Die eigenen Finanzen fest im Griff: 4 Tipps für den besseren Umgang mit Geld

Michael Haller Vom 08.09.2023

Falls euch Gedanken an Finanzen stressen und ihr nach einer Lösung sucht, besser mit Geld zu haushalten, kommen hier einige Tipps, die euch im Umgang mit eurem Budget helfen.

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Es steht ein Wohnungswechsel an, der womöglich eure Finanzen auf den Kopf stellt? Ihr möchtet nach einer Gehaltserhöhung fragen, wisst aber nicht, wie ihr das Gespräch angehen sollt? Es plagen euch Sorgen, wie das eigene Familienleben finanziell zu schupfen ist? Oder macht ihr euch regelmäßig Gedanken darüber, wie ihr im Alltag besser sparen könnt? Gemeinsam mit Bildung & Beratung Geldleben, gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums, geben wir euch Tipps zu diesen und vielen weiteren Fragen.

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Bei Geldleben könnt ihr euch gratis einen Termin vereinbaren und über eure Finanzen sprechen. (c) Geldleben

Let’s talk about money, baby!

Über Geld zu sprechen, wurde uns schon im frühen Kindesalter ausgeredet. „Sowas fragt man nicht“, hieß es auf neugieriges Bohren, wie viel denn etwas koste. Und wie viel eben etwas kostet, lässt sich im Umkehrschluss auch anwenden auf: Wie viel hat man zur Verfügung? Doch dieses Thema ist für viele noch prekärer. Ein möglicher Grund für den Kloß im Hals: Wir tun uns schwer damit, soziale und dadurch finanzielle Hierarchie und Ungleichheit zu akzeptieren. Was dagegen hilft: darüber sprechen! Denn vor allem im Gespräch mit anderen können finanzielle Sorgen gelöst und Fragen geklärt werden. Und, noch wichtiger: Der Austausch über Erfahrungen kann vor Geldverlust schützen. Einen Ort für offene Kommunikation über Finanzen und den Umgang mit Geld bietet Bildung & Beratung Geldleben. An drei Standorten – Wien, St. Pölten und Graz – könnt ihr euch kostenlos beraten lassen sowie Workshops und Vorträge besuchen. 

Gut zu wissen:

  • Standort Wien: Nußdorfer Straße 27, 1090 Wien | Öffnungszeiten: DI 8-16 Uhr, MI 11-19 Uhr, DO 10-18 Uhr
  • Standort St. Pölten: Schreinergasse 11, 3100 St. Pölten | Öffnungszeiten: DI 8-14 Uhr, DO 10-17 Uhr
  • Standort Graz: Sackstraße 36, 8010 Graz |
    Öffnungszeiten: DI, MI, DO 10-19 Uhr
  • Auch Online-Beratungen möglich
  • Alle Angebote von Bildung & Beratung Geldleben sind kostenlos und unabhängig

>> Mehr zum Angebot von Bildung & Beratung Geldleben

Die Ausgangsposition: Einnahmen & Ausgaben

Damit ihr den Überblick über eure Finanzen nicht (oder nicht mehr) verliert, hilft ein Check eurer aktuellen Ist-Situation. Wichtig hierbei ist auch zu wissen, wie viel andere verdienen, um einen Vergleich anzustellen. Damit wird auch die eigene Lebensrealität klarer. Zur Info: Der Monatsdurchschnitt eines Bruttoeinkommens in Österreich liegt bei 2.700 Euro. Der Mittelwert davon, das sogenannte Medianeinkommen, bei dem genau eine Hälfte mehr und die andere Hälfte weniger verdient, beträgt 2.484 Euro. Um euer Budget also besser verstehen und mit anderen, zum Beispiel Partner*innen oder Mitbewohner*innen, vergleichen zu können, hilft ein Haushaltsbuch. Notiert über einen längeren Zeitraum sämtliche Ausgaben und Einnahmen. Ihr werdet sehen, wohin euer Geld fließt, welche Ausgaben sich vermeiden lassen und wie viel ihr tatsächlich am Monatsende übrig habt. Am besten zeigt ihr eure Aufzeichnungen zusätzlich den Berater*innen von Geldleben, die euch mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Gut zu wissen: 

