Authentische italienische Küche in Wien

Montag, 9. September 2019 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Authentische italienische Küche in Wien

Montag, 9. September 2019 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

Die Pizza Margherita kommt euch schon zu den Ohren raus und Pasta Asciutta verwendet ihr nur mehr als superlustiges Synonym für die Antwort Passt schon? Dann seid ihr hier richtig. Denn wir haben da ein paar Wiener Restaurants für euch aufgetrieben, die garantiert nach Italien schmecken. Buon appetito!

von Marie Amenitsch & Viktoria Klimpfinger

Wer beim Italiener „Gnotschi“, „Schbagetti Bolonäse“ oder einen „Expresso“ bestellt, dem geht’s wahrscheinlich weniger um originale Geschmacksnoten aus dem mediterranen Raum als vielmehr um pseudo-italienische Dauerbrenner made in Austria. Während die „Gnotschi“-Fraktion also ihre „Schbagetti“ in mundgerechte Happen zerschneidet, haben wir uns nach Lokalen in Wien umgesehen, in denen es etwas authentischere italienische Küche gibt – wie von der Nonna selbstgekocht.

RIBELLI

Pizza, Pasta, Dolce Vita! Wien ist um einen wahren Hotspot der italienischen Küche reicher. Das RIBELLI im Wiener MuseumsQuartier verwöhnt fortan mit authentischen und ehrlichen Gerichten, die euch mit sicherlich ein „Mamma mia!“ entlocken. Fünf Freunde, die von jahrelanger Erfahrung in der Gastro profitieren, haben ein Jahr lang gemeinsam mit dem Experten von 25hours an dem Konzept des Restaurants gearbeitet. Zu den fünf Rebellen gehören Pizzaiolo Vincenzo Carnemolla, Hamburgs berühmter Gastronom Corrado Falco (Gallo Nero, Hamburg) sowie sein ehemaliger Küchenchef Taku Tabuchi (S’ACCAPAU, Tokyo). Ergänzt wird die sizilianisch-japanische Runde durch den Südtiroler Thomas Schuster, der gemeinsam mit Weinberater Massimo Ruffino für die Authentizität der verwendeten Zutaten sorgt. Denn serviert werden im RIBELLI ausschließlich sorgfältig ausgesuchte Produkte von italienischen Herstellern. Beim Essen könnt ihr euch zwischen Salumi e Antipasti, neapolitanischer Pizza und Piatti dal Forno ( traditionelle Ofengerichte) zu wählen. Dazu gibt es sorgfältig ausgewählte italienische Weine und Craft Beer, denn wie in Italien üblich, gehören hier Pizza und Bier zusammen. Auch interieurtechnisch ist das RIBELLI wunderbar anzusehen. Warmes Holz, Pflanzen und die zentrale Theke mit großem Pizzaofen, an der der Pizzaolo seine Pizzen zaubert, sorgen für eine heimelige Atmosphäre. Sicher euch alle Infos zum neuen RIBELLI, reserviert euch einen Platz und vor allem schaut vorbei!

Lerchenfelder Straße 1-3, 1070

(c) RIBELLI

Trattoria da Paolo & Anna

Wir starten mit einem ganz herzigen Restaurant. Hier ist Wohnzimmeratmosphäre nicht nur so dahin gesagt, sondern wörtlich zu nehmen und genau deswegen sind wir auch so begeistert von dem charmanten Lokal. Die Trattoria da Paolo & Anna wird von Papa Paolo und Töchterchen Anna mit viel Herzblut geführt. Die Preise sind etwas höher angesetzt, dafür findet ihr auf den Tellern nur duftende und ganz frische Pasta und auch Antipasti. Aber andererseits klingen 18.50 Euro für Tagliatelle Fatte mit einem halben Hummer auch wieder nicht besonders teuer. An alle Fischliebhaber: Der frische Fang wird immer dienstags und freitags geliefert und es wird um eine Vorbestellung gebeten.

