typisch WG

10 Dinge, die einfach typisch WG sind

Sonntag, 5. März 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

10 Dinge, die einfach typisch WG sind

Sonntag, 5. März 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Nach der Matura, wenn die große, weite Welt ruft, verlassen viele die Casa Mama und ziehen mit Freunden, oder anderen Studierenden aus dem ganzen Land, in eine Wohngemeinschaft. Die neuen Mitbewohner werden im besten Fall eine zweite Familie und im schlimmsten Fall deine kleine, pubertäre Schwester mit der es nur Stress gibt. Was trotz allem jeder in einer WG kennt, seht ihr hier.

von Lisa Panzenböck

Wir haben gelacht, geweint, gestritten, gefeiert, gekotzt und wenig geputzt – typisch WG, oder? Weil es Dinge gibt, die einfach bei jedem in der WG hie und da passieren, fassen wir 10 Momente zusammen, die euch als Residierender in einer Wohngemeinschaft garantiert ein Begriff sind.

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1. Vor 12 ist es still am Wochenende

Wer an einem Samstag, oder Sonntag Vormittag übermotiviert um 8 Uhr morgens den grandiosen Einfall hat, die neue Deckenlampe anzubohren, staubzusaugen, lauthals den Geschirrspüler auszuräumen, oder jegliche andere Art von Tätigkeit vorzunehmen, die Krawall macht, der wir später den Zorn der restalkoholisierten, übermüdeten Mitbewohner zu spüren bekommen. Vor 12 ist Ruhe – so will es das Gesetz.

2. Klopapier, Küchenrolle und Co. gibt’s nie auf Vorrat

… warum auch? Ist ja nicht so, als würde man diese Dinge täglich brauchen. Na klar – zu lange gelagertes Klopapier wird schlecht und außerdem ist der Mitbewohner mal wieder an der Reihe, das Hoferklopapier um nicht einmal 2€ zu kaufen, es soll ja fair bleiben! Argumentationen wie diese sind typisch WG, doch das Problem bei Gütern wie Klopapier ist: man erkennt ihren Wert erst, wenn sie weg sind.

3. Der Sonntagskühlschrank erinnert an die Tanzfläche um 5 Uhr morgens

Was jetzt noch übrig ist, will keiner, ist schon alt und ausgetrocknet, wird nach dem Feiern im leicht betrunkenen Zustand doch noch aufgerissen. Typisch WG, so ein Kühlschrank – vor allem an einem Sonntag. Sämtliches an Nahrung ist weg, zu den paar Nudeln, die noch zu Hause sind, gibt es keine Soße und der gute, alte Nutellatoast wächst auch schon bei den Ohren raus. Gott sei Dank gibt es so viele Lieferservices, die uns in jenen Zeiten beistehen.

4. Das „Ich ess vielleicht noch ein Brot“-Messer

Jetzt tut nicht so, als würdet ihr dieses nicht kennen. Jenes halb über der Abwasch schwebende Messer, auf dem noch die Spuren des letzten Aufstrichs zu sehen sind, dass man aber dennoch nicht abwäscht, denn: vielleicht esse ich später ja noch ein Brot. Und wenn nicht? Dann ist morgen ja auch noch ein Tag – typisch WG einfach.

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5.) Das fremde Paar Schuhe

Man wacht seelenruhig eines samstags, oder sonntags auf, spaziert mit dem Kaffeeheferl zurück in’s Bett, als da plötzlich ein fremdes Paar Schuhe steht. Am lustigsten ist das natürlich, wenn es Schuhe des anderen Geschlechts sind und man sich fragt, was sich der werte Mitbewohner denn nun für einen Spaß letzte Nacht gegönnt hat. Besonders spannend wird’s, wenn man glaubt, das Paar Schuhe wiederzuerkennen. Man wartet ja regelrecht darauf, dass die Zimmertür aufgeht und man erspäht, wer hier genächtigt hat, denn der Gossip wird bei dieser Aktion, die typisch WG ist, am Silbertablett serviert.

6.) Der Walk of Shame zum Glaskontainer

Oft kommt es zwar nicht vor, dass der Glasmüll entleert wird, doch wenn dem so ist, muss es definitiv auf fremde Menschen den Eindruck machen, als hätte man ein gewaltiges Alkoholproblem. Richtig problematisch wird es dann, wenn die Mülltasche schon so schwer ist, dass man sie nicht einmal mit vereinten Kräften transportieren kann.

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(c) 1000things Redaktion

7.) Der Versuch eines Putzplans

Es schaut mal wieder aus und keiner will es gewesen sein – typisch WG! Weil man selbst natürlich immer der Meinung ist, dass die anderen viel weniger putzen und viel mehr Müll fabrizieren, muss unbedingt ein Putzplan her. Grundsätzlich eine gute Idee. Grundsätzlich. In der Praxis jedoch kenne ich keine WG, die sich nach der 1. Woche weiterhin an den Putzplan hält.

8.) Am Kühlschrank klebende Essensflyer

Der Klassiker. Auch wenn das Bestellen online vermehrt zugenommen hat, zieren dennoch bunte Bestellmenüs des Asiaten und Pizzarestaurant unseres Vertrauens den Kühlrschrank. Man könnte fast meinen, die Flyer von „ exklusiv: Sushi -50%“ (glaubt bloß wir hätten nicht durchschaut, dass es immer -50% sind) gehören zur Küchendekoration.

9.) Die Krimskrams-Lade

Eine Lade, die zum Melting Pot der Dinge wird, die man stets braucht, nie bewusst kauft, die stets erweitert wird und in der man im Zweifelsfall nach allem zu suchen beginnt: Ganz genau, die Krimskrams-Lade. In der findet ihr von Gummiringerl, über Dixo, Feuerzeuge, sämtliche Dinge, nach denen ihr nie gesucht habt, die ihr aber schon ewig lange versucht habt zu finden.

10.) Geschirrstapel in der Abwasch

Es beginnt alles mit einem einzigen Teller, der in die Abwasch wandert. Aus einem werden 2, dann kommt noch eine Pfanne dazu und plötzlich hat man den schiefen Turm von Pisa in der Abwasch stehen. Inklusive Essensreste. Geschmacklich besonders interessant wird es, wenn man raten kann was an welchem Wochentag so gegessen wurde, beziehungsweise die Essensreste schon Beine bekommen. Nomnomnommm.

Typisch Wg! Auch wenn uns manche der Dinge ab und an nerven, so sind es doch gerade jene, die das zusammenleben mit anderen jungen Menschen so interessant machen. Für’s Erwachsensein hat man später noch Zeit genug.

Mehr über Studenten findet ihr hier in unserem Artikel über studentische Vorurteile, wie auch wo man als Student in Wien gut essengehen kann.

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