Haus des Meeres

Das Make-Over des Haus des Meeres

Mittwoch, 20. Februar 2019 / Lesedauer: ca. 1 Minuten

Das Make-Over des Haus des Meeres

Mittwoch, 20. Februar 2019 / Lesedauer: ca. 1 Minuten

Seit 2018 werkelt man eifrig am Haus des Meeres herum. Der Grund: ein umfassender Ausbau. Was sich ab dem Frühjahr 2020 hinter neuen Glasfassade alles verbergen soll, verraten wir euch hier.

von Viktoria Klimpfinger

Im Haus des Meeres kreucht und fleucht es ja immer schon gewaltig – von den Reptilien im Aqua Terra Zoo bis zu den freilaufenden Äffchen im Tropenhaus. Doch nun streifen nicht mehr nur die Schlangen ihre alte Haut ab. Auch der Flakturm im Esterházypark kleidet sich allmählich in eine neue Fassade – neue Bewohner inklusive.

Panorama ohne Zoo

Das neue Kleid auf der einen Seite des Turms besteht aus einem Anbau aus Glas. Denn in Zukunft muss man nicht erst den Eintritt für den Zoo bezahlen, um auf die Aussichtsterrasse zu kommen, sondern kann einen der zwei neuen Panoramalifte nehmen. Warum man nicht den Weg über die flauschigen bis ledrigen Bewohner des Haus des Meeres nehmen wollen sollte, ist uns zwar schleierhaft, aber züngelnde Aquarienschlängler sind wohl nicht jedermanns Sache. Die Aufzugnutzung wird übrigens auch etwas kosten – wie viel, steht noch nicht fest.

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Butter bei die Fische

Oben angekommen, kann man nicht nur die herrliche Aussicht über die Dächerlandschaft Wiens inhalieren, sondern auch ausgiebig schmausen. Das hauseigene Restaurant „Ocean’s Sky“ bekommt ein umfassendes Make-Over. Nicht nur wird es auf 170 Sitzplätze vergrößert. Seine bisher etwas spartanische Speisekarte wird dem neuen Rooftop-Style ebenfalls gehörig angepasst. Außerdem ist das Restaurant künftig auch außerhalb der Zoo-Öffnungszeiten zugänglich. Also ein idealer Spot für ausgefallene Dates und ganz spezielle Dinner-Treffen unter Freunden – mit den Dächern Wiens auf Augenhöhe und ganzen Schwärmen von exotischen Lebewesen zu Füßen.

Neue Untermieter

Und besonders die Aquarien-Lover kommen bei diesem Upgrade nicht zu kurz: Allein im dritten Stock ziehen 15 neue Aquarien ein. Den siebenten Stock wird ein 500.000 Liter großes Aquarium fluten, für die großen Meerestiere. In der zehnten Etage wächst ein neues Tropenhaus. Insgesamt vergrößert man das Haus des Meeres von 4.000 Quadratmeter auf 7.000 Quadratmeter Zoofläche. Eröffnet soll der umgemodelte Trakt im Frühjahr 2020 werden – allerdings nicht in fixfertigem Zustand. Im Laufe des Jahres 2020 werden manche Abteilungen einzeln eröffnet.

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Erste Einweihung

Einen ersten Vorgeschmack auf die bevorstehenden Veränderungen gibt es bereits: Am Mittwoch, 20. Februar 2019, eröffnete eine neue Abteilung für tropische Meerestiere. Großer Star der Einweihung ist definitiv Junghai Jacek, der zum ersten Mal Bekanntschaft mit neugierigen Besuchern macht. Er ist eines der äußerst seltenen gezüchteten Babys von Schwarzspitzen-Riffhai-Eltern – und der erste Nachkomme dieser Art im Haus des Meeres. Also: Schöne Einweihungsparty, Jacek! Wir kommen dich dann spätestens 2020 besuchen, wenn wir das neue Rooftop-Restaurant austesten. Wahrscheinlich aber schon viel früher.

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Am Blog erfahrt ihr außerdem, wo ihr im Umkreis des Haus des Meeres eine gemütliche Kaffee-Pause einlegen müsst. Außerdem verraten wir euch, was ihr im 6. Bezirk sonst noch so alles anstellen könnt.

Beitragsbild (c) 1000things Redaktion/Marie Amenitsch

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