Was deine Freunde laut Instagram im Lockdown so machen – Teil 2

Donnerstag, 19. November 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Was deine Freunde laut Instagram im Lockdown so machen – Teil 2

Donnerstag, 19. November 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wenn möglich, zu Hause bleiben, lautet momentan wieder die Devise. Dass Instagram deshalb wieder übergeht vor übermotivierten DIY-Künstlerinnen und Back-Enthusiasten, war zu erwarten. Wir haben uns die gängigsten Trends genauer angesehen.

von Viktoria Klimpfinger

*Wir wollen euch auch während des zweiten Lockdowns inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Der erste Lockdown kam und der erste Lockdown ging – und mit ihm scheinbar alle Bananenbrote, Handstände und Home-Work-outs, mit denen uns unsere Freundinnen und Freunde ungefragt auf Instagram bombardiert haben. Mittlerweile befinden wir uns erneut im Lockdown, und schon nach kurzer Zeit zeichnen sich wieder einige mehr oder weniger skurrile Trends ab, mit denen sich die Insta-Community offenbar die Zeit vertreibt.

Weihnachtsstimmung vorverlegt

Für viele ist der Lockdown offenbar der ideale Anlass, um sich dieses Jahr die volle Dröhnung Weihnachtsstimmung zu verpassen – und das schon Mitte November. Quasi das Online-Äquivalent zu Adventkalendern im Supermarkt Anfang Oktober. Während draußen der Herbst noch ein letztes Mal in voller Farbenpracht gewaltig aufbegehrt, backen viele von uns schon längst ihre ersten Weihnachtskekse, sinnieren darüber, wie man alte Konservendosen zu hipper Adventsdeko hochjazzen kann oder probieren sich an Punsch Marke Eigenbrau. Und ja, auch wir haben’s bereits probiert, wobei das Maßhalten mit dem Inländer-Rum eine gewisse Herausforderung darstellt. Hicks!

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Weihnachtsbeleuchtung auf leeren Straßen

Dazu passt natürlich, dass Wien die obligatorische Weihnachtsbeleuchtung bereits am 13. November entzunden hat. Seitdem geistern hartnäckig stimmungsvolle Bilder der glitzernden Lichterketten durch das virtuelle Bilderbuch. Zugegeben, das wäre wohl auch ohne Lockdown passiert. Aber dass die Einkaufsstraßen unter den leuchtenden Lustern, Christbaumkugeln und Schnörkeln deutlich leerer sind als üblich, ist ein Anblick, den uns wohl nur ein so gruseliges Jahr wie dieses bescheren kann.

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Hund und Katz

Auch Cat, Dog und anderer vierpfotiger Content erfreut sich nicht erst seit Corona größter Beliebtheit. Aber im Moment posten unsere Instagram-Buddys doch in erstaunlich hoher Frequenz Bilder von Katzen, die sich während dem Homeofficen präpotent auf die Tastatur legen. Aber auch Bilder von Hunden, die die Yoga-Matte während des Online-Work-outs ungeniert unter Beschlag nehmen, sind hoch im Kurs. Auch wenn wir von manchen Bekannten schon seit Jahren nichts mehr gehört haben – spätestens jetzt wissen wir, dass die Elfriede aus der Volksschule mittlerweile drei Komodowarane besitzt. Auch wir können es uns an dieser Stelle nicht verkneifen:

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Auch ich bombardiere die 1000things-Redaktion regelmäßig mit Welpen-Fotos. (c) Viktoria Klimpfinger | 1000things

Rückblicke auf einfachere Zeiten

„Wisst ihr noch, als 2019 unser einziges Problem war, welches Halloween-Kostüm wir anziehen sollen?“ Okay, Elfriede, wenn das wirklich dein einziges Problem war, dann scheinst du mit deinen drei Komodowaranen glücklicher zu sein, als wir angenommen hätten. Jedenfalls geisterten besonders an Halloween Fotos von Gruselfesten der vergangenen Jahre mit diesen und ähnlichen Beschriftungen durch die sozialen Medien. Auch jetzt tauchen immer noch Partyfotos mit der prominenten Datumsangabe aus den vorigen Jahren auf, auf denen der fehlende Mindestabstand und der intensive Hautkontakt mit fremden Menschen in vollen Clubs bei uns mittlerweile maximales Unbehagen auslösen. „Auseinand‘! Auseinand‘!“, würden wir in einem ersten Impuls am liebsten rufen, bis wir in Anbetracht der Neon-Tops und Gelfrisuren – und natürlich des Datums – erkennen, dass es sich wohl um ein älteres Foto handelt. Dann werden wir irgendwie wehmütig.

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Puzzles

An einem kalten, düsteren Herbstabend geht doch nichts über – Puzzles? Ja, richtig gelesen. Das akribische Zusammenstöpseln perfide ausgestanzter Kartonteilchen zu einem beliebigen Riesenbild, nur um es dann entweder wieder auseinanderzustöpseln oder in einer Puzzle-Matte zusammengerollt im Eck verstauben zu lassen, ist offenbar total 2020. Macht auch Sinn. Was wäre wohl ein besseres Sinnbild für dieses Jahr als die unglaubliche Unbefriedigung darüber, dass einem nach mühsamer Fitzelei das finale Erfolgserlebnis für immer versagt bleibt, weil einem das letzte Puzzle-Teil irgendwo abhanden gekommen ist?

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Kerzen

Do-it-yourself stand ja schon im ersten Lockdown hoch im Kurs. Ganz nach dem Motto: „Wenn man sonst nichts machen kann, macht man es eben selbst.“ Dieses Mal ganz vorne mit dabei: Kerzen. Wer hätte das gedacht? Wobei das wahrscheinlich naheliegend ist, immerhin passt schummriger Kerzenschein ja optimal zur Jahreszeit. Jedenfalls zieht, verformt oder färbt die Instagram-Community momentan im Akkord kunstvolle Wachsstängel und lässt dabei jede Christkindl-Werkstatt alt aussehen.

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Sauerteig

Gerade sind wir das leidige Bananenbrot losgeworden und schon schieben wir den nächsten Teig in den Ofen. Da soll noch einmal einer sagen, der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Jedenfalls besitzt der Sauerteig das Potenzial, das Bananenbrot der kalten Jahreszeit zu werden. Und das, obwohl ein dauerhaft gärender Teig deutlich betreuungsintensiver ist als einfach ein paar Bananen zu zerquetschen. Das passt allerdings wieder ganz gut zum Haustier-Trend. Wer keines hat, hält sich eben Sauerteig.

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Welt aus, Film ab? Wir verraten euch, welche Film-Klassiker wir noch nicht gesehen haben und endlich von unserer Liste abhaken wollen. Außerdem versorgt euch unser Corona-Themenschwerpunkt mit Artikeln, die euch durch den zweiten Lockdown begleiten sollen.

(c) Beitragsbild | Ross Sneddon | Unsplash

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