Sesseln, welche im Blumenmusterprint von Josef Frank überzogen wurden. Überall sind zudem Kerzen angezündet, was eine kuschelige Atmosphäre schafft.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auch ein Blick in die Karte lässt uns vorfreudig die Mundwinkel in die Höhe schnellen. Drinktechnisch wird man bestens versorgt. Angesichts des kühlen Wetters draußen entscheiden wir uns allerdings für einen wärmenden Grüntee. Bei einer dampfenden Tasse und angenehmer Hintergrundmusik kommt das Gespräch schnell auf das Thema, um das sich hier in diesen Wänden alles dreht: der Genuss und die Leidenschaft für gutes Essen.

p1000496-1

Das Konzept sieht eine Ganztagesverköstigung vor, egal ob ein leckeres Frühstück, ein Mittagssnack odr doch lieber das Abendmenü. Hier bekommt man das Gewünschte. Dienstag – Sonntag ist von 10 bis 24 Uhr geöffnet. Von der Karte bestellen kann man jeweils bis 22 Uhr. Montags wird erst ab 18 Uhr aufgesperrt. Dies hat seinen guten Grund. Barbara Eichberger berichtete uns von der Problematik, alle aus dem Team zeitgleich an einen Tisch zu bekommen.

„Beim normalen Betrieb ist dies einfach nicht möglich. Da es uns aber ein Anliegen war, entschieden wir uns dazu, den Montag als Jour Fix zu nehmen. An diesem Tag lassen wir unseren Ideen freien Lauf und entwickeln zusammen neue und spannende Konzepte.“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

So kam auch der Vorschlag zum Salonbauchgefühl auf. Eine Möglichkeit für die Köche sich völlig auszutoben und die Kreativität aufkochen zu lassen.Seit Oktober kann man sich seither jeden Montag  von den fünf kreativen Köchen verköstigen lassen und bekommt ein vier Gänge-Überraschungsmenü serviert.

Das Besondere an dem Konzept ist die Tatsache, dass der Gast den Preis für die Verköstigung selber festlegt: frei nach Bauchgefühl eben.

salon plafnd

An allen anderen Tagen kosten die Vier-Gänge-Menüs und auch das Überraschungsmenü 49€, wem drei Gänge genug sind zahlt nur 39€.
Daher ist der Montag ein reizvoller Termin, den man sich unbedingt in den Kalender schreiben sollte, um einmal selber vorbei zukommen und sich von der Salon Bauchgefühl-Küche bekochen zu lassen und am Ende selbst zu entscheiden, wie viel einem das Essen wert ist, ganz ohne Fixpreisorientierung.
Bezahlt wird pro Person und Getränke werden dabei separat verrechnet. Wer möchte, kann vorab auch schon einen der begehrten Plätze zum wöchentlichen Event reservieren.

salon plafond

Im Anschluss bietet sich ein Umsiedeln zur loungigen Bar an. Hin und wieder legt ein DJ  an den Turntables auf, ansonsten läuft angenehme Hintergrundmusik.
Auch wir wollen uns gar nicht mehr aus diesem gemütlichen Lokal heraus bewegen, doch mit der Aussicht auf ein baldiges Wiedereinkehren lassen wir uns vertrösten. Dem Bauchgefühl sei Dank, wissen wir den Weg zum Salonplafond hoffentlich bald im Schlaf.

Für noch mehr Einblicke und einen Vorgeschmack in den Salonbauchgefühl gibt es hier ein stimmungsvolles Video.

Salonplafond, Stubenring 5, 1010

Fotos

(c) By Salon Plafond
(c) By 1000things / Luisa Lutter

Gesponserter Artikel von Salonplafond

×
×
×
Blogheim.at Logo