10 Dinge, die man im 6. Bezirk erleben muss

Donnerstag, 4. Mai 2017 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

10 Dinge, die man im 6. Bezirk erleben muss

Donnerstag, 4. Mai 2017 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Diesmal ist Wiens zweitkleinster Bezirk das Ziel unserer Erkundungstour durch die einzelnen Gemeindebezirke. Die Menschen aus 123 verschiedenen Nationen, die im 6. Bezirk leben, sorgen für ein buntes Treiben an Kunst, Kultur und Gastro. Bei diesem schier endlosen Angebot an Möglichkeiten war es gar nicht so leicht, uns auf Top 10 zu beschränken. Aber lest am besten selbst, was euch in Mariahilf alles erwartet und getestet werden möchte.

von Marie Amenitsch

UPDATE: Jänner 2020  *Wir nehmen aufeinander Rücksicht und halten Abstand, so gut es geht, um gemeinsam durch diese Krise zu kommen. Aber wenn die vergangenen Wochen eines gezeigt haben, dann dass wir das gemeinsam meistern werden. Dieser Artikel soll also kein Aufruf zum missachten der Maßnahmen sein. Bitte haltet euch weiterhin daran, nehmt Rücksicht aufeinander und haltet Abstand. 


Bei einer Bezirkstour durch Mariahilf trefft ihr auf schicke Gastronomiebetriebe, coole Stores, Geschichtsträchtigkeit und Hipstertum. Wir verraten euch, was ihr im 6. Bezirk erleben könnt.

Hier geht’s zu den weiteren Teilen unserer Bezirk-Serie und den Bezirken 1.2.3.4.5.7.8., 9.10.,11.12.13., 14.,15.16.17.18., 19., 20., 21., 22. und 23. Wir präsentieren euch wie immer 10 Dinge, die man dort erleben kann und machen sollte.

Monami

Das entspannte Monami muss man einfach lieben und damit macht es den Anfang in unserem Artikel über die Highlights im 6. Bezirk. Gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre mit gedimmter Lichtstimmung erwartet euch, von Zeit zu Zeit kann es aber aber auch mal etwas ausgelassener zugehen. Wuzler, bequeme Sitzmöbel und beste Musik laden zum Verweilen ein. Sehr beliebt sind hier auch die unterschiedlichen Themenabende, die Abwechslung garantieren. Außerdem kann auch für die eigene Party aus verschiedenen Räumen und Angeboten gewählt werden, je nachdem wie viele Gäste es sein sollen. Mindestumsatz und Raummiete gibt es nicht, nur viel Platz zum ausgiebigen Feiern.

Theobaldgasse 9, 1060

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Aux Gazelles Hammam

Im Aux Gazelles könnt ihr einen orientalischen Spa-Tag einlegen. Hammams waren früher eigentlich öffentliche Badezimmer, aber als sich die Körperpflege der Menschen mehr und mehr in die eigenen vier Wände verlagerte, wurde das Hammam zu einem Ort der Ruhe und der Entspannung. Im 6. Bezirk findet ihr genau so einen Ort, an dem ihr euch unter anderem massieren und peelen lassen könnt. Im angeschlossenen Salon de Beauté werden Kosmetik-Behandlungen, Mani- und Pediküre und mehr angeboten. Wenn ihr also eine solche Auszeit und eine kleine Reise in den Orient gebrauchen könnt, seid ihr bei Aux Gazelles an der richtigen Adresse.

Rahlgasse 5, 1060

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Raimundhof

Seinen Name verdankt dieses Schmuckstück im 6. Bezirk dem Schauspieler Ferdinand Raimund, der im dort angesiedelten Haus „Zum goldenen Hirschen“ 1790 geboren wurde. Das Gebäude auf der Mariahilfer Straße 45 fungiert heute als Durchhaus, das durch die Aneinanderreihung von mehreren Stiegenaufgängen und Höfen die Mariahilfer Straße mit der Windmühlgasse verbindet. In den Passagen und Höfen sind einige Shops und Lokale zuhause. Besonders rund um die Weihnachtszeit ist es hier durch die Lichterketten besonders romantisch, während man im Sommer beispielsweise im My Secret Garden super draußen sitzen und vegetarische Küche genießen kann. Im Superfood Deli gibt’s außerdem allerlei gesunde Bowls, Säfte und Smoothies.

