Günstig Mittagessen in Wien

Wiener Studenten Guide – Teil 1 – Essen

Mittwoch, 5. Oktober 2016 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Wiener Studenten Guide – Teil 1 – Essen

Mittwoch, 5. Oktober 2016 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Kurz nach dem Studienbeginn sind die organisatorischen Hürden aus der Welt. Wir wissen, wo es Kopierpickerl gibt, von welchen Vorlesungen es einen Live-Stream gibt und wann die Bibliothek geöffnet hat. Neben dem ganzen ungewohnten Wahnsinnsalltag zwischen Ausschlafen, Bibliotheksbesuchen und nächtlichen Beisltouren, will auch noch die Stadt entdeckt werden.

von Elisa Heißenberger & Luisa Lutter & Marie Amenitsch

Damit ihr euch nach der ersten Eingewöhnungsphase besser zurechtfindet – und einen Überblick erhaltet, haben wir von 1000things uns aufgemacht und umgehört. Bei unserer Umfrage, haben uns Wiener Studenten verraten, welche ihre Lieblingsorte zum Essen gehen, Chillen und Feiern sind. Damit eure Geldbörse nicht gleich zu Beginn gähnende Leere beherbergt, hier nun die beliebtesten Adressen des ersten Teils zum Thema Essen gehen.

Wiener Deewan

Wahnsinnig oft von euch genannt, stets gut gefüllt und immer gemütlich und lecker. Unter den Studenten ein bekannter Hot Spot: der Wiener Deewan. Hier gibt es pakistanische Küche für alle. Ihr bedient euch am Buffet und zahlt am Ende so viel ihr wollt und könnt. Es gibt Currys mit und ohne Fleisch und immer eine vegane Alternative. Unbedingt auch den Nachtisch probieren. Bücher, Spiele und gemütliche Sitzgelegenheiten laden ein, länger zu verweilen. Der Deewan wird übrigens schon seit 2005 mit dem freien Zahlmodell betrieben – ein schönes Beispiel dafür, dass gegenseitiges Geben gut funktionieren kann.

Liechtensteinstraße 10, 1090 Wien

Café Gargarin

Auch hier steht ein soziales Miteinander neben den wechselnden vegetarischen und veganen Tagesmenüs ganz oben auf der Prioritätenliste. Eingekauft werden so weit wie möglich Bioprodukte bei regionalen Anbietern. Das Gargarin wird gemeinschaftlich betrieben, Entscheidungen werden stets im Plenum abgesprochen. Das soll auch alle Gäste dazu motivieren, neben dem hervorragenden Essen, den Ort zum regen Austausch zu nutzen. Das Prinzip freie Preise sind faire Preise gilt auch hier.

Garnisongasse 24, 1090  Wien

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Веганское социальное кафе Gagarin в Вене Факты о кафе Гагарин: — Отношения в коллективе построены по типу горизонтальных, где все должны делать всё! До сих пор а Гагарине придерживаются этого главного принципа, хотя, конечно, у некоторых людей есть определенные специализации. — Все зарабатывают одинаково, хотя заработок в кафе ниже средней з/п в Вене, ребята все равно продолжают это дело. — Вся еда, кроме напитков и сладостей, в кафе продается по фрипрайс. Есть некоторые рекомендованные цены, но если у вас действительно нет или мало денег, то вам все равно удастся поесть в кафе. — Вся еда Гагарина по вегану. Все начиналось, еще в 2009, когда братья Х. и Г. открыли веганское кафе Гагарин в центре Вены. Спустя три года работы изменились некоторые австрийские законы и понадобились инвестиции для того, чтобы переделать систему вентиляции. Эти инвестиции братьям были не по карману и взгляды на кафе у них уже разнились, поэтому они решили закрыть заведение. Но люди, которые в тот момент работали в Гагарине не хотели закрытия. Gagarin (https://cafegagarin.at/) каким его знают сейчас был создан работниками кафе в 2012 году, когда они на основе коллектива совместно выкупили заведение и сделали вентиляцию. Тогда это было семь человек. Уже в ноябре 2012 Гагарин открылся с новой перепланировкой, тремя залами и с новыми принципами. Сейчас это социальное кафе, в котором все работают по принципу кооператива, а гости могут поесть за фрипрайс. #Gagarin #gagarincafe #Wien #monkeyfood #mf #мф #кафеминск #vegan #веган #веганминск #veganfood #veganminsk #веганскаяеда #fastfood #фастфуд #веганфастфуд #гдепоесть #гдепоестьминск #доставкаеды #доставкаедыминск #велодоставка #bikedelivery #минск #minsk

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AAI Mensa + Café Afro

Ebenfalls im neunten Bezirk,  unweit des Juridikum und Campus sowie der Hauptuni ist die Mensa des Afro Asiatischen Instituts eine willkommene Abwechslung zur Kantine im NIG. Wer preiswert und schnell essen möchte, ist hier genau richtig – und bekommt zudem noch eine Ladung orientalische Gastfreundlichkeit obendrauf. Ein Menü besteht aus Suppe, Hauptspeise und Salat oder Dessert und kostet um die 6 €. Gekocht wird halal und auch für Vegetarier ist stets etwas dabei.  Wer ein wenig länger Abstand vom Hörsaal sucht, kann es sich im dazugehörigen Café Afro gemütlich machen. Schachbrett, Zeitung und lecker zubereiteter Tee laden ein zum längeren Sitzen. Wen auch hier das Hüngerchen überkommt, wird verpflegt und muss nicht mit leerem Magen von dannen ziehen

