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Raus mit euch – Outdoor Aktivitäten in Wien

Sonntag, 30. August 2015 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Raus mit euch – Outdoor Aktivitäten in Wien

Sonntag, 30. August 2015 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Solange der Sommer noch anhält und wir noch in kurzen Hosen durch die Gegend laufen können, sollte man die letzten Tage nutzen und sich gut überlegen, was man alles an schweißtreibenden und spannenden Outdooraktivitäten ausprobieren kann. Wir haben euch hier eine kleine, feine Liste zusammen gestellt, wobei die Reihenfolge wie immer eher nebensächlich ist. Es gilt das Motto: Jeder nach seiner Façon und seinem Geschmack. Also nichts wie raus aus der Bude!

von Luisa Lutter

 

Schwimmen in Wien:

Für all jene, die es direkt etwas wild und abenteuerlustig mögen: Schon mal von der Wildwasseranlage auf der Donauinsel gehört? Stürzt euch in die Rafting und Kajak Arena und trainiert eure Körperspannung und Reaktionsfähigkeit. Action garantiert! 

rsz_wildwasser_rafting_pressefoto

 

Unsere Stadt hat so viele Outdoor Schwimmmöglichkeiten wie kaum eine andere. Das größte kühle Nass ist wohl die Donau. Die Donauinsel bietet eine Vielzahl an Einstiegsmöglichkeiten um sich zu erfrischen. Aber auch die größtenteils öffentlichen Schwimmbäder werden von den Wienern während den heißen Monaten gestürmt.

Hier findet ihr eine komplette Übersicht aller Freibäder Wiens!

Wer lieber auf dem Wasser statt mittendrin ist, dem sei zu einer Bootstour geraten. Was spießig klingen mag, kann sich, wenn man es richtig macht, als Ventil erweisen um seinen Abenteuertrieb auszuleben. Ob Schlauch- oder Paddelboot, in der Lobau ist es möglich, die Auen-Gewässer bei Bootsexpeditionen im Nationalpark zu erkunden, die RangerInnen geben gerne Auskunft zu Vogelarten und Co. Hier findet ihr weitere Informationen! 

Wer auf die Schnelle noch straffe Waden möchte, sollte ein Tretboot ausleihen, zum Beispiel bei der Bootsvermietung „Seepferdchen“ an der alten Donau. Hier lässt es sich entspannt treten und wer möchte, kann sich nach getaner Arbeit noch in der „La Crêperie“ belohnen und einen prächtigen Sonnenuntergang genießen.

Luftige Höhen – Klettern und Bouldern

Vom Wasser geht es nun hoch hinaus. Wo kann man Kletterer in freier Wildbahn beobachten? Am Haus des Meeres, wo eine 34 Meter hohe Kletterwand über eine komplette Seite des Gebäudes angebracht wurde. Es gibt einen separaten Boulderbereich, in dem besonders Anfänger und Kinder gut ohne Gurt und Seil in Absprunghöhe üben können. Die Benutzung kostet Erwachsene für 2 Stunden 12 € (Stand Juli 2015). Für alle bis 18 Jahre hingegen werden nur 7 € verlangt.

flickr von fungusakafungus

Für Wagemutigere und Geübte bietet sich die Boulderbar im 20. Bezirk an. Dort kann man auf ca. 1300m² Fläche das Kletterherz höher schlagen lassen, 120 m² sind davon eben auch Outdoorbereich. Also nutzen bevor es zu kalt wird!

Diejenigen, bei denen der Funfactor beim Klettern im Vordergrund steht, sind im Hochseilklettergarten im Gänsehäufel bestens aufgehoben. Aufgeteilt auf 10 Parcours, welche in den alten Pappelbestand des Bades gebaut wurden, gibt es 79 Plattformen auf einer maximal Höhe von 8 Metern. Besonderer Funfact: Auf den Strecken sind insgesamt 26 Flying-Fox-Anlagen, mit welchen man durch die Parcours saust.

Wer es nur auf den Nervenkitzel abgesehen hat, dem sei zu Spider Rock geraten. Wagemutig stürzt man sich vom 36 m hohen und 380m langen Flying-Fox. Die Fahrt führt über die U2 Donaumarina und das Hafenbecken. Ganz wie es einem beliebt, kann man das luftige Abenteuer alleine oder zu zweit machen. Mit 1000things spart ihr sogar noch beim Kauf eines Tickets.

Schwitzen im Park

Zurück auf den harten Boden der Tatsachen. In Hietzing wurde heuer ein Calisthenics-Bereich in der Nähe des Naturfußballplatzes am Roten Berg eröffnet. Bei Calisthenics trainiert man mit dem eigenen Körpergewicht an Stangen, Bänken und Seilen. Kleiner Tipp: Handschuhe nicht vergessen, sonst gibt es schnell unschöne Blasen.

Der schmale Grad – Slacklining in Wien:

Schon oft im Park Leute auf den dünnen Bändern balancieren gesehen, aber noch nie selbst ausprobiert? Dann wird es nun höchste Zeit! Slacklining ist ein urbanes Phänomen. Fragt den nächsten Slackliner, ob ihr auch mal dürft, oder schnappt euch einen Freund oder Freundin und legt für eine Line zusammen.

Wem das selbstständige Erlernen zu mühsam ist, dem sei dazu geraten einen Blick in das USI Sportangebot für Studenten zu werfen. Sogar bei Jochen Schweizer ist man auf den Zug aufgesprungen und bietet einen Slacklinerkurs in Wien an.

Eins mit der Natur

Für alle, die der Wanderlust fröhnen: Dass Wien zahlreiche Stadtwanderwege hat, ist bekannt. Viele davon führen durch den Wiener Wald oder die schönen Naherholungsgebiete. Insgesamt erstreckt sich das Wandernetz auf über 500 Kilometer. Es werden herrliche Panoramen auf Wien geboten. Besonderer Tipp: Der Wanderweg zur Stefaniewarte beim Kahlenberg. Hier kommt man unterwegs vorbei an Weinbergen und Wald. Auch für Einkehrmöglichkeiten ist gesorgt, so z.B. bei der „Hütte am Weg“. Die Tour dauert je nach eigener Motivation drei bis vier Stunden. Mehr Wanderwege und Inspirationen findet ihr hier!

flickr nico kaiser

 

Nachtaktiv

Tagsüber ist es dir zu warm für sportliche Betätigungen? Auch am Abend bietet Wien eine bunte Auswahl an diversen Möglichkeiten. So kann man sich z.B. jeden Freitag (bis einschließlich 09.10.2015) den hunderten Skatern und Radlern anschließen, welche auf eine Entdeckungsreise durch Wien gehen. Jeden Freitagabend wird eine neue Route befahren. Das Friday-Nightskating ist mittlerweile eine Institution und besteht seit 17 Jahren. Treffpunkt ist ab 20 Uhr und ab 21 Uhr geht es vom Heldenplatz (pünktlich!) los. Ach ja, das Mitfahren ist natürlich gratis!

Bilder:

Vienna Wildwasser: © Pressefoto Vienna Wildwasser
Kletterwand Haus des Meeres: fungusakafungus / flickr / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/legalcode
Kahlenberg: © Nico Kaiser / flickr / https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/legalcode

 

 

 

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