Alternative Glühwein Punsch

Die besten Alternativen zu Punsch und Glühwein

Mittwoch, 20. November 2019 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Die besten Alternativen zu Punsch und Glühwein

Mittwoch, 20. November 2019 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Ho-, ho-, hold my beer! Die Weihnachtszeit bricht an und mit ihr die Zeit, in der wir Spritzwein und Bier gegen Punsch und Glühwein tauschen. Allerdings nicht immer ganz freiwillig: Meistens können wir das picksüße Zeug schon nach dem dritten Christkindlmarkt-Gelage nicht mehr sehen. Also haben wir uns nach ein paar ebenbürtigen Alternativen umgesehen.

von Viktoria Klimpfinger

Kaum ist es Mitte November, schon glüht alles: die Straßenbeleuchtung, der Kamin, ja sogar der Wein. Sich gepflegt am Punschstandl zu illuminieren, gehört in der Weihnachtszeit schon fast zum guten Ton. Aber was, wenn weder Punsch noch Glühwein das Christkind in euch zum Grölen bringen? Kein Grund, gleich den Grinch rauszulassen! Wir haben ein paar g’schmackige Alternativen für euch.

Glüh-Gin

Längst ist der Gin das In-Feuerwasser schlechthin. Aber nicht nur im Tonic: Seit etwa zwei Jahren sagt man ihm hartnäckig nach, dass er auch den Glühwein von seinem Podest stoßen könnte. Tatsächlich geistern im Internet zahlreiche Glüh-Gin-Rezepte umher, entweder mit Apfel und Orangen, oder mit Orangen und Ingwer oder Gewürznelken oder was auch immer eurem Rudolf die Nase erröten lässt. Wichtig ist beim Glüh-Gin nur eines: Im Unterschied zu seinem traubigen Verwandten erhitzt ihr den den Gin selbst bei der Zubereitung nicht, sondern fügt ihn erst am Schluss zum Fruchtsaft, der meist aus Äpfeln, Birnen, Johannisbeeren oder Trauben besteht. Wenn ihr keine Lust auf DIY-Weihnachtsstimmung habt, könnt ihr euch natürlich auf diversen Christkindlmärkten mit Glüh-Gin versorgen lassen. In Wien ist dafür das Weihnachtsdorf im Alten AKH ein heißer Tipp, wo La Crêperie Ingwer-Gin-Punsch ausschenkt.

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Glühmost

Schon deutlich länger auf den Weihnachtsmarktständen im ganzen Land vertreten ist natürlich der Glühmost. Er ist dem Glühwein eigentlich sehr ähnlich, nur dass man statt Wein eben Most erhitzt. Meistens wird dazu Apfelmost verwendet, manchmal aber auch Birnenmost. Dazu kommen Zimtstangen, Gewürznelken, Zitronen- oder Orangenscheiben und wonach euch noch so der Gusto steht. Alles zusammen wird erhitzt, aber nicht zum Kochen gebracht, und anschließend mit Zucker oder Honig gesüßt. Auch den Glühmost müsst ihr euch natürlich nicht selbst zusammenpanschen – ihr bekommt ihn auf vielen Christkindlmärkten im ganzen Land, vom Bregenzer Weihnachtsmarkt auf dem Kornmarktplatz über den Altgrazer Christkindlmarkt im Franziskanerviertel bis zum Wiener Weihnachtstraum auf dem Rathausplatz.

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Glühbier

Good news: Auch Bier-Lover müssen am Weihnachtsmarkt nicht durstig bleiben. Seit einigen Jahren gibt es nämlich an manchen Standeln auch Glühbier! Wer jetzt die Miene zu einer angewiderten Fratze verzieht und an bacherlwarmes Bier denkt, dem sei versichert: Glühbier ist nicht einfach nur abgestandener, zimmerwarmer Gerstensaft. Nein, die Herstellung ist deutlich aufwendiger. Das Erhalten des Hopfengeschmack bei gleichzeitigem Versetzen mit Gewürzen, süßen Noten und Früchten erfordert sogar ziemliches Fingerspitzengefühl. Gut, dass wir das nicht selbst fabrizieren müssen. Denn auf dem Christkindlmarkt auf dem Grazer Hauptplatz, der am 22. November 2019 öffnet, könnt ihr es beim Brauhäuschen kosten. Auf dem Salzburger Christkindlmarkt gibt’s ab 21. November 2019 Glühbier bei der Wurstkuchl (Standnummer 96).

