Sommerurlaub in Österreich

Unsere Tipps für deinen Sommerurlaub in Österreich

Donnerstag, 30. April 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Unsere Tipps für deinen Sommerurlaub in Österreich

Donnerstag, 30. April 2020 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Die Sonne lacht, die Blüten sprießen! Und schon denken wir an den Sommer. Bevor uns der allerdings wieder mit wehenden Fahnen überrollt, überlegen wir uns lieber rechtzeitig, wie wir unseren Sommerurlaub auch trotz Corona-Krise verbringen werden. In Österreich gibt’s da ja genug Möglichkeiten – hier ein paar Inspirationen.

von Viktoria Klimpfinger & Julia Wagner

*Wir wollen euch auch während des zweiten Lockdowns inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

UPDATE: Mai 2020

„Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein“ – im Paradeschlager von Conny Froboess geht’s dann zwar weiter nach Wannsee. Aber aufgrund der Corona-Krise ist der Sommerurlaub in Österreich dieses Jahr unsere erste Wahl. Und das ist lange kein Grund zum Trübsalblasen: Der lässt sich nämlich auch in vielen Ecken und Enden der Alpenrepublik wunderbar verbringen. Allerdings würden wir dann nicht nur die Badehose einpacken, sondern auch ein Paar Wanderschuhe und vielleicht ein Flascherl Spritzwein. Der schadet nie. Bevor uns der Sommer wieder überrollt und wir den Spritzwein erst recht wieder nur auf Balkonien trinken, haben wir schon jetzt ein paar Inspirationen für euren Sommerurlaub in Österreich.

Urlaub am Bauernhof in Kärnten

Euch zieht es raus in die Natur? Bingo! Wir haben in unserer magischen 1000things Empfehlungskiste gekramt und einen besonderen Tipp in Sachen Urlaub in Österreich hervorgeholt – und zwar Urlaub am Bauernhof in Kärnten! Schon bei der Ankunft auf einem der heimeligen Höfe werdet ihr euch garantiert pudelwohl fühlen. Denn spätestens, wenn euch die frische Kärntner Luft durch die Haare weht, wird schnell klar: Hier bringt euch niemand so schnell wieder weg. Und das ist kein Wunder – immerhin startet jeder Tag am Bauernhof mit einem gemütlichen Frühstück mit frischen Schmankerln vom Hof und mit Blick auf Kärntens traumhaft schöne Naturlandschaft. Tagsüber wird gewandert, geradelt, in einem der glasklaren Seen geplanscht oder ihr geht mit den Hoftieren auf Tuchfühlung. Denn von Ponys über Kaninchen bis hin zu Minischweinen halten einige der Höfe einen ganzen Streichelzoo. Und das Beste: Hier müsst ihr auf nichts verzichten. Denn auf der Webseite von Urlaub am Bauernhof Kärnten könnt ihr unter Hunderten Betrieben ganz nach eurem Geschmack wählen – ob traditioneller oder doch mit einem Hauch Luxus, ob speziell für Kinder oder ein Bauernhof mit Reitstall: da bleibt kein Wunsch offen. Und für das Karmakonto gibt es auch Pluspunkte: Immerhin fördert ihr kleine, österreichische Betriebe und lebt ganz im Einklang mit der Natur. Alsdann: Zurück zu den Wurzeln und ab auf den Bauernhof!

Urlaub am Bauernhof

(c) Urlaub am Bauernhof Kärnten

Attersee-Attergau: Mittelmeer-Feeling in Oberösterreich

Was macht ein Hacker am See? Phishen. Okay, der war richtig schlecht – sorry! Aber das herrlich türkisblaue Wasser des Attersees entschädigt euch im Sommer für diesen schlechten Wortwitz. Hier könnt ihr nicht nur surfen, Motorboot fahren oder Stand-up-Paddeln – wenn es euch dabei unverhofft in die Fluten haut, könnt ihr das Wasser sogar ohne Vorbehalte trinken. Kein Witz: Der Attersee ist der größte See Österreichs mit Trinkwasserqualität. Und auch rundumadum gibt es unzählige Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren, Klettern und die Landschaft Bestaunen. Besonderes Highlight ist unserer Meinung nach übrigens eine Fahrt in den durchsichtigen Kajaks aus Plexiglas. Immerhin könnt ihr dabei das glasklare Attersee-Wasser bestaunen und euch so richtig wie im sommerlichen Meerurlaub fühlen. Was will man also Meer, äh, mehr?

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Kaiserklamm: Royale Reminiszenz mit Märchenstimmung

Apropos Meer: Wer sein Wasser lieber etwas rauschender mag, dem legen wir die vielen spannenden Schluchten ans Herz, die Österreich zu bieten hat. Da können sich vor allem auch all jene, die bei Hitze das Gefühl haben, zu schmelzen wie Wachsfiguren, die ersehnte Abkühlung holen. Entweder ihr betreibt fröhliches Schluchthopping von West nach Ost und retour oder ihr quartiert euch etwa im Gasthof Kaiserhaus ein, der kurz vor dem Einstieg in die Tiroler Kaiserklamm zum Einkehren lockt. Und das schon ziemlich lange: Immerhin heißt das rustikale Holzhaus deshalb „Kaiserhaus“, weil hier auch schon Kaiser Franz Josef und seine Sisi nächtigten. In den historischen Zimmern mit Holzgarnitur und kariertem Bettzeug wandelt ihr auch heute noch auf den Spuren von Österreichs wohl berühmtesten Royals. Übrigens ist das Sisi-Zimmer sogar noch im Original erhalten. Bevor ihr in Schnappatmung verfallt, geht am besten ein bisschen an die frische Luft und erkundet die idyllische Kaiserklamm. Die tosende Brandenberger Ache und ihre grün-blauen Ruheoasen zwischendurch lassen euch den Alltagsstress sofort vergessen. Wer’s doch etwas härter mag, kann vom Sport Ossi Wildwasserzentrum Kramsach aus beim Wildwasserschwimmen oder Schlauchreiten ins rauschende Nass eintauchen.