Burggasse 25, 1070

Pizzeria da Annalisa

Natürlich kommt man auch bei authentischem italienischen Essen nicht an der Pizza vorbei. Besonders gut und frisch schmeckt sie unserer Meinung nach in der Pizzeria da Annalisa im 17. Bezirk. Hier kommt die Pizza nämlich direkt aus dem Holzofen. Auch die Antipasti schmecken, als würde man unterm Olivenbaum sitzen. Von Fleischgerichten bis zur Pasta bekommt ihr hier die komplette Bandbreite italienischer Küche um die Ohren gehauen. Und wenn ihr meint, ihr seid schon voll, geben euch die hausgemachten Dolci geben euch endgültig den Rest. Auf die kann man einfach nicht verzichten.

Rötzergasse 40, 1170

Spezerei

Noch kuscheliger wird’s in der Spezerei im 2. Bezirk. Betreiber Wolfgang Salomon versorgt seine Gäste hier auf nur einer Handvoll Tische mit traditionellen Produkten und Gerichten aus Italien, Österreich und Frankreich. Die Speisekarte ist aufs Wesentliche reduziert und ändert sich je nach vorhandenen Produkten, die man hier direkt aus den betreffenden Regionen bezieht. Vor allem wer auf Antipasti steht, wird sich hier häuslich einrichten.

Karmeliterplatz 2, 1020

Da Capo

Eine regelrechte Institution unter den italienischen Restaurants ist das Da Capo im 1. Bezirk. Küche und Preise sind zwar gehoben, aber die Gerichte sind ihr Geld definitiv wert. Die Pastaspezialitäten sind hausgemacht und variieren je nach Saison und Region. Von „Schbagetti Bolonäse“ sind sie aber definitiv meilenweit entfernt. So weit, dass sie sie bei der letzten Ausfahrt wahrscheinlich an der Tankstelle zurückgelassen haben. Denn hier haben wir es mit in Rucolabutter geschwenkten Teigtaschen mit Steinpilz-Füllung und luftgetrocknetem Rindfleisch oder gefüllten Trüffelgnocchi in brauner Butter mit Rucola, gereiftem Pecorino und eingelegten schwarzen Walnüssen zu tun. In der Schauküche könnt ihr den Köchen dabei sogar über die Finger schauen. Oder ihr macht es euch einfach im heimeligen Gewölbe des Lokals gemütlich.

Schulerstraße 18, 1010

l’autentico

Wenn wir schon von authentischer italienischer Küche sprechen, dürfen wir natürlich auch das Restaurant nicht vernachlässigen, dass die Authentizität schon im Namen trägt. Das l’autentico mit seinen Filialen im 19. Bezirk wirbt mit „echter neapolitanischer Pizza“. Dass die auch wirklich original schmeckt, dafür sorgt der Pizzateig nach traditionellem neapolitanischen Rezept und der original handgemauerte Stefano Ferrara Ofen, in dem er brutzelt. Die Karte ist angenehm überschaubar: Hier sucht man vergeblich nach „Schbagetti“ und „Gnotschi“. Neben Antipasti, Salat, Suppe und Dolci gibt es hier als Hauptspeise ausschließlich Pizza. Die ist hier allerdings so köstlich, dass uns Pasta und andere Speisen gar nicht abgehen.

Grinzinger Allee 30, 1190

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Il Sestante

Und noch ein weiteres Highlight haben wir für euch gelistet. Il Sestante ist besonders unter den Studenten bekannt. Allerdings ist das Publikum bunt gemischt und es finden sich so viele verschiedene Charaktere in dem Lokal ein, wie es Pizza-Auswahl gibt. In diesem Restaurant geht es stets quirlig zu und man hat -anstatt von Musik- mit einer lauten Hintergrundkulisse, bestehend aus den Gesprächen der anderen Gäste, zu rechnen. Die Kellner wuseln sich flink durch die vielen Tische und sind aufmerksam und freundlich. Pizzen gibt es zwischen sechs bis zwölf Euro und wer seine Pizza mit köstlichem Büffelmozarella belegt haben will, muss etwas tiefer in die Tasche greifen.
Aber man darf den Fokus nicht nur auf die Pizzen lenken, denn ist gibt viele weitere kulinarische Genüsse im Il Sestante.

Piaristengasse 50, 1080

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Mangiare Mangiare

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Ihr wollt noch mehr Italienflair? Dann seht euch doch an, wo wir den Tag der italienischen Küche verbracht haben. Außerdem haben wir auf unserer kulinarischen Weltreise durch Wien Halt im kulinarischen Italien gemacht.

(c) Beitragsbild | Pinar Kucuk | Unsplash

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