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Heißer Hugo

Nein, wir versuchen hier nicht, unserem strippenden Cousin ein paar neue Auftritte zu verschaffen. Den Heißen Hugo kann man nämlich tatsächlich trinken und damit schafft die warme Variante des Sommerdrinks schlechthin den Sprung in den Winter. Die Herstellung funktioniert eigentlich so wie beim normalen Glühwein, nur braucht ihr dafür Weißwein, Holunderblütensirup, etwas Minze und Limette. Ihr vermischt alles in einem Topf, erhitzt das Gebräu, lasst es aber nicht kochen, weil sich sonst der Alkohol verflüchtigt. Mittlerweile gibt es den Heißen Hugo bei immer mehr Weihnachtsmärkten. Gekostet haben wir ihn etwa in den vergangenen Jahren beim Weihnachtsdorf im Alten AKH.

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Hot Aperol

Und wer sagt eigentlich, dass Aperol ein bloßes Sommergetränk ist? Seit 2010 wahrscheinlich keiner mehr. Denn ungefähr so lange gibt es den Trend bereits, unser liebstes orangefarbenes Spritzgetränk im Winter zu erhitzen und als Hot Aperol zu servieren. So einfach und doch so genial! Ganz so einfach macht man es sich meistens natürlich nicht. Damit der heiße Aperol auch wirklich ein wenig nach Weihnachten schmeckt, verfeinert man ihn zusätzlich zur Weißwein-Aperol-Mischung gern mit Apfelsaft und Orangen- oder Maracuja-Sirup. In der Apéro-Hütte des Wiener Weihnachtsmarkts am Hof gibt es ihn auch dieses Jahr wieder zum Probieren.

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Glühsecco

Nur weil etwas glüht, muss es aber nicht heiß sein. Klingt paradox? Von wegen! Online findet man zahlreiche Glühsecco-Rezepte, die das Glühwein-Konzept etwas ins Gegenteil verkehren. Und zwar kocht man sich einfach einen klassischen Glühwein, lässt ihn abkühlen und versetzt mit ihm den kalten Prosecco wie eine Art Sirup oder Mischgetränk. Voilà – Glühspritzwein!

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Hanf-Glühwein

Wenn es doch der gute, alte Glühwein sein soll, dann bitte mit ein bisschen Pep. Das trifft sich gut: Der Advent in Graz, der ab dem 22. November 2019 wieder vor dem Grazer Rathaus erstrahlt, hat eine gänzlich neue Version im Gepäck, und zwar „Österreichs ersten Hanf-Glühwein“ am Prato-Stand von Michael Pech. Der Grazer Hanfwassererzeuger Elmar Wurzinger mischt dafür neben Zimt, Anis und Kreuzkümmel Hanfblütenextrakt zu seinem Welschrieslig. Dieser wird aus der in Alkohol eingelegten Hanfblüte gewonnen. Aber keine voreiligen Schlüsse: Der THC-Gehalt darin liegt natürlich deutlich unter der legalen Grenze.

Feuerzangenbowle

Okay, okay, streng genommen ist die Feuerzangenbowle eigentlich auch ein Punsch, und noch dazu auf Rotweinbasis, also quasi eine Hybridform aus Punsch und Rotwein. Doch auch wenn euch weder das eine noch das andere besonders schmeckt, dann haut euch eine Mischung aus beidem definitiv aus den Latschen. Wortwörtlich – sorgt vor eurem ersten Schluck unbedingt für eine deftige kulinarische Unterlage. Nachdem der Rotwein mit verschiedenen, typisch weihnachtlichen Gewürzen verfeinert wurde, kommt eine Feuerzange auf das Häferl, die einen in Rum getränkten Zuckerkegel balanciert. Das wird dann angezündet und tropft brennend in den Wein. Das schmeckt nicht nur gut und verpasst euch einen ordentlichen Sud, sondern sieht auch noch ziemlich cool aus. Bekommen werdet ihr die Feuerzangenbowle auf so gut wie jedem größeren Christkindlmarkt im ganzen Land.

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Darf’s doch noch ein bisschen mehr Punsch sein? Wir entführen euch zu den schönsten Weihnachtsmärkten des Landes. Was ihr abseits des Weihnachtswahnsinns sonst noch so anstellen könnt, verraten euch unsere To Dos.

(c) Beitragsbild | Pixabay

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