>> Und am besten einen Beratungstermin für den guten Umgang mit Geld ausmachen

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Richtig haushalten: Wohnen & Geld

Wer seine monatlichen Ausgaben inklusive Miete in einem Haushaltsbuch festhält, hat schon die – ja, wir machen dieses Wortspiel tatsächlich – halbe Miete. Steht ein Umzug an, helfen Checklisten, um den nötigen Überblick zu behalten – auch über die Finanzen. Wir haben schon mal darüber geschrieben, was ihr bei einem Umzug beachten solltet. Wenn ihr aber nicht nur eure Bleibe, sondern auch gleich den Stromanbieter wechselt, könnt ihr damit Geld sparen. Pro Kilowattstunde zahlt man aktuell etwa 17 Cent. Bei vier von zehn Haushalten berechnen Energieanbieter jedoch mehr als 30 Cent pro kWh. Ein Wechsel zahlt sich also aus, vor allem, weil einige Anbieter auch einen tollen Wechselbonus anbieten. Wenn beispielsweise euer Haushalt einen Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden beträgt, spart ihr bei einem Wechsel zu einem günstigeren Anbieter in der Regel durchschnittlich 215 Euro im ersten Jahr. 

Gut zu wissen:

>> Zusätzlich das Angebot von Bildung & Beratung Geldleben für finanzielle Hilfestellung auschecken

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In der Arbeit: Beruf & Geld

Ihr steigt neu ins Berufsleben ein, steht vor einem Jobwechsel oder gerade ohne Arbeit da? Ein kostenloses Gespräch bei Bildung & Beratung Geldleben bringt sicherlich Erleichterung für etwaige Geldsorgen. Hier könnt ihr verschiedene Veranstaltungen besuchen, um einen sicheren Umgang mit euren Finanzen zu finden. Falls ihr Hilfe bei Gehaltsverhandlungen benötigt, ist die Beratungsstelle ebenfalls für euch da. Bei beruflichem Erfolg, einer Umstrukturierung oder Erweiterung des Aufgabenbereichs sind Verhandlungsgespräche übrigens immer wichtig und richtig. Und noch ein bedeutsamer Punkt: Der Equal Pay Day markiert jährlich den Tag, ab dem Frauen in Vollzeit im Vergleich zu Männern unbezahlte Arbeit leisten, also quasi „gratis“ arbeiten. Und der gar nicht mal so funny fact: Innerhalb von drei bis vier Jahren verhandeln Männer jährlich über ihr Gehalt, während Frauen nur einmal im selben Zeitraum das Gespräch suchen. Neben der strukturellen Ungleichheit ist diese Tatsache ebenfalls ein Hebel, an dem gezogen werden kann.

Gut zu wissen:

>> Noch mehr Informationen zu vielen hilfreichen Anlaufstellen 

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Durch den Alltag: Finanztipps für jetzt und später

Da die aktuelle Teuerungssituation mit erhöhten Geldsorgen einhergeht, lassen sich im Alltag auch ein paar Sparmaßnahmen umsetzen. Checkt im Zuge eures Haushaltsbuchs unbedingt, welche Abos ihr tatsächlich nutzt. Geldfresser wie ungenutzte Streaming-, Magazin- und Fitnessstudio-Abos können zwar einen monatlich eher kleinen Betrag ausmachen, häufen sich aber zum Jahresende hin. Auch hilfreich: Ausschließlich mit Einkaufsliste ins Geschäft gehen und nur das Nötigste mitnehmen, um teure Impulskäufe zu vermeiden. Hausmarken statt Markennamen sind hier übrigens auch eine gute Sparmaßnahme. Wo ihr fix noch mehr Geld zur Seite legen könnt, erfahrt ihr bei einem kostenlosen Beratungsgespräch bei Geldleben. Oder ihr besucht eine der vielen Veranstaltungen, um dem Thema Geld ein wenig Stress und Sorgen zu nehmen.

Gut zu wissen:

>> Alle FAQs zu Bildung & Beratung Geldleben

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*Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Bildung & Beratung Geldleben | Three Coins entstanden.


Beitragsbild:

(c) Roman Wimmers | Unsplash