Wachau Niederösterreich Frühling

5 Dinge, die du diesen Frühling in Niederösterreich machen kannst

Mittwoch, 14. April 2021 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

5 Dinge, die du diesen Frühling in Niederösterreich machen kannst

Mittwoch, 14. April 2021 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Zugegeben, der Frühling lässt laut aktueller Wetterlage wohl noch ein wenig auf sich warten, aber wir sind uns ganz sicher: Bald werden die Sonnenstrahlen wieder unsere Haut streicheln und das Leben wird sich wieder etwas leichter anfühlen. Besonders in Niederösterreich gibt es einige coole Unternehmungen, die uns zusätzlich ein bisschen Freude in den (Pandemie-) Alltag zaubern. Hier kommen unsere ultimativen Tipps!

von Nicole Nestler

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

In Zeiten von Social Distancing, Lockdowns, Ausgangssperren und Co. sind es die kleinen Unternehmungen, die uns dabei helfen, eine positive Einstellung im Alltag zu bewahren und unsere Akkus wieder aufzuladen. Wenn dann endlich die ersten warmen Tage angekündigt werden, zieht es uns gleich nach draußen. Ein Ausflug wirkt wahre Wunder, um den Kopf frei zu bekommen, besonders in Niederösterreich. Von der malerischen Wachau über feine Aussichtspunkte und Wanderrouten bis hin zu kulinarischen Highlights und Wildtieren hautnah gibt es hier einiges zu entdecken. Wir versprechen: Quality-Time-Garantie!

Feinste Kulinarik von der Gastwirtschaft Floh to go genießen

Bei einem Ausflug ins Grüne darf natürlich leckeres Essen nicht fehlen. Gut, dass es auch in Niederösterreich einige findige Gastronom*innen gibt, auf deren Köstlichkeiten man trotz Corona und Gastro-Sperre nicht verzichten muss. Die Gastwirtschaft Floh in Langenlebarn im Tullnerfeld ist das beste Beispiel. Zu normalen Zeiten trifft hier gehobene Kochkunst auf uneitle, gemütliche Wirtshaus-Atmosphäre. In Corona-Zeiten kann man bei Flohs „Flühstück bei mir“ (kein Tippfehler!) oder Picknick im Bento-Stil (inklusive Leih-Korb, Teller und Decke) schlemmen. Das Besondere: Hier kommen nur beste, regionale Zutaten und Waren auf den Tisch oder eigentlich: ins Körbchen. Konkret verpflichten sich Gastronom Josef Floh und sein Team sogar ihrem eigens entwickelten Konzept des „Radius 66“: So werden so gut wie alle Zutaten von Produzent*innen aus einem Umkreis von 66 Kilometern bezogen. Doch damit nicht genug. Die neueste Gastro-Idee hört sich ebenfalls vielversprechend an. Im Donaugartl, dem Gastgarten gegenüber dem Wirtshaus, gibt es jeden Freitag, Samstag und Sonntag von 10 bis 19 Uhr feinste Speisen und Getränke zum Mitnehmen. Fix fertig vorbereitet, kann auf ordentlichem Geschirr und außerhalb der 50-Meter-Distanz auf Sitzgelegenheiten an der Donaulände gegessen werden.

Tullner Straße 1, 3425

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Den ultimativen Disney-Moment in Ernstbrunn erleben

Okay, diese Headline verspricht einiges, aber wir schwören, wir übertreiben (fast) nicht! Denn im Wildpark in Ernstbrunn kann man schon gut und gerne einen halben Tag verbringen. Quasi direkt nebeneinander leben hier Wildtiere, die sonst auch die heimischen Wälder und Berge durchstreifen, ebenso wie zahlreiche Haus- und Nutztiere, die man früher auf fast jedem Bauernhof zu sehen bekam. Interessant: Anhand des Mix aus unterschiedlichsten Tieren wird auch die Entwicklung von der wilden Stammform zu ihren domestizierten Nachfahren – zum Beispiel vom Wolf zum Hund – anschaulich erlebbar. Nun aber zum Disney-Moment: Neben den eingezäunten Gehegen gibt es auch die Möglichkeit, Hirsche und Rehe in einem sehr großen Gehege direkt zu füttern. Mit ein bisschen Glück fressen einem die scheuen Tiere sogar aus der Hand und lassen sich streicheln. Unser Tipp: Am besten gleich bei der Kassa zu Beginn ein wenig Futtermais kaufen. Hunde sind übrigens im großen Gehege, sofern sie an der kurzen Leine sind, ebenfalls erlaubt. Wer die Chance auf eine Begegnung mit Hirsch oder Reh aber nicht verpassen möchte, sollte wohl besser ohne Vierbeiner unterwegs sein.

