Attersee Panoramaansicht

10 Dinge, die man am Attersee erleben muss

Mittwoch, 15. Juli 2020 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

10 Dinge, die man am Attersee erleben muss

Mittwoch, 15. Juli 2020 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Vergesst den Strandurlaub! Packt eure sieben Sachen und erlebt lieber eine unvergessliche Zeit rund um den schönsten See in Österreich. Denn wir präsentieren euch zehn Dinge, die ihr am Attersee unbedingt erleben solltet.

von 1000things Redaktion

*Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.

Ach, Attersee, du Juwel des Salzkammerguts. Dein türkisfarbenes Wasser und das herrliche Panorama ringsum haben uns längst verzaubert. Bevor wir uns vor lauter Liebe das Wasser bis in die Augen steigt, haben wir uns lieber angesehen, mit welchen To Dos wir den Attersee-Besuch zum Allround-Erlebnis veredeln können.

Freie Badeliebe

Viele Seen sind fast nur noch über Strandbäder und gegen teuren Eintritt beschwimmbar. Nicht so am Attersee: An vielen öffentlichen Badeplätzen könnt ihr hier gratis in kühlem Nass mit Trinkwasserqualität plantschen. Neben den Liegewiesen gibt es etwa in Litzlberg und Attersee Beachvolleyballplätze und Restaurants, in Nußdorf sogar einen Bootsverleih mit Surf- bzw. Wasserskischule und in Weyregg locken 15.000 Quadratmeter Wiese und eines der größten Badebuffets des Attersees. Wenn da nicht Karibikfeeling aufkommt, dann wissen wir auch nicht.

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In die Unterwasserwelt abtauchen

Der Attersee ist aber nicht nur bei Hobbyplantscherinnen und Hobbyplantschern beliebt, sondern auch bei Tauchfans. Denn hier erstreckt sich eine mystische Unterwasserwelt unter euren strampelnden Haxen. Die prähistorischen Pfahlbauten des Alpenbereichs, die man auch am und um den Attersee findet, wurden bereits 2011 zum UNESCO-Welterbe erklärt. In Nußdorf am Attersee verbirgt sich ein ganzer Wald aus Pfahlbauten unter dem türkis schimmernden Wasser. Beim Tauchplatz „Hinkelsteine“ in Steinbach wartet eine Gruppe lebensgroßer Figuren aus Stein-, Bronze- und Eisenzeit auf euch und in Weyregg kann man beim Tauchplatz „Dixi“ ein abstraktes Modell eines Pfahlbauhauses betauchen. Definitiv ein einzigartiges Unterwassererlebnis!

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Mit dem durchsichtigen Kajak über Wasser

Ihr haltet euch doch lieber über Wasser auf, wo ihr den Sauerstoff nicht aus Flaschen ziehen müsst? Das bedeutet nicht, dass ihr auf die herrliche Unterwasserwelt verzichten müsst. Denn am Attersee könnt ihr mit den Plexiglas-Kajaks der Yachtschule Koller in Nußdorf ganz bequem übers Wasser schippern und die wundervolle Kulisse unter euch bestaunen.

Wandern mit Taucherbrille

Neben seinem tollen Wasser ist der Attersee aber auch fürs Wandern sehr beliebt. Warum also nicht beides verbinden? Im Hinterland des Sees findet ihr bei Weißenbach die farbenfrohen Gimbach-Kaskaden, die ihr zuerst einmal in etwa 90 Minuten erwandern müsst. Dort angelangt, tauscht ihr Wanderschuhe gehen Taucherbrille, Schnorchel und Neoprenanzug und schmeißt euch in die rauschenden Fluten. Zurück zum Ausgangspunkt wandert ihr nämlich direkt im Gimbach. Auf eurem Weg begleiten euch Wasserfälle, Fische und verträumte Lagunen.

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Rauschender Nixenfall

Ein ähnliches Erlebnis könnt ihr auch deutlich weniger actionreich beim Nixenfall haben. Die Wanderung startet von Weißenbach und verläuft relativ flach, bis ihr nach einer Stunde auch schon den 50 Meter hohen Wasserfall erreicht, der einer Sage nach eine Nixe beheimatet.

