Die schönsten Ausflugsziele in der Vorweihnachtszeit in Österreich

Mittwoch, 5. Dezember 2018 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Die schönsten Ausflugsziele in der Vorweihnachtszeit in Österreich

Mittwoch, 5. Dezember 2018 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Die Vorweihnachtszeit in Österreich hat viel mehr zu bieten als bloß rammelvolle Christkindlmärkte. Wir haben uns auf die Suche nach idyllischen Ausflugszielen begeben, die euch die Wartezeit aufs Christkind versüßen. Von Fackelwanderungen bis zum Winterwunderland gibt’s vor dem 24. Dezember noch allerhand zu erleben!

von Marie Amenitsch, Viktoria Klimpfinger & Pia Miller-Aichholz

UPDATE: Dezember 2019

Egal ob unter dicker Schneedecke oder bei strahlendem Sonnenschein: Zur Vorweihnachtszeit zieht es uns immer wieder raus ins winterliche Österreich. Und gerade in der mystischen Adventzeit gibt es von Fackelzügen bis Lebkuchenidylle so allerhand zu erleben. Unsere Highlights verraten wir euch hier.

Traditionsreichen Weihnachtszauber erleben

Ihr sucht nach Ausflugszielen in der Vorweihnachtszeit in Österreich? Dann solltet ihr euch auf den Weg ins Mostviertel machen, wo mit Waidhofen an der Ybbs eine funkelndes Weihnachtsparadies auf euch wartet. Bei der Flammenden Lichterweihnacht verwandelt sich von 6. bis 8. Dezember 2019 das Areal rund um das Rothschildschloss zum Weihnachtsparadies. Es lockt ein liebevoll dekorierter Christkindlmarkt mit rund 50 regionalen Ausstellern, die ihre Handwerkskunst und herzhaften Schmankerln präsentieren. Für einen stimmungsvollen Rahmen sorgt auch ein täglich wechselnden Musikprogramm im Schlosshof sowie in der Schwarzen Kuchl. Zudem habt ihr vom Schlossturm einen einzigartigen Ausblick auf die funkelnde Kulisse. Bei Glühwein und Bauernkrapfen steht einem genussvollen Weihnachtsbummel also nichts mehr im Wege.

Waidhofen an der ybbs

(c) Marie Amenitsch | 1000things.at

An die Lebkuchenquelle gehen

Wir wissen, wohin die Lebkuchen in der Weihnachtszeit wandern: in unsere Mägen. Aber wo kommen sie eigentlich her, wie werden sie produziert und was kommt alles hinein? Diese und noch mehr Fragen werden euch beispielsweise bei einer Führung durch die ErLebzelterei Pirker im steirischen Wallfahrtsort Mariazell beantwortet. Und das Beste daran: Verkostungen der verschiedenen Lebkuchenarten sind ebenfalls Teil der Führung. Aber auch andernorts in Österreich könnt ihr direkt an die Lebkuchenquelle gehen, etwa bei der oberösterreichischen Lebzelterei Kastner aber auch bei kleineren Traditionsbetrieben.

Instagram

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Instagram.
Mehr erfahren

Instagram Post laden

In Christkindl vorbeischauen

Allein schon wegen des Namens muss man hier einmal hinschauen. Natürlich hat sich die oberösterreichische Gemeinde den auch zu Nutze gemacht: Im Sonderpostamt 4411 Christkindl können seit 15. Dezember 1950 in der Vorweihnachtszeit Briefe mit weihnachtlichem Sonderstempel in die ganze Welt versandt werden. Postamt war’s damals allerdings noch nicht wirklich, eher eine Poststelle, improvisiert eingerichtet in der Küche des Mesners der Wallfahrtskirche. Mittlerweile werden jährlich in der Weihnachtszeit rund 1,8 Millionen Briefsendungen über Christkindl verschickt. Kinder können außerdem ihren Christkind-Brief an das Postamt Christkindl schicken, von wo aus der Brief beantwortet wird – wenn auch standardisiert. Abgesehen davon gibt es in Christkindl ein Weihnachtsmuseum, in dem Christbaumschmuck aus den Jahren 1830 bis 1945 ausgestellt ist, sowie 200 Stubenpuppen. Mit einer Bahn gelangt man über drei Etagen in die Engelwerkstatt. Außerdem sind im Pfarrhof Christkindl zwei Krippen ausgestellt: eine mechanische Krippe mit fast 300 Figuren aus Lindenholz, die sich in einer biblischen Landschaft bewegen und eine auf 58 Quadratmetern aufgebaute Krippe mit über 700 geschnitzten und bekleideten Figuren. In Verbindung damit bietet sich eine Führung durch die zartrosa und weiß bemalte barocke Wallfahrtskirche an. Natürlich fehlt auch ein Christkindlmarkt nicht, mit rund 30 Standeln, an denen von Bratwürsteln über Raclette bis hin zu Ischler Lebkuchen allerlei Köstlichkeiten und von Korbwaren über Hauben bis hin zu Kerzen so einiges an Geschenken für euch selbst oder eure Lieben warten.

