frühling als allergiker

Der Frühling als Allergiker – ein absoluter Alptraum

Freitag, 3. März 2017 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der Frühling als Allergiker – ein absoluter Alptraum

Freitag, 3. März 2017 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Hach, Frühling. Die letzten Spuren von Schnee weichen schön langsam, die Sonne traut sich wieder regelmäßig hervor und alles um uns herum beginnt zu blühen. Alles. Klingt ja wunderbar – außer man ist Allergiker. Warum der Frühling das allerschlimmste für an Allergien leidende Menschen ist? Hier unser Best-Of für alle, die bei der Allergienverteilung ebenso unfreiwillig ganz laut hier geschrien haben.

von Lisa Panzenböck

Wenn auch der „richtige Frühling“ erst am 20. März beginnt, so hat jener Frühling als Allergiker bereits zuvor begonnen. Juhu. Jedes Jahr hofft man, dass es später losgeht, beziehungsweise ein schwaches Allergiejahr bevorsteht. „Haha, Pech gehabt!“, dachten sich die Pollen und sind im Eiltempo auf uns zugeflogen. Was man im Frühling als Allergiker kennt:

1. Superkleber in den Augen und Lippen am Morgen

Rise and shine, baby! Im Frühling als Allergiker erwachen hat ein ganz eigenes Flair. Die Augen sind so verklebt, dass sie einem fast schon am Silbertablett den Vorschlag servieren, sie einfach geschlossen zu halten und weiter zu schlafen. Auch die spröden, zusammenklebenden Lippen laden nicht unbedingt dazu ein, den in der anderen Betthälfte liegenden Partner mit einem Guten-Morgen-Kuss zu wecken.

2. Hände rau wie Schleifpapier

Selbst nach 5 Schichten Handcreme, dem eigentlichen Wundermittel (Handcreme auftragen und Wollhandschuhe über Nacht anziehen) sind die Handoberflächen noch immer so rau, dass man damit nahezu schon Möbel abschleifen kann.

3. Baba, Geruchs- und Geschmackssinn

Riechen und schmecken werden zu kompletten Fremdwörtern in den Frühlingsmonaten. Alles schmeckt gleich (nämlich nach nichts) und auch der Geruch der frischen Blumen wird selten wahrgenommen – wenn dann bloß mit einem begleitenden „hatschi“.

4. Hallo, Druck im Kopf

Im Kopf wird’s plötzlich so eng als würde die Stirn gleich platzen. Die Konzentration geht flöten und man ist permanent neben der Spur. Gedankliche Höchstleistung ist im Frühling als Allergiker definitiv nicht zu erwarten.

5. Ankurbeln der Taschentuchindustrie

Die Nase rinnt und rinnt – man könnte fast schon glauben, Allergien seien eine Erfindung der Taschentuchindustrie. Woran man Allergiker erkennt? An der Nase, die in ihrem Farbton jener von Rentier „Rudolph mit der roten Nase“ gleicht.

6. Die Sonne ist von drinnen am schönsten

Traumhaftes Wetter, Sonnenschein durch und durch – was für ein wunderbarer Anblick vom Wohnzimmmerfenster aus. So verlockend das Verlassen der Wohnung auch ist, so vernünftig ist es ebenso einfach drinnen zu bleiben, zumal ein halbstündiger Spaziergang die Nies-Garantie nonstop für den ganzen Tag liefert.

7. Nicht ohne meine Sonnenbrille

Entscheidet man sich dann doch einmal im Frühling als Allergiker das Haus zu verlassen, so darf eine Sache keineswegs fehlen: die Sonnenbrille. Nicht nur als modisches Accessoire und Schutz vor Sonne, sondern vor allem als Pollen-Blocker erweist sie uns treue Dienste.

8. Nein, ich bin nicht bekifft und war auch nicht in Chlorwasser schwimmen

Was man sich so alles im Frühling als Allergiker anhören kann.. Von „Was ist denn los? Hast du die ganze Nacht über geweint?“ bis hin zu „Hast du etwa Gras geraucht?“ stellen einem die Menschen die skurrilsten Fragen in Bezug auf die knallroten Augen.

9. Heiß und stickig? Egal, das Fenster bleibt zu

Egal wie warm es im Schlafzimmer ist, egal wie sehr sich jenes auch untertags aufgeheizt hat: Lüften – vor allem untertags – ist so richtig furchtbar, da man dann im Frühling als Allergiker absolut keine ruhige Minute Schlaf bekommt. Nachts, wenn der Pollenflug etwas geringer ist, mal eine halbe Stunde das Fenster öffnen, gehört zweifelsfrei zu den Highlights dieser Jahreszeit.

10. Das Laufband gehört dir alleine

Besonders schlimm für sportbegeisterte Allergieleidende ist die Tatsache, dass Sport im Freien ein absolutes No-Go ist. Die Zeit an der frischen Luft wird allgemein schon versucht so gering wie möglich gehalten, doch wenn dann zur Pollenbelastung auch noch körperliche Anstrengung kommt, ist es ums Lungenvolumen ganz schnell geschehen. Aber hey: Bei den Laufbänder in den Fitnessstudios muss man nun immerhin nicht ewig lange warten.

An alle Allergiker da draußen: Durchhalten – der nächste Regen kommt bestimmt!

Sofern ihr euch hinaus traut, haben wir hier frühlingshafte Outdoor-Unternehmungen. Unter diesem Link findet ihr außerdem ausgefallene Wanderungen in Österreich.

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