90er in österreich

10 Dinge, die du als Kind der 90er in Österreich kennst

Mittwoch, 5. April 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

10 Dinge, die du als Kind der 90er in Österreich kennst

Mittwoch, 5. April 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wir Kinder der 90er sind nun fast schon allesamt erwachsen und dennoch gibt es eine Vielzahl an Kindheitserinnerungen, die auch heute noch so lebhaft und präsent sind, als wären sie erst gestern passiert. Apropos erst gestern: Kinder, die 2000 geboren sind, werden dieses Jahr übrigens schon 18 Jahre alt – heftig, nicht wahr?

von Lisa Panzenböck

Weil Kindsein einfach das Größte ist, haben wir euch hier ein kleines, nostalgisches Best-Of der Dinge, die du als Kind der 90er in Österreich kennst, zusammengestellt. Bereit für eine kleine Zeitreise mit uns?

1.) Nokia 3310

Wir waren bei der Geburt der Handys dabei – als sie mit dem klassischen, uns allen bekannten Nokia-Klingelton im Kreissaal läutend zur Welt kamen. Das erste Handy war damals etwas ganz besonderes – zum einen weil nicht jeder ein Handy hatte und zum anderen weil man den ganzen Tag „Snake“ spielen konnte. Die besten Eigenschaften der Handys damals waren allerdings, dass man sie bloß alle paar Tage aufladen musste und wenn ein Nokia 3310 auf den Boden fiel, war eher der Boden kaputt als das Display.

2.) Die Intros der Kinderserien

Egal ob „Die Gummibärenbande“, „Käpt’n Balu“, oder „Darkwing Duck“: Jedes Kind der 90er in Österreich, das gerne fernschaute, konnte all die Intros der Kinderserien in- und auswendig und hat jene stets lauthals mitgesungen. Wenn ihr nun Lust bekommen habt, hier eine kleine musikalische Untermalung:

3.) Urzeitkrebse aus Zeitschriften züchten

Könnt ihr euch noch an die angeblichen Krebse erinnern, die oftmals in Kinderzeitschriften dabei waren? Der einer Packerlsuppe ähnelnde Inhalt sollte sich ja angeblich in echte Krebse verwandeln, wenn man ein paar kleine Anleitungen befolgt. Fragwürdig, ob die ein paar Tage lang sich bewegenden „Tiere“ wirklich Tiere waren, oder irgendeine andere Form chemischen Wunders.

4.) Christine Nöstlinger & Thomas Brezina waren unsere Helden

Ein unabdingbarer Teil der 90er in Österreich waren ganz zweifelsfrei die Kinderbuchautoren schlechthin, Christine Nöstlinger und Thomas Brezina. Tom Turbo, die Knickerbocker-Bande oder auch der Gurkenkönig: Von den literarischen Abenteuern unserer liebsten Autoren konnten wir gar nicht genug bekommen. Falls manche von euch auch heute noch Thomas Brezina Fans sind, werdet ihr vermutlich genauso gierig wie wir sein neues Buch verschlungen haben. Ihr solltet ihm außerdem unbedingt auf Instagram folgen – seine Stories sind soooo witzig!

5.) Pickerl und Diddl-Blätter sammeln

Während die Jungs Panini Pickerl von Fußballmeisterschaften sammelten, tauschten Mädchen wie wild die frisch erstandenen Diddl-Blätter. Man kaufte einen ganzen Block, um dann ein Blatt in die Sammelmappe einzuordnen und den Rest der Blätter mit Freundinnen gegen jene Exemplare zu tauschen, die in der Sammlung noch fehlten. Was darauf so geschrieben wurde? Nichts natürlich! Die Blätter wurden nur zum hübsch Anschauen in eine Mappe gegeben. Und was die Fußball-Sticker anbelangt? Die sammeln die Jungs – sowohl die, die in den 90ern Kinder waren, als auch die Knirpse von heute – nach wie vor mit größter Begeisterung.

6.) Wer braucht schon ein Happy Meal?

Als Kind der 90er in Österreich hieß das nämlich Junior Tüte. Damals, als McDonald’s noch weit weniger Filialen im ganzen Land hatte, war es immer etwas besonderes, wenn plötzlich das „gelbe Rettungs-M“ aufpoppte. Einmal erspäht, versuchte man auch sofort die Eltern zu überreden, einen kleinen Zwischenstop auf eine Juniortüte, ein Bällebad und einen Luftballon von Ronald McDonald zu machen.

7.) Sonntagmorgen gehörte den Cartoons

Früher wurden den ganzen Vormittag über Cartoons geschaut. Wir ließen uns, mit einer bunten Schüssel Müsli in der Hand, von Micky Mouse und Co. bespaßen, bis Mama schließlich zum Mittagessen rief. Es brauchte gar nicht mehr, um Kinderherzen am Wochenende höher schlagen zu lassen.

8.) Confetti TiVi

…uhhh yeah! Einer der traurigsten Momente, wenn man als Kind der 90er in Österreich aufgewachsen ist, war vermutlich die Absetzung dieses 14 Jahre laufenden Kinderprogramms. Wir alle wollten ja mal beim Super Toy Club teilnehmen, uns beamen, anschließend durch das Spielzeuggeschäft stürmen und alles in den Einkaufswagen räumen. Der Traum eines jeden Kindes, da man die ganzen Dinge ja schließlich behalten durfte.

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9.) Die Zimmerwände waren mit Postern tapeziert

Könnt ihr euch noch an die Zeitschrift „Rennbahnexpress“ erinnern? Sie war damals das Pendant zur deutschen Bravo. Wenn wir auch nicht immer alles in diesen Heftchen wirklich gelesen haben, so war ein entscheidender Kauffaktor auch die Frage danach, welche Poster den vertreten sind. Jede Band, jeder Schauspieler und jeder Sänger, den wir auch nur halbwegs gut fanden, grinste von den Wänden unserer Kinderzimmer. Besonders toll war es dann, wenn jene eines Tages abgenommen wurden und man die gustiösen Ränder an der Wand gesehen hat.

10.) Der Bastelkleber von ArtAttack…

… ist nie was geworden. Was ist eigentlich diese Pappmaché? So toll und einfach all die Dinge im Fernsehen aussahen, so unmöglich war es meist, sie selbst zu Hause nachzumachen, da dieser Bastelkleber einfach nie zu 100% geworden ist, was man sich vorstellte. Versucht haben wir es trotzdem immer und immer wieder. Mein persönliches Highlight war vermutlich das Aufblasen eines Luftballons, jenen mit dieser ominösen Pappmaché einzukleistern und anschließend den Ballon zu zerstechen. Super cool!

Und, wie oft habt ihr euch selbst in unserem Kindheitsartikel der 90er in Österreich erkannt? Noch mehr typisch Österreichisches gibt’s hier bei Dingen, auf die man in Österreich stolz ist.

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