Sportlich unterwegs mit myClubs

Sonntag, 8. November 2015 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Sportlich unterwegs mit myClubs

Sonntag, 8. November 2015 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Ich habe für euch in den Sportstudios Wiens geschwitzt und dabei das Angebot von myClubs ausprobiert. Ein kleiner Exkurs in die Auswahl der TRX© Bänder, Yogapositionen und Trainingshallen unserer schönen Stadt.

von Luisa Lutter

 

Vielleicht hatte ich einmal zu viel im 1000things-Büro rumgetönt, dass ich beim „Hot Yoga“ war und bei 40 Grad noch verrenkende Übungen bewerkstelligen kann – das „nicht“ habe ich dabei wohl unter den Tisch fallen lassen! Also bekam ich die Chance, mir einen Account auf www.myclubs.com anzulegen und meine Sportsachen wieder hervorzukramen, die ich seit der „Hot Yoga“- Aktion in die Versenkung befördert hatte. Also schnell online bei myClubs angemeldet. In Rekordzeit lag die Mitgliedschaftskarte im Postfach und ich konnte direkt vorfreudig loslegen.

Das Prinzip von „myClubs“ ist rasch erklärt und so simpel wie gut: myClubs ist ein flexibles Mitgliedschaftssystem mit über 150 Partnern und mehr als 1.500 Sportangeboten pro Woche. Das heißt, als Mitglied muss man sich lediglich entscheiden, wann man wo welchen Sport betreiben möchte – ohne die nervigen Einschreibegebühren, lange Bindungszeiten und Kündigungsfristen. Man meldet sich an und wählt aus wie viele Einheiten man belegen möchte. Es stehen vier oder acht im Monat zur Auswahl – oder man wählt den klassischen Zehnerblock, der 24 Monate gültig ist. Dann wird eine kleine schwarze Plastikkarte zu gesendet, mit welcher man zu den verschiedensten Sportarten in diversen Studios gehen kann. Vorab checkt man online oder am Smartphone, wo an dem gewünschten Tag was angeboten wird.

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Die Auswahl macht es Unentschlossenen nicht gerade leicht, aber genau das empfinde ich als sehr angenehm, da man sich nach Herzenslust inspirieren lassen kann. Es gibt auch eine erweiterte Suche, die nach Präferenzen, Datum und Studios filtert. Bei allen Kursen steht eine kurze Erklärung dabei, wenn man mit der Maus rüber geht. Manche sind speziell für Fortgeschrittene, aber in den meisten Fällen kann man auch als Anfänger hingehen. Hat man einen Kurs aus der großen Auswahl gefunden, der einen lockt und ein gutes Workout verspricht, klickt man diesen an und reserviert. Fertig. Ich war begeistert wie schnell das ging. Nur Hingehen musste man noch selbst.

 Das fiel mir dann, in Anbetracht meiner ersten Wahl, doch etwas schwerer als gedacht.

Motiviert wie ich war, wollte ich gleich so richtig loslegen und mich in Anstrengung wälzen, also wählte ich das Bootcamp-Programm von mybootcamp.at

Als ich ankam, waren bereits alle Stationen im freundlich eingerichteten Innenhof des Hotels „Zeitgeist“ vorbereitet: Circle Training im Freien! Man kommt ganz schön aus der Puste, wenn man Bauch, Beine und Po hintereinander so schnell beansprucht. Aber genau darauf zielt das „Bootcamp“ auch ab: Es stellt ein intensives und abwechslungsreiches Ganzkörpertraining dar.

Eine spezielle Einheit des Circle Trainings gibt es in Form des Trainingsgerätes TRX© – man kann es sich wie ein Gurtsystem vorstellen, bei dem das eigene Körpergewicht als Widerstand zum Trainieren genutzt wird. Es kann im Liegen und Stehen verwendet werden und dadurch, dass es in sich nicht wirklich stabil ist und man leicht ins Wackeln kommt, ist es ein höchst anstrengendes, aber auch effizientes Workout.

Im Ganzen betrachtet war es eine tolle Erfahrung – ein gelungenes „Bootcamp“ im 10. Bezirk!

Im Winter wird es die Workouts natürlich auch geben und ja, auf mein Nachfragen hin wurde mir gesagt: sie finden dann immer noch im Innenhof statt.

kettle Bells Session

Der Beweis: Die drei Teilnehmerinnen an den TRX© Bändern und der Kettle Bell 🙂

Bei der zweiten Sportart wollte ich es nun als Ausgleich etwas ruhiger angehen lassen. Nachdem ich kurze Zeit später im großen Yoga Angebot auf myclubs.com stöberte, entschied mich für eine spezielle Form des Yogas: Satyananda Yoga Nidra im „Bhavani Yoga and Creativity Studio“.

