Die einzige Polizeikatze Österreichs ist verschwunden

Viktoria Klimpfinger vom 29.01.2019
Österreich stockt Beamte auf: Nicht nur Pferde werden zum Polizeidienst eingezogen, sondern auch Katzen. Also zumindest eine. Und die ist mittlerweile auch schon wieder abtrünnig. Ob sich Katzen vielleicht doch nicht so gut als Polizeibeamte eignen, wie gedacht? Andererseits: Wer hat sich das überhaupt gedacht? Was es mit dem Verschwinden Österreichs einziger Polizeikatze auf sich hat, lest ihr hier.
Polizeikatze verschwunden

Womöglich scheinen in diesem Artikel vereinzelt Orte oder To Dos auf, die momentan eventuell aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht geöffnet sind. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, sie nicht zu löschen, um euch schon jetzt für die Zeit danach zu inspirieren. Unsere Artikel sollen keine Aufrufe zum Missachten der geltenden Maßnahmen sein – bitte haltet euch daran! Nehmt Rücksicht aufeinander, haltet Abstand und lasst euch impfen, wenn ihr könnt, damit wir die Corona-Zahlen so rasch wie möglich senken.

„Hier her, Kitty Kitty, hier her!“ Nein, wir versuchen nicht, unsere Hauskatze hinterm Sofa vorzulocken. Wir suchen einen waschechten Polizeibeamten. Aber eins nach dem anderen.

Berittene Gesetzeshüter

Seit einigen Monaten zählt die heimische Polizei 14 verbrechenbekämpfende Pferde zu ihrem Kader. Die Polizeipferddebatte, der sich das Innenministerium verschrieb wie waschechte Wendy-Fans, erntete in den vergangenen Monaten so ziemlich alle Reaktionen auf einer Skala von Schmäh bis Grant. Durchgesetzt wurden sie aber doch, die berittenen Beamten. Ab Mai sollen sie in Wien durch die Straßen trappeln. Vielleicht geht ja auch der eine oder andere bei den Fiakern undercover. Aber wir schweifen ab.

[arve url=“https://giphy.com/embed/XoMnoYMw4fXCo“ title=“Pferd lustig“ description=“Lustiges Pferd“ upload_date=“29.1.2019″ /]

Full Force gegen Nagetiere

Denn sie sind längst nicht die einzigen felligen Hilfssheriffs in Amt und Würden: Der behuften Hottehü-Sondereinheit, die zurzeit in der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt residiert und trainiert, wurde eine Katze „dienstzugeteilt“. Sie soll nicht unbedingt Verbrechen bekämpfen, sondern den Stall von Mäusen freihalten. Auch wichtig. Jeder trägt eben bei, was er kann. Die einen hüten das Gesetz, die anderen den Stall.

[arve url=“https://giphy.com/embed/47xzuq4tImaV0ski1T“ title=“Tom & Jerry“ description=“Tom & Jerry“ upload_date=“29.1.2019″ /]

Dissidieren auf leisen Pfoten

Allerdings ist Leutnant Schnurrhaar (ja, wir haben ihm einen Namen gegeben) dem Job offenbar nicht gewachsen. Vielleicht ist es der große Druck, vielleicht die autoritären Strukturen innerhalb seiner Einheit. Jedenfalls ist er spurlos verschwunden, wie der Kurier berichtet. Schon seit Tagen haben ihn seine zweibeinigen Kollegen nicht mehr gesehen. Ist er vielleicht bloß ein Hasenfuß? Oder schlimmer: ein Maulwurf? Das Innenministerium hofft derzeit noch darauf, dass Schnurrhaar sich irgendwo in der Anlage aufhält und bloß den Dienst verweigert. Ob ihm sein Dissidieren den Rang kosten wird? Wer weiß. Dazu müsste man ihn ja erst einmal finden. Vielleicht könnte man ja einen der Polizeihunde der Suche „dienstzuteilen“. – Wenn man sich in einer solchen Situation nicht an „Tom & Jerry“-Logik orientieren kann, wann dann.

[arve url=“https://giphy.com/embed/8CFKqeK9vks3C“ title=“Grumpy Cat“ description=“Grumpy Cat GIF“ upload_date=“29.1.2019″ /]

Wenn ihr euch nach dieser unfassbaren Geschichte erst einmal ablenken müsst, findet ihr jede Menge Inspiration dafür in unseren To Do’s. Ihr wollt noch mehr Katzencontent? Im Kaffee Neko könnt ihr Kaffee schlürfen und Katzen streicheln!