Umgekehrter Adventskalender

Donnerstag, 29. November 2018 / Lesedauer: ca. 1 Minuten

Umgekehrter Adventskalender

Donnerstag, 29. November 2018 / Lesedauer: ca. 1 Minuten

Dass kleine Ideen Großes bewirken können, beweist auch heuer die coole Aktion Umgekehrter Adventskalender, die von Wien ausgehend derzeit ganz Österreich, Deutschland und die Schweiz erobert. Wir finden das Projekt großartig und präsentieren euch, wie auch ihr in der Vorweihnachtszeit damit absolut unkompliziert Bedürftigen helfen könnt.

von Marie Amenitsch

Nur noch wenige Tage, bis das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet und somit der Countdown zum Weihnachtsfest eingeleitet wird. Was eigentlich die besinnlichste Zeit des Jahres sein sollte, ist jedoch für viele meist das Gegenteil – Konsumwahnsinn, Zeitstress und Hektik dominieren im Advent. Umso cooler finden wir das Projekt „Umgekehrter Adventskalender“, das nach dem großen Erfolg im Vorjahr euch heuer daran erinnert, worum es zu Weihnachten eigentlich wirklich gehen sollte: Um Liebe, Zusammenhalt und ein soziales Miteinander.

„Umgekehrter Adventskalender“ – so funktioniert’s:

Das Prinzip ist einfach und gerade deshalb so easy zu verwirklichen und richtet sich an all jene, denen es am Nötigsten zum Leben fehlt: Ab dem 1. Dezember legt man jeden Tag eine Sachspende, also einen Hygieneartikel, ein haltbares Lebensmittel, Socken, eine Haube, Handschuhe etc. in eine kleine Kiste. Am 24. Dezember spendet man diese Box dann einer Institution, die einem selbst zusagt und die man gerne unterstützen möchte. „Das kann das Pfarramt nebenan aber auch genauso der Augustin-Verkäufer sein„, so Initiator Daniel Böhm. Man ist somit an keine Institution zwingend gebunden und kann selbst entscheiden, wem man zu Weihnachten eine Freude bereiten möchte. Eine Übersicht über mögliche Abgabestellen findet ihr unter folgendem Link.

Daniel Böhm erzählt uns, dass er diese Idee schon vor einigen Jahren gemeinsam mit seiner WG umgesetzt hat und sie in diesem Jahr gemeinsam mit Streetlife Wien wieder aufleben lassen wollte. Streetlife Wien widmet sich dem Wert des öffentlichen Raums und bietet allerlei Anreize und auch Möglichkeiten, diesen bestmöglich zu nutzen. Die Aktion „umgekehrter Adventskalender“ macht somit also auf Seiten des öffentlichen Raums aufmerksam, die eben auch dazugehören, denn Obdachlosigkeit und Armut sind nach wie vor von großer gesellschaftlicher Relevanz. Dass die Idee im vergangen Jahr so großen Anklang findet, ist mehr als Anreiz genug, dies auch heuer wieder fortzusetzen.

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Wer das Projekt nicht alleine umsetzen möchte, kann dies auch super in den Büro- oder WG-Alltag integrieren. Einfach eine gemeinsame Box besorgen und aufteilen, wer wann etwas hineingeben möchte. Wir von 1000things werden die Aktion auf jeden Fall unterstützen und finden das Projekt „Umgekehrter Adventskalender“ absolut mitmachenswert.

Für noch mehr Wientipps solltet ihr euch zu unserem täglichen WhatsApp Service anmelden, hier findet ihr eine genaue Anleitung.

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