10 Sätze, die jeder in Wien kennt – Teil 1

Donnerstag, 28. Juli 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

10 Sätze, die jeder in Wien kennt – Teil 1

Donnerstag, 28. Juli 2016 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wien, Wien nur du allein! Was auf die Einzigartigkeit der Stadt zutrifft, kann mit Sicherheit genauso über seine BewohnerInnen gesagt werden. Egal, ob zu spät kommende Öffis, überfüllte Supermärkte am Samstag um 17.30 Uhr oder der erste Schnee des Jahres – wir präsentieren euch Aussagen und Momente, die wohl jeder in Wien Lebende schon das eine oder andere Mal zu Gehör bekommen hat. Viel Spaß!

von Marie Amenitsch

Typisch Wien! Ganz in diesem Sinne findet ihr im folgenden Blogbeitrag Sätze, die wir wohl alle schon das eine oder andere mal gehört haben und Situationen verbinden, mit denen wir (leider) bestens vertraut sind. Viel Spaß beim Lesen!

Die Busse der Linie 13 A können verkehrsbedingt in beiden Richtungen nur unregelmäßig fahren, wir bemühen uns um die rasche Wiederherstellung der Regelmäßigkeit.

Egal, ob 13 A, 1er Bim oder die allseits beliebte U6, unregelmäßige Fahrintervalle gehören auch in der lebenswertesten Stadt der Welt leider dazu und die Stimme von Schauspielerin Angela Schneider begleitet uns wohl alle bis in unsere schlimmsten Alpträume. Und natürlich kommt die Bim mal wieder genau dann nicht daher, wenn man eh schon viel zu spät dran ist…

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Darf ich dich auf ein Bier einladen?

Der wohl charmanteste und zuvorkommendste aller Öffi-Fahrgäste, der stets auf der Suche nach einem Date bzw. einer netten Begleitung für ein Bier zu sein scheint. Richtig, die Sprache ist vom allseits bekannten Bierkavalier, der stets sein „Unwesen“ in der U4 treibt und die weiblichen Fahrgäste auf ein Bier einzuladen versucht. Er ist Meister im Einstecken, denn kaum erhält er eine Absage, geht’s weiter zur nächsten Lady. Ein herrliches Spektakel!

#Bierkrabbelier #bierkavalier #igersvienna #meme #u4

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Steigen Sie aus?

Wer kennt sie nicht, die Fahrgäste die einen schon beim Verlassen der Haltestelle in der überfüllten U-Bahn fragend, wenn nicht sogar forsch, ansehen und fragen, ob man denn auch aussteige. Ja, das tut man, aber erst bei der Haltestelle und nicht dazwischen. Das scheint diesen jedoch egal zu sein, U-Bahn-Kuscheln vorprogrammiert!

Zweite Kassa, bitte!

Samstagnachmittag kurz vor Geschäftsschluss und beim Blick in den Kühlschrank schlägt einem genau eins entgegen: gähnende Leere. Wie gut, dass der Supermarkt ums Eck genau noch eine halbe Stunde offen hat und halb Wien mit ähnlichen einkaufstechnischen Schwierigkeiten zu kämpfen scheint. Kurz gesagt: Unzählige tümmeln sich im Supermarkt herum auf der Jagd nach Lebensmitteln. Wen wundert’s da noch, dass die Schlangen vor den Kassen endlos lange sind, die Ungeduld nicht lange auf sich warten lässt und ein schrilles „ZWEITE KASSA bitte!“ erklingt …

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Zu den stylischen Tote-Bags geht’s übrigens hier entlang.

Herst, oida!

Wohl kein zweiter Ausruf wird in so vielen unterschiedlichen Situationen gebraucht und ist doch gleichzeitig so nichtsagend. Egal, ob Empörung, Bewunderung oder als einfache Feststellung – der Ausruf scheint einfach immer zu gehen. In diesem Sinne: „Herst, oida!“ und nicht zu vergessen das damit verwandte „Bist deppad?!“ und „Jo, eh!“.

Oh Gott, es ist sooo heiß!

Kaum ist es den zweiten Tag in Folge mal so richtig heiß, ächzen wir alle unter der Hitze, jammern – nicht nur in Dachgeschoßwohnung und in der U6 – und sind auf der Suche nach einem Platzerl, das Abkühlung verspricht.  Weil es umgekehrt aber genauso ist und bei zu wenig Sonne und Schlechtwetter auch endlos gejammert wird, kann das Phänomen wohl bei jeder Witterungslage festgestellt werden. Kurz: In Wien ist man einfach unschlagbar gut im Sudern!

via GIPHY

Sorry, but can you tell me…

Touristenströme so weit das Auge reicht, auf der Suche nach dieser und jener Sehenswürdigkeit kommen auf dich zu mit der obligatorischen Frage, wie denn der Weg zu besagter Attraktion sei. Hm, wie bzw. wo war das nochmal genau?

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SCHNEEEEEEE!!

Nein, es steht kein Einhorn vor der Tür und auch Chris Martin spielt kein Privatkonzert im Rathauspark, es ist lediglich gefrorenes Wasser, das in Form von Eiskristallen vom Himmel fällt und dennoch jedes Jahr aufs Neue für Ausnahmezustand sorgt. Alle Augen werden gen Himmel  gereckt, das weiße Spektakel bestaunt und die Instagram-Feeds füllen sich binnen Sekunden mit Photos, die mit dem Hashtag #schneeinwien und dergleichen versehen werden. Ahm, ja….

Jetzt dann eh gleich!

Pünktlichkeit und Großstädte, das kann schon mal so eine Sache sein, die nicht ganz so gut harmoniert. Oder man ist einfach der Typ Mensch, der es mit dem Zeitmangement nicht ganz so hat. Schön, dass es so unspezifische Zeitausdrücke gibt, wie „jetzt dann eh gleich“, die an Vagheit so schnell nicht zu überbieten und uns dennoch allen geläufig sind.

Eine Käsekrainer, bitte!

Samstagnacht und nach dem ein oder anderem Gläschen Gin Tonic, Spritzwein, Blasen auf den Füßen von den zu hohen Schuhen und verschwitzt vom Tanzen macht sich in unserem Bäuchen oft nur mehr ein Gefühl breit: Hunger! Und zwar gelüstet uns meist nach etwas so richtig Deftigem. Wie gut also, dass die legendären Wiener Würstlstandeln und Kebapbuden auch um diese unchristliche Uhrzeit noch mit ihren „Eitrigen“, Hotdogs und „Kebap mit allem“ auf uns warten. Nur das mit dem Bestellen kann in Anbetracht der konsumierten Mengen Alkohol oft nicht mehr ganz so leicht sein und vielleicht eher einem Lallen ähneln.

(c) Philipp Wieser

Na, Lust bekommen neue Plätze und Ecken in eurer Lieblingsstadt zu entdecken? Hier findet ihr noch wesentlich mehr To Do’s und kulinarische Highlights, die auf euch warten. 

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