Die schirchsten Orte in Wien – Teil 2

Sonntag, 14. Mai 2017 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die schirchsten Orte in Wien – Teil 2

Sonntag, 14. Mai 2017 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Bei 1000things to do und mindestens genau so vielen Orten zu besichtigen, liegt es wohl auf der Hand, dass es auch einige Plätze und Ecken gibt, die eher durch ihre Hässlichkeit und fehlende Ästhetik in der Konstruktion auffallen. Genau an diese Orte wollen wir euch in diesem Blogbeitrag, voll von Ironie, entführen und präsentieren euch einen zweiten Teil unseres Best Of der schirchsten Orte in Wien.

von Marie Amenitsch

Auch im zweiten Teil unserer Blog-Serie haben wir einmal etwas ungewöhnlichere Plätze und Gebäude in Wien in den Mittelpunkt gestellt und präsentieren eine Fortsetzung zum Thema „Schirches Wien“. Gute Unterhaltung.

Zum ersten Teil der Übersicht geht’s hier entlang.

Wohnpark Alt-Erlaa

Der Wohnpark im 23. Bezirk ist wohl an Hässlichkeit so schnell nicht zu überbieten, steht hier einmal mehr die Praktikabilität anstelle der Ästhetik im Mittelpunkt. Eine der größten Wohnanlagen Österreichs mit vollständiger Infrastruktur feiert mittlerweile ihr über 40-jähriges Bestehen und ist trotz ihres gewöhnungsbedürftigen Erscheinungsbild garantiert eines der erfolgreichsten Wohnprojekte. Denn immerhin finden auf dem Areal von 240.000 Quadramtetern über 9.000 Wienerinnen und Wiener Platz zum Wohnen und Leben und sind mit Einkaufszentrum, Kindergärten, Schulen, Ärtztezentren und Co gut versorgt. Die Wohnanlagen haben 23 bzw.  27 Stockwerken und am Dach steht ein Pool für alle BewohnerInnen zur Verfügung. Doch auch das ändert nichts an der scheusslichen Konstruktion, die auch in Architektenkreisen für reichlich Kontroversen sorgte und es immer noch tut.

Foto von @fuch5bau

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Neues Institutsgebäude der Universität Wien

Nicht nur von außen ein absolutes Schmuckstück, auch innen geht’s mindestens genauso trostlos weiter. Das „neu“ im Gebäudenamen des „NIG“ geht auf die Errichtung im Jahr 1962 zurück. Heute ist an dem Gebäude rein gar nichts mehr „neu“. Je weiter man die Treppen nach oben geht, desto grindiger wird’s in den Gängen und auch in den Hörsälen. Die Heizkörper in den Räumlichkeiten lassen sich nur selten regulieren, so ist es entweder im Sommer brütend heiß und im Winter eiskalt. Die Gänge erinnern an die sterilen Gänge in einem Krankenhaus, von den Toiletten gar nicht mal erst angefangen. Einziger Lichtblick: Die Mensa mit ihrer Außenterrasse und Ausblick auf die Votivkirche.

Ein ebenso schircher Plattenbau wäre außerdem auch mit dem Intercontinetal gefunden, das sich so gar nicht in die wunderschöne Kulisse des Stadtparks einfügt.

Guten Morgen #Wien! good morning #Vienna!

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Praterstern

Viele haben diesen Ort bereits in unserer ersten Aufzählung vermisst, sorgt wohl kein anderer Winkel in Wien für so viel Gesprächsstoff und Konfliktpotential wie der Praterstern. Als Hauptknotenpunkt im öffentlichen Verkehr der Wiener Linien herrscht hier rund um die Uhr ein reges Treiben und eine ständige Hektik. Vor allem der Alkoholkonsum auf dem Vorplatz gilt als problematisch und Rufe nach einem Alkoholverbot wurden bereits laut. Es freut uns also sehr, dass die Wiener Stadtregierung erst vergangene Woche eine Verschönerung und Neugestaltung des Platzes inklusive der Einbindung von Sozialarbeitern verkündet hat. Auch der Billa am Praterstern hat hier eine Erwähnung verdient, nirgends wo sonst geht es in Wien am Sonntag wahrscheinlich bunter, aggressiver und hektischer zu.

Société de consommation [allegory] – colorized, 2017 @hippolytergl

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KPH Strebersdorf

Die Bildungsreinrichtungen Wiens haben es so richtig drauf, denn auch der Campus der Pädagogischen Hochschule in Strebersdorf ist alles anderes als eine Augenweide. Soweit das Auge reicht, gibt es hier nicht viel mehr außer dem Grau und der Tristesse und es ist etwas schwer nachvollziehbar, dass hier zukünftige VolksschullehrerInnen ausgebildet werden. Auch die ansässige private Volksschule fügt sich perfekt in das trostlose Gesamtbild aus Beton und nochmal Beton ein.

Mediatower

Gegenüber vom Schwedenplatz, der zumindest als Randbemerkung hier unbedingt auch angeführt werden muss, findet man mit dem Zuhause der News-Gruppe einen Gebäudekomplex, der garantiert ins Auge sticht und dies nicht wegen etwaig bemerkenswerter Konstruktion tut. Viele Köche verderben den Brei trifft somit auch bei der Architektur zu und die zu vielen Einflüsse und Ideen, die hier am Werk waren, haben für ein Konglomerat der Hässlichkeit gesorgt.

Hey Vienna 👋🏻 #wien #vienna #mylove #city #citytrip #schwedenplatz #beautifulview #photography #photooftheday

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Wer auf den Geschmack gekommen ist und wissen will, welche 10 Dinge man in Wien besser bleiben lassen sollte, ist in diesem Blogbeitrag gut aufgehoben.

Hier präsentieren wir euch außerdem 10 Dinge, die in Wien am meisten nerven.

Viel Spaß beim Schlendern, Genießen und Seele baumeln lassen in unserer Lieblingsstadt. 

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