Mariahilfer Straße 45 & Windmühlgasse 20, 1060

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phil

Wer einmal seinen Weg hierher gefunden hat, wird garantiert immer wieder kommen, vielmehr überhaupt nicht mehr weggehen wollen. Das phil ist mit seiner bezaubernden Mischung aus Buchhandlung, Café, Veranstaltungsort und Möbelstore einfach Balsam für alle Sinne und die Seele. Aus den Boxen klingen sanfte Klänge, mal Indie, dann französische Chansons, ab und an Jazz. Das angebotene Buchsortiment ist sorgsam ausgewählt, vielleicht manchmal etwas außergewöhnlich und schräg, aber auf jeden Fall sehr besonders.

Die Bücher und Exemplare decken die unterschiedlichsten Fachbereiche und Genres ab und können ganz bequem am eigenen Platz durchgesehen werden. Persönliche Beratung gibt’s auch gerne und kulinarisch verwöhnt das Buchcafé von früh bis spät mit tollen Angeboten. Schlicht und einfach: Man muss den einzigartigen Allrounder einfach lieben! Wer’s lieber klassisch wienerisch hat, sollte dem schräg gegenüber liegenden Café Sperl einen Besuch abstatten. Da die Gumpendorfer Straße so reich an coolen Adressen ist, haben wir ihr übrigens ein Straßenportrait gewidmet.

Gumpendorfer Straße 10-12, 1060

(c) Marie Amenitsch | 1000things.at

Haus des Meeres

Ein absolutes Highlight für die ganze Familie, wenn auch nicht ganz so günstig, ist mit dem Indoor-Zoo im Haus des Meeres gefunden. Auf sieben verschiedenen Stockwerken taucht man wortwörtlich ein in die Weltmeere unseres Planeten und legt sogar noch einen Abstecher in den Regenwald ein. Im 9. Stockwerk angelangt, findet man das Lokal Ocean’sky, das allerdings nur mit einem Ticket zugänglich ist. Es gibt kleine Snacks und allerlei an erfrischenden Getränken. Die meisten lockt jedoch die Aussicht. Man blickt weit über den 6. Bezirk hinaus, auf Wiens Straßen und die Menschen, die Ameisen gleich auf ihnen herumwuseln. Entspannt und up in the air mitten in Wien und wieder einmal beweist sich, wie wunderbar unsere Stadt doch ist.

Fritz-Grünbaum-Platz 1, 1060

(c) Marie Amenitsch | 1000things.at

Top Kino

Bar, Kino und Küche: Das Top Kino ist ein geübter Allrounder und wahrscheinlich genau deshalb so beliebt. Leider muss der Kinosaal aufgrund der aktuellen Situation bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Dafür laden der lauschige Gastgarten und die kleinen Balkönchen zum Sonne genießen und wohlfühlen ein. Probiert Mittags oder abends unbedingt mal den Veggie Burger, denn die Kombination mit dem Süßkartoffellaibchen ist fantastisch. Mit der nebenan gelegenen Rahlstiege findet man außerdem eine der historischen Treppenanlagen der Stadt, die bereits auf das 18. Jahrhundert zurückgeht.