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Den Attersee von oben bestaunen

Jetzt reicht’s aber langsam mit der Wasser-Lobhudelei. Am Attersee kann man natürlich auch Dinge tun, die nichts mit Wasser zu tun haben, außer vielleicht mit dem, das euch auf der Stirn steht, wenn ihr den 1.261 Meter hohen Mahdlgupf erklimmt. In etwa zweieinhalb Stunden seid ihr oben, über Serpentinen geht es von Weißenbach aus steil bergauf, soogar über eine Passage mit Drahtseilsicherung und schließlich durch Wälder und Felsen zum Gipfel. Für die schweißtreibende Aktion werdet ihr aber mit einem herrlichen Ausblick belohnt auf den – da haben wir es ja doch wieder, das Wasser – Attersee natürlich! Das ganze könnt ihr auch deutlich weniger anspruchsvoll haben, wenn ihr vom Nußdorfer Seeufer aus etwa 25 Minuten bis zum Aussichtspunkt Pfarrer Salettl pilgert. Tragen euch eure müden Füße noch, dann lasst sie am besten gleich noch eine Weile in Betrieb und wandert weiter entlang des Westwanderwegs zum Egelsee, einem Hochmorrgebiet mit einzigartigem Blick auf das Höllengebirge.

Einmalig ist die Aussicht übrigens auch vom Attergauer Aussichtsturm, immerhin ist das  ja auch seine Daseinsberechtigung. 208 Stufen geht’s hinauf und zu euren Füßen erstreckt sich das Salzkammergut in seiner ganzen Pracht: vom Traunstein über das Höllengebirge bis zum Attersee und Dachstein.

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Alpakas – einfach Alpakas!

Am Ostufer des Attersees erwarten euch Höhenflüge emotionaler Art. Denn direkt am Spazierweg entlang des Sees, dem Dr. Gleißnerweg, im wahrscheinlich idyllischsten Gehege Österreichs, sind die Alpakas los. Aber ihr könnt die flauschigen Kameliden mit dem sympathischen Gesichtsausdruck hier nicht nur stundenlang aus der Ferne beäugen, sondern bei einer Gehegeführung auch aus nächster Nähe kennenlernen. Im „Gschäftl“ in der Weyregger Straße könnt ihr euch dann auch noch Produkte aus Alpakawolle als Andenken gönnen.

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Kulinarische Führungen

Apropos Gönnung, davon hat das Salzkammergut auch kulinarisch allerhand im Angebot. In Steinbach bekommt ihr etwa in der Bierschmiede Einblick in authentisches Bierhandwerk. Nach der Brauereiführung könnt ihr es euch in der gemütlichen Braustub’n gemütlich machen oder euch durch bei einer Bierverkostung durch die hopfigen Spezialitäten kosten. Im Hopfengarten erlebt ihr den wichtigsten Bierrohstoff sogar in seiner Pubertät. Wenn euch der Gusto eher nach Süßem steht, dann macht unbedingt einen Abstecher zu Frucht und Sinne in Frankenmarkt. Bei einer Führung durch den Betrieb lernt ihr allerhand über die Herstellung der köstlichen Fruchtschokoladen und Fruchtpralinen in der Schokofrüchte-Werkstatt. Und natürlich darf auch ein Schokoladenbrunnen dabei nicht fehlen.

Salzluft wie am Meer

Was wäre das Salzkammergut ohne, nun ja, Salz? In der Kristallsalzwelt erlebt den entspannenden und heilsamen Effekt der Salz-Luft aus erster Hand. Fast so, als würdet ihr am Meer sitzen. In einem Raum aus mehreren Tonnen reinem Kristallsalz und Edelsteinen, der mit Lichteffekten bespielt wird, inhaliert ihr, was das Zeug hält. Außerdem könnt ihr euch bei einer Salz-Massage so richtig schön durchkneten lassen.

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Auf den Spuren Gustav Klimts

Zum Abschluss noch ein Fact to go: Wusstet ihr, dass sich Gustav Klimt zu 45 seiner 50 Landschaftsgemälde am Attersee inspirieren ließ? Zwischen 1900 und 1916 verbrachte der weltberühmte Maler seinen Sommer regelmäßig hier im Salzkammergut. In Kammer bringt euch daher das Klimt-Zentrum Klimts Werken und Wirken näher. Im Sommer könnt ihr zusätzlich übrigens die Villa Paulick direkt am Seeufer besuchen, in der Klimt und seine Lebensgefährtin Emilie Flöge ihre Sommerfrische gern verbrachten. 2019 eröffnete in der Marina Schörfling außerdem der Gustav Klimt Garten, eine rund 100 Quadratmeter große Gartenanlage mit Seerosenbecken und Rosengarten, die von sechs Gartenansichten des Malers inspiriert ist.

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Ob Faulenzen auf der Liegewiese, abenteuerlich wandern oder Kultur und Geschichte genießen – hier ist für alle etwas dabei. Wir wünschen euch eine unvergessliche Zeit am Attersee!

Ihr wollt noch mehr Ecken von Österreich entdecken? Wir haben für euch 100 Dinge, die man in Österreich machen muss, zusammengefasst. Außerdem inspirieren wir euch auf unserer Sommer-dahoam-Seite für euren Badeurlaub in Österreich.

(c) Beitragsbild | Pixabay

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