Kitzbühel und Umgebung: Weitwandern auf sechs Etappen durch Tirol

Ihr bekommt schon Schwimmhäute vom Lesen? Dann schicken wir euch lieber auf den KAT Walk. Dabei schreien wir euch allerdings nicht wie Bruce Darnell zu: „Die Tasche muss leben!“, sondern wohl besser: „Der Rucksack muss halten!“ Und zwar lang: Denn der KAT Walk ist ein herrlich abwechslungsreicher Weitwanderweg in Tirol mit stolzen sechs Etappen, die euch von Hopfgarten über Kitzbühel nach St. Ulrich über 106 Kilometer weit führen. Doch weniger routinierte Bergfexe sollten sich davon nicht abschrecken lassen. Online könnt ihr unterschiedliche Packages je nach Dauer und Schwierigkeitsgrad buchen, inklusive Übernachtungen. Die Wanderungen sind allesamt sorgfältig organisiert. Auf manchen Hütten bekommt ihr sogar Einblicke in das Leben auf der Alm. Schmale Wege abseits der Trampelpfade führen etwa bei Senner und Almliteraten Sepp Kahn vorbei, der neben einer kleinen Stärkung auch immer gerne mit der einen oder anderen Anekdote aufwartet.

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Steirische Rucksackdörfer: Zwischen Ansichtskartenidylle und Lipizzanern

Euren Rucksack solltet ihr auch in der Weststeiermark unbedingt dabeihaben. Einige beliebte Sommerfrischler-Gemeinden haben sich nicht umsonst zur Region „Steirische Rucksackdörfer“ zusammengeschlossen. Saftige Wiesen, eindrucksvolle Gipfel und hie und da ein kühles Nass locken allerdings nicht nur die Zweibeiner. Denn in Piber in der Weststeiermark wohnen seit 1920 auch die berühmten Lipizzaner. Ein Radwanderweg startet etwa beim Lipizzanergestüt Piber, führt durch Mais- und Kürbisfelder und an restaurierten Bauernhöfen vorbei. Kommt ihr dann am Ende eurer Tour wieder bei den weißen Huftieren an, könnt ihr sie vielleicht sogar auf ihren Sommerweiden auf 1.500 Metern Seehöhe beim Grasschnabulieren besuchen. Wenn ihr euch irgendwann satt gestaunt habt, hat die Region übrigens auch zahlreiche Heimatmuseen, Märkte und Veranstaltungen im Angebot. Fad’ wird euch hier sicher nicht!

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Mittelburgenland: Sonnenland und Blaufränkischland zugleich

Wer im Sommerurlaub einfach nicht ohne die komplette Sonnendröhnung auskommt, ist im Sonnenland Mittelburgenland definitiv an der richtigen Adresse. Durchschnittlich 2.000 Stunden lacht die strahlende Vitamin-D-Schleuder hier an 300 Tagen im Jahr vom Himmel – dem pannonischen Klima sei Dank! Saftige Wiesen wechseln sich hier mit bunten Obst- und Weingärten, Laubwäldern und weitläufigen Feldern ab. Ein herrliches Setting also für lange, entspannte Spaziergänge. Und es wäre nicht das Burgenland, gäbe es hier nicht zahlreiche – na, wer errät’s? – richtig: Burgen! Burg Lockenhaus, Schloss Deutschkreutz oder die Burgruine Landsee, die einst die größte Wehranlage Mitteleuropas war, warten nur darauf, von euch erobert zu werden. Also metaphorisch – bitte lasst eure Speere und Schwerter lieber zuhause. Ein klares Must-See der Region ist eigentlich Must-Drink: Man nennt das Mittelburgenland nämlich nicht nur Sonnenland sondern auch Blaufränkischland. 2.100 Hektar Rebfläche nimmt die blaufränkische Traube hier ein. Der Sommer ist für ausgiebigen Vino-Genuss übrigens besonders günstig. Denn dann finden hier – sofern erlaubt – einige Rotweinfestivals und Weinverkostungen statt, die kein Gläschen trocken lassen.

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Ihr sucht speziell nach Ausflügen für euch und euren Lieblingsmenschen? Wir haben die passenden Unternehmungen für Verliebte in ganz Österreich für euch. Außerdem findet ihr hier noch mehr Tipps für euren Urlaub in Österreich.


*Wir nehmen aufeinander Rücksicht und halten Abstand, so gut es geht, um gemeinsam durch diese Krise zu kommen. Aber wenn die vergangenen Wochen eines gezeigt haben, dann dass wir das gemeinsam meistern werden. Dieser Artikel soll also kein Aufruf zum Missachten der Maßnahmen sein. Bitte haltet euch weiterhin daran, nehmt Rücksicht aufeinander und haltet Abstand. Grundregeln zum Bergsport in Zeiten von Covid-19 findet ihr zum Beispiel beim Österreichischen Alpenverein.

(c) Beitragsbild | Pixabay

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