Während des Lockdowns bleibt der Wildpark geschlossen. Wir setzen ihn aber jetzt schon mal auf unsere frühlingshafte To-Do-Liste für danach.

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Eis essen bei der Bäckerei Hager

Wir finden, es ist nie zu früh für eine ordentliche Portion Eis! Bei der Bäckerei Hager gibt es italienisches Eis aus regionaler Vollmilch, das einfach himmlisch schmeckt. Kein Wunder, denn die Begeisterung für Gelato wurde dem Eismacher Papa Luigi aus Neulengbach quasi bereits in die Wiege gelegt: Schon seine Eltern und Großeltern waren leidenschaftliche Eismacher in Italien. An dem leckeren Eis schätzen wir besonders den Mix aus italienischer Rezeptur und regionalen Zutaten. So wird für das Eis nur frische Vollmilch von regionalen Molkereien verwendet. Unsere absolute Empfehlung sind übrigens die Sorten Mohn und Marille. Auch hier werden, wie sollte es anders sein, feinster Mohn und Marillen aus der Wachau verwendet. Wenn ihr jetzt Lust auf Eis habt, dann ab nach Niederösterreich! Die Bäckerei Hager betreibt insgesamt 15 Filialen, unter anderem in St. Pölten, Tulln und Krems. Übrigens: Wem es für Eis dann doch noch zu frisch ist, der kann auch auf köstliche Mehlspeisen to go zurückgreifen. Speziell die Buchteln mit Vanillesauce haben es uns angetan.

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Von der Ferdinand-Warte den Ausblick auf Krems und die Wachau genießen

Die 1890 errichtete Ferdinand-Warte im Dunkelsteiner Wald ist immer einen Besuch wert. Denn von dem pavillonartigen Holzbau, der über einem Felsen in 370 Metern Höhe errichtet wurde, bietet sich ein toller Panorama-Blick auf die Wachau. Wenn ihr Glück habt, erhascht ihr sogar noch einen Blick auf die eindrucksvolle Marillenblüte. Der Ausblick reicht bei guter Sicht von Dürnstein über Rossatz, Loiben, Stein und Krems bis nach Göttweig. Eine besonders schöne bis fast schon magische Stimmung kann man bei Sonnenuntergang erleben. Die Warte ist über verschiedene Wege erreichbar. Der einfachste und kürzeste geht über den Ort Unterbergern. Good News für alle Gemütlichen: Von Unterbergern aus kann man fast direkt zum Aussichtspunkt hinauffahren. Lediglich ein kurzer, recht flacher Fußweg durch den Wald muss dann noch zurückgelegt werden.

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Klettern oder Wandern am Peilstein

All jenen, denen zu Hause bereits die Decke auf den Kopf fällt und die sich mal wieder auspowern möchten, können wir einen Ausflug zum Peilstein im Wienerwald (Gemeinde Altenmarkt/Triesting als Startpunkt) empfehlen. Dort wartet nämlich ein wahres Paradies zum Klettern und Wandern. Und: Es kommen sowohl Anfänger*innen als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten. Für Familien mit Kindern eignet sich dieses Ausflugsziel ebenso perfekt. Die Wanderung führt über diverse Wald- und Wiesenwege hinauf zum Peilstein auf 716 Metern Seehöhe. Entlang des Weges, der auch als Erlebnisweg bekannt ist, gibt es zahlreiche Schautafeln mit interessanten Facts über Tierwelt, Pflanzen, Geschichte und natürlich übers Klettern. Apropos: Die steilen Felswände sind auch bei Kletterern sehr beliebt. Der Peilstein gilt sogar als der größte und schönste Klettergarten im Großraum Wien. Durch eine Sanierung der Steinwände wurden auch viele neue Klettertouren geschaffen und alte Routen abgewandelt.

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Die Wachau allein ist allerdings schon einen eigenen Ausflug wert, oder wie wir finden: einen ausgedehnten Roadtrip! Außerdem haben wir ein paar Dinge gesammelt, die ihr sicher kennt, wenn ihr in Niederösterreich aufgewachsen seid.

(c) Beitragsbild | Thomas Hadinger

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