Türkenstraße 3, 1090

Sägewerk

Was in Graz schon lange beliebter Hotspot ist, so gibt es nun auch in Wien endlich ein „Bauklotzlokal“, das in das Genre „stundentisch und preiswert“ fällt, was sich durch die Lage direkt im Univiertel einmal mehr bestätigt. Die Stimmung ist locker und entspannt und der Duft von Pizza liegt in der Luft. Das Prinzip des Lokals: Ob Pizza, Burger, Salat, Toast, Pfandl, Nudeln, Eierspeis oder Kartoffelgratin – man wählt ganz unkompliziert aus, worauf man Lust hat und kreuzt die vier inkludierten oder mehr Zutaten an, mit denen man sein Gericht zubereitet haben möchte. Und wenn man nach der Uni einmal bei dem ein oder anderen Spritzwein versacken sollte, ist man hier für den mitternächtlichen Hunger auch gut aufgehoben, immerhin profitiert man hier bis 1 Uhr von den Angeboten.

Währinger Straße 21, 1090

Pizzeria Mafiosi

Schon fast unheimlich gut ist das Preis-Leistungsverhältnis in der Pizzeria Mafiosi. Riesige Pizzen kosten hier zwischen 3-6 € und locken zahlreiche Neugierige aber auch schnell gewonnene Stammkunden an. In angenehm dunkler Holzatmosphäre kann man hier schlemmen bis man pappsatt ist. Auch die Getränke sind extrem günstig. Ein Familienunternehmen, dessen Küche jeder Wiener Student unbedingt ausprobiert haben sollte.

Reindorfgasse 15, 1150

Ethiopian Restaurant

Dieser Tipp eignet sich vor allem für das Wochenende – entspannen, probieren und genießen. Die unterschiedlichen Gerichte werden mit traditionellem Fladenbrot serviert, das in Saucen und Eintöpfen getunkt wird. Mit den Fingern essen, Platten bestellen und gemeinsam alles durchprobieren bietet sich also an. Die Preise sind durchaus fair, die Bedienung äußerst freundlich. Einige Speisen gibt es nur am Wochenende – oder nach Vorbestellung – demnach lohnt sich ein Blick in die Menükarte auf der Website.

Währinger Straße 15, 1090

Suppenwirtschaft

Im Herzen des wunderschönen Servitenviertels findet man mit der Suppenwirtschaft einen Ort, vor dem man besonders um die Mittagszeit herum oft eine lange Schlange an wartenden Menschen beobachten kann, die dem betörenden Gerüchen folgen. Warum das so ist, kann wohl jeder verstehen, der hier schon einmal in den Genuss eines köstlichen Mittagessens gekommen ist. Die Lebensmittel stammen aus biologischem Anbau und auf der Wochenkarte findet man immer eine bunte Auswahl an Suppen, Salaten und Currys aus allen Geschmacksrichtungen, vegane und vegetarische Optionen inklusive. Zu jedem Gericht gibt’s außerdem zwei Stücke Fladenbrot und einen Stempel für den Sammelpass, nach zehn Stempeln gibt es ein Essen gratis.
Das Lokal selbst bietet neben der take away-Möglichkeit (in süßer Papiertasche und inklusive Besteck) auch vereinzelte Sitzplätze, die stets heiß begehrt sind und durch die großen Glasfenster den Blick auf die Servitengasse freigeben.

Servitengasse 6, 1090

Marks

Wir lieben diesen Allrounder aus Café, Lokal und Bar, der sich glücklicherweise genau bei uns ums Eck befindet. Nicht nur für Kaffee, Tee und Mehlspeise, nein, auch zum Mittagessen ist das Marks in der Neustiftgasse eine gute Wahl. Je nach Hunger und Vorliebe können die Menüs aus bis zu drei Gängen gewählt werden. Von mediterranen Angeboten bis hin zu klassisch österreichischen Gerichten ist hier alles dabei. Besonderer Bonus des Lokals ist seine trendige Einrichtung, vor allem die Lampen, die von der Decke baumeln. Die wechselnden Tagesmenüs können auf der Facebook-Seite eingesehen werden.

Neustiftgasse 82, 1070

Marks - guenstig essen in Wien

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

Mamamon

Beste thailändische Angebote aus der Küche von Mama „Mon“warten in diesem zauberhaften Lokal in der Josefstadt auf euch, das alle Sinne verwöhnt. Schon beim Eintreten schlägt einem betörender Duft entgegen und man wird stets voller Herzlichkeit begrüßt. Die handgeschriebenen Tafeln geben Auskunft über die wechselnden Tagesangebote und für rund 8€ wird man hier bei Vor- und Hauptspeise garantiert pappsatt. Die Gerichte punkten durch ihre frische Zubereitung, den authentischen Geschmack und können alle als take away- Speisen mitgenommen werden. Äußerst praktisch, denn das Lokal selbst ist winzig dafür umso gemütlicher. Unbedingt vorbeischauen!

Albertgasse 15, 1080

Mamonmon

(c) 1000things.at / Jan Pöltner

Hier findet ihr Teil 2 und 3 der Serie.

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