Albertina Wien

Lukas Lindmeier vom 12.03.2019
Weltberühmte Ausstellungen und stadtbekannte Challenges
Albertina Wien

Direkt hinter der Oper und neben dem Wiener Burggarten befindet sich ein wichtiges Stück weltberühmter, Wiener Kultur: die Wiener Albertina. Das ehemalige Habsburgische Wohnpalais dient heute bekanntlich großteils als Kunstmuseum und zieht Touristen aus der ganzen Welt an. Besonders auffällig ist das prunkvolle Gebäude wegen des Flugdachs, das der Albertina Wien einen modernen Touch verleiht.

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Vielfältiges Ausstellungsprogramm

Hand aufs Herz: Wann habt ihr zuletzt eine Ausstellung in der Albertina besucht? Und nein, angeheiterte Besuche beim ebenfalls recht berühmten Würstelstand nebenan gelten nicht als Ausstellungsbesuch – auch, wenn beides ein gutes Stück Wiener Kultur darstellen. Stattdessen warten im Inneren der Albertina laufend Sammlungen und aufwendig restaurierte Prunkräume aus aller Welt auf euch.

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In der Albertina finden sich laufend tolle Ausstellungen und Werke weltberühmter, aber auch lokaler KünsterInnen aus allen Kunstepochen seit dem 15. Jahrhundert. So begeisterten zum Beispiel in Vergangenheit große Sonderausstellungen wie „Albrecht Dürer“ „Raffael“ oder „Van Gogh“ die Besucherinnen und Besucher derart, dass immer wieder Besucherrekorde verzeichnet wurden. Besonders empfehlenswert ist außerdem die dauerhafte Schausammlung „Monet bis Picasso, die Sammlung Batliner“. Hier finden sich nämlich einige der wichtigsten europäischen Werke der internationalen, klassischen Moderne.

Fürstliche Prunkräumen mit historischem Charme

Die berühmten Prunkräume der Albertina können übrigens auch eigens besichtigt werden. Immerhin verbreiten die Räumlichkeiten, die über 100 Jahre lang von Habsburgischen Herzoginnen und Herzögen bewohnt wurden, ein ganz eigenes, imperiales Flair. Nicht zuletzt aus diesem Grund restaurierte man die 20 Prunkräume im Stil des Klassizismus sehr aufwendig.

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Aktuelle Sonderausstellungen

Momentan werden in der Albertina gleich zwei namhafte Künstlerinnen und Künstler gehuldigt: Die Sonderausstellung „Maria Lassnig. Ways of Being“ zeigt noch bis zum 1. Dezember 2019 anlässlich ihres hundertsten Geburtstags eine umfassende Retrospektive, die beeindruckende Haupt- und Schlüsselwerke umfasst. Gerade in einer Zeit, in der kein Tag vergeht, ohne dass man auf Social Media von Inhalten in Zusammenhang mit „Body Postivity“ stehen konfrontiert wird, bekommt ihr bedeutsames Werk eine neue Bedeutung. Immerhin ist Lassnig (1919-2014) vor allem für ihre „Body Awareness-“ beziehungsweise „Körpergefühlsbilder“ bekannt, in denen die Wahrnehmung des eigenen Körpers den Ausgangspunkt für die Erkundung der Welt bildet. Hinzukommt ihr besonderer Umgang mit Farbe, der einen ebenso wesentlichen Aspekt ihrer faszinierenden Kunst darstellt wie die schier unerschöpfliche Vielfalt der Themen und Inhalte ihrer Bildwelten.

Albertina Wien
(c) eSeL.at

Von 20. September 2019 bis 6. Jänner 2020 steht außerdem Albrecht Dürer (1472-1528) in der gleichnamigen Ausstellung im Mittelpunkt. Seit jeher ist die Alberten Heimat zahlreicher weltweit bekannter Ikonen der Zeichnung, darunter der Feldhase, die Betenden Hände und das Große Rasenstück. Die um wertvolle internationale Leihgaben ergänzte Ausstellung präsentiert nun Dürers zeichnerische, druckgrafische und malerische Werke. Mit über 100 Zeichnungen, einem Dutzend Gemälde, persönlichen Aufzeichnungen und anderen seltenen Dokumenten wird das Werk des Renaissance-Genies nun noch umfassender als bereits bei der erfolgreichen Ausstellung 2003 präsentiert

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(c) Albertina, Wien

Ihr sucht nach mehr Kultur? Wie wär’s mit einem Besuch in der Volksoper Wien? Oder wollt ihr noch mehr Wiener Prunk erleben? Dann ist das Hotel Sacher Wien mit Sicherheit ein heißer Tipp für euch.

(c) Beitragsbild | Albertina, Wien

(c) Beitragsbild Facebook | eSeL.at.

*Dieses Profil ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der Albertina Wien entstanden.

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