Das Studio befindet sich im 8.Bezirk. Schon beim Betreten fällt die lockere Stimmung auf. Das Herzstück ist ein großer Raum, welcher zur Straßenseite hinaus liegt. Dort werden alle Yogastunden abgehalten. Nadeshda, unsere Lehrerin für die Stunde, gab uns eine umfangreiche Einführung in das Satyananda Yoga. Ich kann an dieser Stelle leider nur eine abgespeckte Version widergeben: Man beginnt mit leichten Asanas, also mit Körperstellungen, die langsam und meditativ ausgeführt werden, wobei man bereits beginnt, seinen Atem zu regulieren und ihn sich bewusst zu machen. Hinzu kommen dann Pranayamas (Prana = Atem, Ayam = kontrollieren), eine Form der willentlichen Lenkung des Atems. Das Wort Nidra, welches ich zu Beginn schon erwähnte, deutet auf die Tiefenentspannung hin, bei der man am Ende der Yogastunde liegend, eine geführte Reise durch seinen Körper unternimmt. Diese Form des Yogas ist für alle Altersklassen geeignet, da die körperlichen Konditionen nicht sonderlich ausgeprägt sein müssen, damit man die Positionen gut ausführen kann. Jeder handelt in seinem Tempo und nach dem eigenen Wohlbefinden. Fühlt sich eine Übung nicht richtig an oder schmerzen die Gelenke, geht man nur so weit wie man kann – und möchte.

Wir beenden die Stunde mit einer wundervollen Geste, welche ich nun auch zu Hause ausprobiere, wenn es mal wieder so unfassbar schwer fällt, die Augen morgens zu öffnen.

Wer die tolle und gut erreichbare Lage im 8. Bezirk schätzt, wird auch mit ein paar Autos und bellenden Hunden als Geräuschkulisse klar kommen und – wie ich – den Kopf frei bekommen.

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Der Eingang zum Yogaraum – where the magic happens 🙂

Nach diesem Erholungserlebnis beschließe ich nochmal alles aus mir heraus zu holen und entscheide ich mich für das Boxstudio „Backyard“ im 7.Bezirk.

Wir sind eine recht große Truppe, verteilen uns aber gut in dem ebenerdigen Gewölbe. Zur Erwärmung wird Springseil gesprungen. Danach folgen noch Dehnübungen für die Gelenke. Über Allem schweben unaufdringliche, motivierende Beats. Da ich neu bin, werde ich von José, unserem Trainer für die anstehenden 90 Minuten, zwischen Boxring und Trainingsutensilien geführt . Dort zeigt er mir geduldig die wichtigsten Handhaltungen und Schritte und korrigiert mich, wenn es nötig ist. Natürlich werden die Anderen nicht vernachlässigt, José schafft es irgendwie genau die Balance zu halten und Fortgeschrittene zu fördern und Anfänger heranzuführen. Schweiß fließt in großen Mengen bei allen Teilnehmern, weshalb die Mitnahme eines Schweißbandes ratsam ist.

Der Fokus liegt nun auf dem blauen Boxsack vor mir, welchen ich zusammen mit zwei anderen jungen Teilnehmern bearbeiten soll, während die etwas Geübteren der Gruppe in Partnerarbeit an ihrer Technik trainieren. Immer wenn eine Uhr an der Wand einen Signalton von sich gibt, weiß man Bescheid, dass eine kurze Verschnaufpause angesetzt ist. Die Stimmung ist super, alle sind motiviert und voll bei der Sache. Versteht jemand etwas nicht oder benötigt Hilfe, findet sich sofort einer zur Unterstützung.

Vielleicht ist das der Beginn einer neuen Freizeitbeschäftigung für mich. Ich will mehr als nur die Basics verinnerlichen, so viel steht fest.

Thaiboxen

Erschöpft aber glücklich: Daumen hoch auch für diese Trainingseinheit 🙂

Die drei von mir beschriebenen Einheiten sind natürlich nur eine kleine Auswahl vom großen myClubs Angebot. Wer sich sportlich betätigen und ausprobieren möchte, ist hier genau richtig und wird das Passende für sich finden. Denn von Yoga über Bootcamp bis hin zum Klettern, Crossfit und Tennis – es ist alles dabei.

Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind und auch das Angebot ausprobieren möchten, haben wir hier einen Gutschein, mit dem ihr euch auf ausgewählte Pakete 20% sparen könnt!

 

Bilder

(c) Mitgliedchaftskarte: myClubs

(c) Bootcamp im Hotel Zeitgeist: myBOOTCAMP-Austria/Facebook

(c) Yogastudio: Bhavani Yoga and Creativity

 

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