Feminismus

10 feministische Instagram-Accounts, denen ihr folgen solltet

Samstag, 6. März 2021 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

10 feministische Instagram-Accounts, denen ihr folgen solltet

Samstag, 6. März 2021 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Unsere Mediennutzung beeinflusst unser Denken. Das ist zwar nichts, was erst die sozialen Medien losgetreten hätten, aber durch ihren Konsum werden die Interessensblasen immer deutlicher. Warum also nicht auch Instagram stärker für die persönliche Weiterbildung nutzen? Wir stellen euch zehn feministische Accounts vor, die euren Horizont erweitern.

von Viktoria Klimpfinger

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Instagram ist längst nicht mehr nur eine Plattform für schöne Bilder. Hier holen wir uns Inspiration für die neuesten Take-Away-Optionen, Wohntrends und halten uns mitunter auch über das politische Geschehen auf dem Laufenden – je nachdem, wem wir folgen. Deshalb ist es ratsam, die Blase, die wir uns damit schaffen, immer wieder zu hinterfragen und aufzubrechen. Denn Instagram kann nicht nur lockeren Lifestyle-Content – es kann uns auch politisch und gesellschaftlich weiterbilden. Deshalb stellen wir euch hier einige unserer liebsten Instagram-Accounts vor, die sich mit feministischen Themen auseinandersetzen.

@frauenvolksbegehren

Auf dem Account des Frauenvolksbegehrens posten Lena Jäger und Daniela Diesner über die vielen wichtigen Aspekte des Feminismus vom Pay Gap über Genitalverstümmelung bis zu intersektionaler Diskriminierung. Außerdem lassen sie in ihren Textkacheln unterschiedlichste Stimmen zu Wort kommen, stellen einzelne Aktivist*innen vor und erweitern so beständig unseren Horizont.

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@sorority_sisters

Der Verein The Sorority widmet sich der Vernetzung und Karriereförderung von Frauen in Österreich. Das Netzwerk hat 2018 etwa das Buch No More Bullshit herausgegeben, in dem 18 verschiedene Beiträge zum Thema Feminismus vereint sind. Und auch online versorgt euch The Sorority regelmäßig mit wichtigen Postings zum Thema Karriere und Solidarität. Hier findet ihr auch Updates und Infos zu den vielen spannenden Talks und Workshops, die momentan online stattfinden.

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@an.schlaege

Ein Abo vom feministischen Magazin an.schläge ist in jedem Fall eine gute Idee – sowohl online als auch offline. Acht Mal im Jahr flattert das bereits vor über 35 Jahren gegründete Magazin zu euch in den Postkasten und versorgt euch mit fundierten, vielschichtigen Reportagen, Beiträgen und Interviews. Auf Instagram gibt’s immer wieder Updates zu Artikeln in der aktuellen Beilage, die definitiv zum Weiterlesen animieren. Außerdem kürt an.schläge regelmäßig eine „Feminist Superheroine“, die mit ihrem Einsatz in Vergangenheit oder Gegenwart wichtige Beiträge zur Gleichstellung geleistet hat.

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@fraufrasl

Kulturwissenschaftlerin, Podcasterin und Kolumnistin Beatrice Frasl spricht in ihrem Podcast Große Töchter mit ihren Gesprächspartnerinnen über jeweils ein feministisches Thema, etwa über Hass im Netz mit Ingrid Brodnig, über die Situation von Asylwerber*innen mit Kübra Atasoy oder über Klasse und Klassismus mit Brigitte Theissl. In ihrem englischen Podcast She Who Persisted diskutiert sie zusammen mit Elizabeth Schreiber-Byers alle zwei Wochen alles, was feministisch relevant ist – von Politik bis Popkultur. Auf ihrem Instagram-Account fraufrasl teilt sie persönliche Erfahrungen zum Thema psychische Gesundheit, gibt Einblicke in ihre Arbeit und ihr Leben und thematisiert dabei feministische Inhalte. Ihr eindringlicher, persönlicher und zugleich fundierter Zugang hat sicherlich schon viele Augen geöffnet.

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@oidaitssexism

Das Aufstehen gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt ist ein wesentlicher Teil des feministischen Engagements für Gleichstellung und Empowernment. Die Plattform #OIDAitssexism richtet auf Instagram die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Ausprägungen und Formen von Sexismus. Anonym können Menschen ihre Erfahrungsberichte einschicken und so mit der Community teilen.

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@vivalavulva.at

Viva La Vulva ist eine „Community von und für junge Feministinnen*“, wie es in der Instagram-Bio heißt. Hier werden wichtige Begriffe des Diskurses genauer erklärt, aktuelle Debatten unter feministischem Aspekt aufgegriffen und Selbstbestimmung, Freiheit und Lust thematisiert. Die Artikel dazu findet ihr übrigens auf der Viva-La-Vulva-Website.

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@kollektiv.kimaere

Ganz konkret um die Vulva selbst geht es dem feministischen Künstlerinnen-Kollektiv Kimäre. Denn im Vergleich zum männlichen Geschlecht ist das weibliche immer noch weitgehend tabuisiert und mystifiziert. Man denke nur an die Mythenbildung rund um den G-Punkt und den weiblichen Orgasmus, oder an die Tatsache, dass viele nicht wissen, dass es einen Unterschied zwischen Vagina und Vulva gibt. Auf dem Account kollektiv.kimaere steht die Vulva daher in unterschiedlichen künstlerischen Auseinandersetzungen im Zentrum.

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@berfin.marx

Als berfin.marx schreibt die Aktivistin Berfîn über Feminismus, Kapitalismus und Rassismus. Genau dieses Ineinandergreifen mehrerer Diskriminierungsformen macht den intersektionalen Feminismus aus. Fundiert recherchiert und gleichzeitig persönlich informiert Berfîn sowohl über aktuelle Debatten als auch über Grundlegendes wie internalisierte Misogynie oder Klassenbewusstsein.

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@wellshesassy

Ida Marie Sassenberg, die hinter dem Account wellshesassy steckt, startete mit Hanna Seidel 2019 eine Petition gegen Upskirting, dank der das heimliche Fotografieren oder Filmen unter Röcke und Kleider in Deutschland unter Strafe gestellt wurde. Auch auf Instagram leistet sie wichtige Aufklärungsarbeit. Vor Kurzem stieß sie etwa eine Debatte darüber an, dass Influencer-Bashing mehr mit misogynen Denkstrukturen zu tun hat, als man vielleicht zunächst annehmen würde. Besonders ihre Instagram-Stories sind aufrüttelnd ehrlich und beweisen immer wieder, dass man auch innerhalb der angeblich so woken Blase nicht müde werden sollte, sich selbst und die verinnerlichten Denkmuster zu hinterfragen.

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Noch mehr zum Thema? Unsere Redakteurin erklärt in ihrem Kommentar, warum wir den Feminismus heute immer noch brauchen. Außerdem haben wir mit Anne Eck über ihr All-Female-Musiklabel Silvertree Records gesprochen. 

(c) Beitragsbild | Sandra Spiegel | 1000things

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