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Unsere liebsten Krapfen in Wien

Montag, 15. Februar 2021 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Unsere liebsten Krapfen in Wien

Montag, 15. Februar 2021 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Jährlich grüßen die Faschingskrapfen und zwar auf so ziemlich jedem Backstuben-Verkaufstisch in Wien. Da fällt die Wahl ganz schön schwer. Wo ist der Teig schön fluffig, die Marillenmarmelade süß-säuerlich-fruchtig und damit der Krapfen-Genuss wirklich vollkommen? Wir verraten euch unsere Favoriten.

von Pia Miller-Aichholz

*Wir wollen euch auch während der aktuellen Maßnahmen inspirieren und versuchen, unsere Artikel laufend Covid-konform upzudaten. Bitte haltet euch weiterhin an die Maßnahmen. Nur wenn wir jetzt zusammenhalten und aufeinander schauen, können wir möglichst bald wieder all diese Inspiration gemeinsam genießen und zu einem halbwegs normalen Alltag zurückkehren.

Wir ihr in den vergangenen Jahren sicherlich mitbekommen habt, lieben wir Krapfen. Zumindest theoretisch, denn ein paar sehr skurrile Krapfen-Experimente müssen wir nicht unbedingt wiederholen. Auch wenn ein Krapfen-Tasting dieses Jahr Corona-bedingt nicht hinhaut, wollten wir euch unbedingt wissen lassen, wo ihr unserer Ansicht nach die besten Krapfen Wiens bekommt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, denn wir arbeiten noch an unserem Krapfen-Spezialist*innen-Status.

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Groissböck

Vergangenes Jahr ist der Marillenkrapfen der Konditorei Groissböck als Sieger aus unserem Krapfen-Tasting hervor gegangen – und zwar sehr eindeutig. Der Teig wunderbar flaumig und g’schmackig, die Marillenmarmelade schön marillig und mit einem Hauch Rum – so lieben wir unser Faschingsgebäck. Damit konnten wir also die beinahe als Wiener Volksweisheit geltende Behauptung, die besten Krapfen Wiens gäbe es beim Groissböck, bestätigen. Zumindest gibt es dort Krapfen, die sich das Stockerl mit anderen Spitzenreitern teilen. Jedenfalls unschlagbar ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Marillenkrapfen beim Groissböck kommt auf 1,40 Euro. Neben der klassischen Füllung steht auch eine Vanille-Version zur Wahl und es gibt sogar einen zuckerfreien Krapfen.

Neilreichgasse 96-98, 1100 | Favoritenstraße 128, 1100 | Schönbrunner Straße 228, 1120 | Albert-Schweitzer-Gasse 6, 1140

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Joseph-Brot

Vergangenes Jahr waren die Krapfen bei Joseph-Brot nur freitags und samstags verfügbar, was sich logistisch für unseren Krapfentest nicht ausging. Dieses Jahr lachen sie uns schon seit Faschingsbeginn vom Verkaufstisch aus an – und das noch bis zum Faschingsdienstag. Es lohnt sich, der Versuchung nachzugeben. Stimmt schon, die Backware beim Joseph ist nichts für schmale Börserl, aber im Fall des vorzüglichen Krapfens nehmen wir den höheren Preis von 2,70 Euro ab und an im wahrsten Sinne des Wortes in Kauf – dafür ist er rundum bio. Denn auch hier gilt: Der Teig ist flaumig und schmeckt vorzüglich, die Marmelade aus Wachauer Marillen ist treffend süß-sauer – rundum gelungener Krapfen-Genuss.

