Die schönsten Ausblicke auf den Wörthersee

Sonntag, 25. August 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Die schönsten Ausblicke auf den Wörthersee

Sonntag, 25. August 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Man kann ihn durchfahren, durchschwimmen, die Zehen in ihn stecken. Man kann ihn aber auch einfach nur ansehen, den wunderschönen Wörthersee in Kärnten. Wir verraten euch, von welchen Spots aus das türkis-blaue Kärntner Meer eine besonders gute Figur macht.

von Viktoria Klimpfinger

Sobald wir irgendwo einen See sehen, überkommt uns das unbremsbare Bedürfnis, uns arschlinks in die Fluten zu schmeißen. Besonders der türkis-blaue Wörthersee zieht uns im Sommer an wie die Klebefalle die Fliege. Aber auch wenn die Temperaturen nicht gerade zum Planschen motivieren, ist das maritime Kärntner Wahrzeichen einen Ausflug wert – zwar vielleicht nicht zum Baden, dafür aber zum Schauen. Wir haben uns angesehen, von wo aus ihr den besten Blick auf den schönen Wörthersee habt.

Pyramidenkogel

Wenn es schon um Weitsicht geht, fangen wir doch am besten gleich mit dem Offensichtlichen an: Der Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel ragt stolze 100 Meter in die Luft und ist damit die höchste hölzerne Aussichtswarte der Welt. Von hier aus seht ihr also nicht nur den Wörthersee, sondern so ziemlich alles liegt euch zu Füßen, ob Seen oder Berge, Menschen oder Ameisen. Besonders cooles Extra: Wenn ihr euch die 441 Stufen bis zur Aussichtsplattform hinaufgequält habt, oder faul mit dem Panoramalift gefahren seid, könnt ihr anschließend Europas höchste geschlossene Gebäuderutsche bergab nehmen. 120 Metern lang düst ihr mit etwa 25 Kilometern pro Stunde hinab ins Erdgeschoss.

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Aussicht auf den Wörthersee vom Pyramidenkogel (c) Branislav Knappek | Unsplash

Villa-Martha-Hügel

Und schon geht’s wieder bergauf, auf die nächste Anhöhe. In Velden habt ihr vom Villa-Martha-Hügel einen herrlichen Ausblick auf die Westbucht des Wörthersees. Bis 2004 stand hier die namensgebende Villa, die zuletzt sogar als Gemeindearchiv Veldens diente. Und als wäre der Ausblick nicht schon idyllisch genug, startete im April 2019 ein Pilotprojekt zur Neubepflanzung des Hügels.

Schloss Freyenthurn

Von West nach Ost: Über der östlichen Bucht des Wörthersees thront mit dem Schloss Freyenthurn ein etwas delikaterer Hotspot. 1541 erbaut, dient das schmucke Renaissance-Schlösschen seit 2003 als Nobelbordell. Wer der schönen Aussicht wegen hier hinaufpilgert, sollte eigentlich schon von den etwas protzigen grünen, halbnackten Barockstatuetten, die die Auffahrt säumen, spätestens aber von den Dekobuchstaben „SEX“, die über dem vorgärtlichen Wasserfall prangen, gewarnt sein. Für den Ausblick braucht man aber nicht extra die Privatsphäre der Fleischeslustigen stören. Sie ist ohnehin von den Weingärten der Stadt Klagenfurt, die unter dem Schloss liegen, viel schöner. Zu euren Füßen erstrecken sich hier nicht nur die Fluten des glitzernden Wörthersees, sondern auch Tausende Rebstöcke.

Ausblick Wörthersee

Ausblick von den Weingärten unter dem Schloss Freyenthurn (c) Viktoria Klimpfinger | 1000things.at

Hohe Gloriette

In Sachen Prunk kann die Hohe Gloriette in Pörtschach am Wörthersee nur schwer mit ihrer Namensgenossin in Wien mithalten, was das wunderbare Panorama angeht aber allemal. Den Aufstieg startet ihr am besten bei der Touristeninformation in Pörtschach und wandelt auf dem Brahmsweg auf den Spuren des Komponisten Johannes Brahms, der seine Sommer gerne im schönen Pörtschach verbrachte. Ihr kommt am prunkvollen, 500 Jahre alten Schloss Leonstain vorbei, das heute ein Vier-Sterne-Hotel ist, und gelangt schließlich zum weißen Säulenpavillon der Hohen Gloriette und damit zu einem herrlichen Ausblick.

Kreuzbergl Zillhöhe

Nahe der Klagenfurter Innenstadt liegt das Naherholungsgebiet Kreuzbergl, das bei Läuferinnen und Läufern besonders beliebt ist. Natur- und Forstwegen führen euch bergauf bis zur Zillhöhe. Puh, jetzt mal kurz tief einatmen, zufrieden durchschnaufen und dann den Blick über die türkis-blaue Wasserfläche des Wörthersees schweifen lassen. So belohnen wir uns gerne für den Anstieg.

Raststation an der A2

Deutlich weniger sportlich und auch nicht unbedingt idyllisch klingt vielleicht unser nächster Tipp. Der Blick auf den See ist aber umso überraschender beeindruckend und unverstellt. Alle, die schon mal mit dem Auto nach Klagenfurt gedüst sind, kennen sie entweder von Toilettenstops oder deftigen Mittagspausen: die Marché-Raststation Wörthersee an der A2. Doch fahren manche auch eigens für die spezielle Aussicht auf den weitläufigen See hier ab. Und auf der großen Sonnenterrasse könnte man fast vergessen, dass hinter einem die Autobahn vorbei braust.

Wenn ihr schon in der Nähe seid, könntet ihr noch ein Stückchen weiterfahren und Villach einen Tagesbesuch abstatten. Oder ihr lasst euch von unseren To Dos inspirieren.

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(c) Beitragsbild | Pixabay

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