Instagram

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Instagram.
Mehr erfahren

Instagram Post laden

Den Katschberger Adventweg begehen

Der Katschberger Advent kommt zwar auch in unseren Empfehlungen zu romantischen Adventausflügen vor, aber weil er so besonders ist, erwähnen wir ihn hier noch einmal. Dort spaziert ihr im verschneiten Gontal sieben Kilometer lang durch den Schnee, von Hüttchen zu Hüttchen. Ihr könnt euren Adventrundweg wahlweise mit einer Pferdeschlittenfahrt beginnen. Auf eurem Spaziergang kommt ihr an kostenlosen Teestationen vorbei, an denen ihr eure zuvor erworbenen Advent-Teebecher auffüllen könnt. Ihr kommt an der Teddybärenwerkstatt vorbei, wo ihr euren eigenen Teddy basteln könnt, an einem Streichelzoo und natürlich auch an musikalischen Stationen. Zur Stärkung gibt’s heiße Maroni, Braterdäpfel und mehr.

Facebook alt="Facebook">

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Adventluft schnuppern bei einer Fackelwanderung

Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Die Kombination aus Schnee und Feuer lässt uns einerseits an gemütliche Abende vor dem wärmenden Kamin denken, während die Welt draußen unter weichem Weiß verschwindet. Andererseits an Fackelwanderungen durch den Schnee: das Knarzen des Schnees, der unter unseren Sohlen festgetreten wird, das Knistern des Feuers, der Geruch von brennendem Holz – ein Muss für einen heimeligen Winter. Beispielsweise wird im Rahmen des Salzburger Bergadvents in Großarl jeden Freitag im Advent ab 16.30 Uhr eine Fackelwanderung veranstaltet. Auf eurem Weg, ausgehend vom Gemeindeamt Großarl, könnt ihr Weisenbläsern und Alphornbläsern lauschen und einen Blick in die Krippenausstellung werfen. Wer kurz vor Weihnachten noch Fackelluft schnuppern will, kann das am 21. Dezember in Niederösterreich im Naturpark Hohe Wand. Um 17 Uhr trefft ihr euch beim Gasthaus Kleine Kanzel und um 18 Uhr geht’s auf zur Wilhelm-Eichert Hütte, begleitet von euren lodernden Fackeln. Und hoffentlich von ein wenig Schnee. In der Hütte angekommen, gipfelt die angenehme Wanderung in ein gemütliches Beisammensein.

Instagram

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Instagram.
Mehr erfahren

Instagram Post laden

Den Geburtsort von Stille Nacht, Heilige Nacht besuchen

Im Jahr 1818 wurde das wohl bekannteste Weihnachtslied, Stille Nacht, Heilige Nacht, zum ersten Mal gesungen – und zwar im Salzburger Oberndorf. Bereits 1816 hatte Pfarrer Joseph Mohr das sechsstrophige Gedicht in Mariapfarr im Lungau verfasst. 1818 erklang es schließlich bei der Christmette mit der Melodie des Lehrers Franz Gruber. 201 Jahre später erklingt es auf jeder Weihnachtsplaylist und vor allen Christbäumen auf der Welt. Wenn ihr euch so richtig in historische Adventstimmung bringen wollt, könnt ihr im beschaulichen Oberndorf die Kapelle besuchen, die mittlerweile zum internationalen Touristenmagnet geworden ist. Es ist zwar nicht mehr die originale Stille-Nacht-Heilige-Nacht-Kirche, aber immerhin steht die schlichte achteckige Kapelle genau an der Stelle der originalen St.-Nikolaus-Kirche. An die Schöpfer des Weihnachtslieds Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber erinnern die Fenster der Kapelle. Sie ist das gesamte Jahr über täglich von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet.

Instagram

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Instagram.
Mehr erfahren

Instagram Post laden

Was ihr speziell in Wien in der Vorweihnachtszeit erleben könnt, verraten wir euch auch am Blog. Euer Tatendrang ist unersättlich? Dann holt euch bei unseren To Dos weitere Anregung. Für den richtigen Soundtrack eurer Ausflüge sorgt übrigens unsere 1000things-Spotify-Weihnachtsplaylist.

(c) Beitragsbild | Gery Wolf | Steiermark Tourismus

×
×
×
Blogheim.at Logo