Rahlgasse 1, 1060

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Lieber Ohne

Im 6. Bezirk findet ihr auch einen der noch raren Unverpackt-Läden Wiens. Lieber ohne heißt in diesem Fall als lieber ohne Verpackung. Genau so bekommt ihr hier Früchte, Getreide, Nüsse, Öl, Honig, Süßigkeiten und mehr, alles aus biologischem Anbau und möglichst regional. Was an Verderblichem bei Lieber Ohne nicht rechtzeitig verkauft wird, wird im dazugehörigen Bistrot zu günstigen Tagesmenüs weiterverarbeitet. Aber auch Gebrauchsgegenstände, die euch den möglichst verpackungs- und abfallarmen Alltag ermöglichen bekommt ihr hier. Ab und an finden Zero-Waste-Workshops mit verschiedenen Schwerpunkten statt, etwa zum Wäsche waschen mit Kastanien, und auch Kochkurse.

Otto-Bauer-Gasse 10, 1060

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Shanghai Tan

„Im Dunkeln ist gut munkeln“ – das trifft es auch im Shanghai Tan recht gut, das in unserer Aufzählung über die Highlights im 6. Bezirk nicht fehlen darf. Das Restaurant hat sich ganz der gehobeneren asiatischen Küche verschrieben, ist immer gut besucht und lässt neugierige Passanten regelmäßig vor der Fensterfront innehalten. Immerhin sieht man das Funkeln der roten Lichter bis nach draußen. Im Untergeschoss des Shanghai Tan gibt es kuschelige Séparées, in die man sich entspannt zurück ziehen kann und die eine gewisse Privatsphäre ermöglichen. Hier kann man sich ohne hektischen Einfluss von außen gemütlich kennen lernen und spätestens wenn man sich die Glücksbällchen im warmen Kokosbad als Dessert teilt, schmilzt das Eis. Bitte sicherheitshalber vorab reservieren und darauf achten, das sonntags geschlossen ist und auch unter der Woche erst um 18 Uhr fürs Abendgeschäft aufgesperrt wird.

Gumpendorfer Straße 9, 1060

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Café Jelinek

Verträumt, gemütlich und äußerst traditionell – drei Adjektive, die diese Perle der Wiener Kaffeehaustradition im 6. Bezirk perfekt beschreiben. Anrainer und Anrainerinnen, Studierende und berühmte Persönlichkeiten gehen hier ebenso gerne ein und aus wie zahlreiche Touristen und Touristinnen. Die gepolsterten Sitzmöglichkeiten, das Feuer im altmodischen eisernen Kamin und die große Auswahl an Kaffee und Mehlspeisen laden zu einem Abstecher ein. Bei den unzähligen Zeitungen und Zeitschriften aus aller Welt die es dort zu lesen gibt, kann es da schon leicht passieren, dass man die Zeit um sich herum vergisst. Perfekt, um dem allgemeinen Trubel auf den Straßen zu entfliehen und einfach im Moment zu verweilen.

Otto-Bauer-Gasse 5, 1060

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Majolikahaus

Wer über den Naschmarkt schlendert, dessen Blicke bleiben nicht selten an dieser wunderbaren, fast schon filigran wirkenden, Fassade hängen. Meister Otto Wagner selbst ist für die Konstruktion dieses Schmuckstücks im 6. Bezirk verantwortlich, das sich an der Linken Wienzeile 40 befindet und 1898 errichtet wurde. Die Fassade ist mit den berühmten Majolikafliesen – farbig bemalte und glasierte italienische Keramik aus dem 15. und 16. Jahrhundert – verkleidet, die sich durch ihr florales Design auszeichnen. Das Haus befindet sich jedoch in bester architektonischer Gesellschaft, denn auch die Hausnummer 38, sowie das Eckhaus in der Köstlergasse 3 wurden von Wagner designt und geben ein prunkvolles Jugendstil-Ensemble.

Linke Wienzeile 40, 1060

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Wir haben uns übrigens alle Unverpackt-Läden in Wien angesehen und stellen sie euch am Blog vor. Außerdem nehmen wir euch mit auf eine Tour zu den schönsten Fassaden Wiens.

(c) Facebookheader | @s_jadin | Instagram
(c) Beitragsbild | Marie Amenitsch | 1000things.at

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