Graz Gerüchteküche

Gerüchteküche

Hier gibt’s nicht nur nachhaltige Küche, sondern auch einen Hauch von Überraschung!

Trotz des Namens gibt’s hier nichts zu munkeln. Die Linie, die Koch Michael Wankerl in seiner Küche verfolgt, ist eindeutig: nachhaltig, g’sund und g’schmackig.

Nachhaltig und g’schmackig muss es sein

Der ursprünglich aus Nürnberg stammende Haubenkoch bringt die Gerüchteküche in Graz seit vier Jahren zum Brodeln. Eine überfüllte Karte oder TK-Ware sucht man hier vergeblich. Wankerl setzt bei seinen variierenden Tagestellern auf viel Gemüse und etwas Fleisch. Wenn er ein Tier verarbeitet, dann aber auch vom Kopf bis zum Schwanz – oder zumindest bis zu dem Teil, der verzehrbar ist. Ein kleiner ökologischer Fußabdruck und Verschwendung vermeiden, das ist ihm wichtig. Deshalb richtet er sich bei seinen Gerichten nicht nur nach regionalen Anbietern, sondern auch nach der Saison. Wenn’s im Winter keine Erdbeeren gibt, dann gibt’s nun mal keine Erdbeeren. Punkt. Ursprünglich wollte Wankerl dieses Konzept noch viel strenger halten und sich wirklich ausschließlich auf Produkte konzentrieren, die in seiner unmittelbaren Umgebung wachsen. Salz, Pfeffer und viele andere Gewürze wären da aber auch schon problematisch geworden. Und ohne Gewürze hätte ihm die Kundschaft gestreikt. Also geht er es in Sachen essenzieller Geschmackspalette doch etwas lockerer an.

Abwechslungsreiche Tagesteller…

Übrigens trat Wankerl 2017 sogar bei der Kochshow „The Taste“ an, schied aber leider knapp vorm Finale aus. Auch wenn er die Jury nicht überzeugen konnte, steht er selbst mit jeder Menge Selbstbewusstsein hinter seinen Kreationen. Wir haben sie gekostet und sagen: zu recht! Das Fleisch ist zart, das Gemüse gut gewürzt. Und auch die Eigeninterpretation bodenständiger Rezepte schüttelt der leidenschaftliche Küchenzaubrerer aus dem Kochjackenärmel. Wie zum Beispiel das für die herrlich cremige Knoblauchcremesuppe, für den Braten mit krachender Kruste oder für die Orecchiette mit Spinat und Käse. Die Tagesteller gibt es immer ab 11:30 Uhr und solange der Vorrat reicht.

Gerüchteküche Graz

Unsere Tagesteller. (c) Ines Futterknecht

…und überraschende Abendmenüs

Man kann Wankerls Kochkünsten also getrost vertrauen. Und auf dieses Vertrauen setzt er bei seiner Abendkarte. Die könnt ihr nämlich nicht lesen, weil sie strenggeheim ist. In seinem abendlichen Überraschungsmenü verwertet Wankerl meist die übriggebliebenen Zutaten vom Mittagsmenü oder anderen Gerichten. Auch hier lautet die Parole also: Nachhaltigkeit! Außerdem könnt ihr euch entscheiden, wie viele Überraschungen euer Gaumen verträgt. Für € 30,- bekommt ihr drei Gänge, für € 40,- vier und für € 50,- fünf. Doch egal, wie oft ihr euch überraschen lasst – schmecken wird’s mit großer Sicherheit! Kleiner Tipp am Rande: Ohne Reservierung läuft um diese Tageszeit nichts.

Gerüchteküche Graz

Im Gastraum setzt Wankerl auf einen Mix aus Vintage und Industrial. (c) Ines Futterknecht

Noch immer hungrig? Wir verraten euch, wo ihr in Graz sonst noch die Geschmacksknospen zum Tanzen bringt. Wo es danach den besten Kaffee der Stadt gibt, erfahrt ihr auch bei uns.

Facebook- und Beitragsbild (c) Ines Futterknecht

Hier entlang zur Website!

Was kostet's?

Die Tagessuppe kommt auf € 3,90.
Die Mittagsgerichte kosten zwischen € 8,- und 10,-.

Je nach Anzahl der Gänge zahlt ihr für das Überraschungsmenü am Abend € 30,-, 40,- oder 50,-.

Öffnungszeiten

MO-FR 11:00-23:00 Uhr

  • Location
  • Gartengasse 28, 8010 Graz
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