Naglergasse 9, 1010 | Albertinaplatz / Führichgasse 6, 1010 | Landstraßer Hauptstraße 4, 1030 | Kirchengasse 3, 1070 | Währinger Straße 106, 1180 | Obkirchergasse 37-39, 1190 | Karmelitermarkt: Haidgasse/Ecke im Werd, 1020 | Servitenmarkt: Servitengasse 9, 1090 | Yppenmarkt: Weyprechtgasse 2/Ecke Schellhammergasse, 1160

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Der Mann

Die Krapfen von der Bäckerei der Mann haben im ersten Krapfen-Tasting die 1000things-Goldmedaille abgeräumt. Auch hier passt alles: flaumiger Teig, köstlich und großzügig portionierte süß-saure Marmelade. Online heißt es, im Krapfenteig vom Mann wäre doppelt so viel Dotter, wie sonst in Rezepten vorgeschrieben, und er werde zwei Mal mit Marillenmarmelade befüllt. Es gibt tatsächlich zwei Marmelade-Kammern im Teig. Neben der Marillen-Variante erwarten euch verschiedene Spezialvariationen, etwa der Mozartkrapfen, der Pudding-Krapfen mit Vanillefüllung, der Eierlikör- und der Nougatkrapfen. Ein klassischer Marille-Krapfen kostet 1,20 Euro.

Alle Filialen sind in einer Online-Karte eingezeichnet.

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Ströck

Die Krapfen von Ströck sind solide Kandidaten. Der Teig ist nicht superflaumig, sondern etwas fester, hat alles in allem aber eine angenehme Konsistenz, er schmeckt nicht wahnsinnig speziell, aber schmeckt grundsätzlich, haut uns begeisterte Krapfen-Esser*innen aber nicht vom Hocker unseres Büro-Testlabors. Ist der Ströck-Krapfen vergleichsweise frisch, stellt er uns zufrieden und befriedigt unser Krapfen-Craving. Uns ist es allerdings schon mal passiert, dass wir zu späterer Öffnungs-Stunde sehr trockene Exemplare erwischt haben. Für den Preis von 1,20 Euro liefert Ströck einen insgesamt zufriedenstellenden Krapfen. Neben den klassischen Faschingskrapfen gibt es noch Spezialkrapfen: den Creme- und den Nougatkrapfen, Bauernkrapfen mit Erdbeer- oder Apfel-Zimt-Topping und eine mit Powidl gefüllte Variante.

Alle Filialen findet ihr online.

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Gragger & Cie.

Unser Krapfen von Gragger & Cie. wirkte auf den ersten Blick nackt, denn er kam ganz ohne Staubzucker. Natürlich wäre es eine Option gewesen, sich den zu Hause drüber zu streuen, aber wir waren neugierig darauf, ob Krapfen den Zucker überhaupt brauchen. Unser Urteil: Der Krapfen vom Gragger kann sich auch ohne Puder sehen und vor allem essen lassen. Die großzügige Marillenmarmelade-Füllung ist authentisch fruchtig, mit einem leicht säuerlichen Einschlag. Der Teig ist formfester und dichter als jene anderer Lieblingskandidaten, schmeckt jedenfalls gut. Mit 2,10 Euro liegt der Krapfen im oberen Preissegment, er erfüllt aber auch die bei dem Betrag an ihn gestellen Geschmackansprüche.

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Felzl

Die Faschingskrapfen beim Felzl sind mit Staud’s Marillenmarmelade gefüllt. Diese ist etwas auf der süßeren Seite angesiedelt. Der Teig mundet, schmeckt einen Hauch schmalzig und ist etwas bissfester als andere Krapfen-Kollegen. Der Genussfaktor stimmt insgesamt auf alle Fälle und ist für 1,60 Euro zu haben. Wer einmal auf eine andere Füllung Lust hat, kann den mit Vanillecreme oder den mit Powidl gefüllten Krapfen verkosten.

Helferstorferstrasse 2, 1010 | Pilgramgasse 24, 1050 | Lerchenfelder Straße 99-101 1070 | Kaiserstraße 51, 1070

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Krapfenfans sollten unbedingt einmal in Maria Schutz vorbeischauen, wo die berühmten Klosterkrapfen gebacken werden. Wer noch nicht genug von Krapfen hat, findet unsere Testvideos auf Facebook. Kennt ihr übrigens die vielen verschiedenen Faschingsbräuche in Österreich?

(c) Beitragsbild | Pia Miller-Aichholz | 1000things

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