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Wir waren dabei: Vienna City Marathon 2016

Montag, 11. April 2016 / Lesedauer: ca. 4 Minuten
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Wir waren dabei: Vienna City Marathon 2016

Montag, 11. April 2016 / Lesedauer: ca. 4 Minuten

1000 Things to do in Vienna? Da darf der Vienna City Marathon als absolutes Highlight natürlich nicht fehlen. Wenn 42.000 Teilnehmer aus 126 Nationen 42 Kilometer in unterschiedlichen Disziplinen bestreiten, garantiert dies ein einzigartiges Laufevent und ein wahres Wechselbad der Gefühle. 1000things.at war für euch selbst am Start und hat drei Teilnehmer rund um das Ereignis begleitet.

von Marie Amenitsch

Gestern war es wieder soweit: Alle Augen waren um Punkt 9 Uhr auf die Reichsbrücke gerichtet, wo der Startschuss zum 33. Vienna City Marathon fiel. Ein „Theater der Emotionen“ und Teilnehmer aus aller Herren Länder machten Wien zum Schauplatz dieses Laufspektakels der Superlative. Auch wir waren für euch mit dabei und haben drei Teilnehmer durch die Vorbereitungen rund um den Bewerb und direkt am großen Tag begleitet.

Die letzten Vorbereitungen

Julia (die Bloggerin ist vielen von euch vielleicht von Our Clean Journey bekannt), Ursula und Matthias – nur drei der rund 42.000 Teilnehmer, die beim VCM am Start waren, sind alle Teil der Adidasrunners (ehemals boostinvienna) Community, die sich dem Spaß am gemeinsamen Laufen verschrieben hat und ein internationales Netzwerk für Laufbegeisterte in Städten wie Berlin und Moskau und eben auch Wien aufbauen will. Wir treffen die drei bei der Messe-Prater, um gemeinsam die Startnummern abzuholen. Die Stimmung ist gut, es herrscht ein ausgelassenes Treiben und die Euphorie liegt greifbar in der Luft.

Während die beiden Mädls dem bevorstehenden Event noch ganz entspannt entgegen sehen, gesteht Matthias, dass sich die Nervosität schön langsam doch bemerkbar macht, immerhin ist es mit seinen 22 Jahren sein erster Marathon: „Klar habe ich mich gut darauf vorbereitet, aber die ganze Distanz bin ich dennoch noch nie gelaufen.“ Wie man überhaupt auf die Idee bekommt, 42.195 Km zu laufen? „Ein Freund meinte, einen Halbmarathon könne eh jeder laufen, tja und jetzt stehe ich morgen tatsächlich für den Marathon am Start“, lacht der gebürtige Steirer und Student am Technikum.

Julia und Ursula, für die beide das Laufen einen hohen Stellenwert einnimmt, haben sich für eine Teilnahme in Form einer Staffel entschieden und sind guten Mutes. Julia wird gemeinsam mit ihrer Familie, die extra aus Ungarn angereist ist, den Bewerb bestreiten, ein schon lang intendierter Plan, der endlich in die Tat umgesetzt wird. Auch die Wirtschaftsrecht-Studentin Ursula freut sich darauf und wird gemeinsam mit drei Freunden aus der Adidasrunnes-Crew in den Bewerb gehen, „Ich bin top motiviert!“, gibt sie uns lächelnd zu verstehen. Wir haben uns für die Mittellösung der beiden Disziplinen entschieden und stellen uns der Herausforderung des Halbmarathons.

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In der Halle herrscht eine ausgelassene Stimmung und der Ansturm auf die angebotenen Goodies, die zur freien Entnahme zur Verfügung stehen und einen guten Lauf garantieren wollen, ist groß. Selten zuvor haben wir derart viele verschiedene Sprachen und Kulturen auf doch so kleinem Raum erlebt, wieder einmal zeigt sich: Sport verbindet! Die Startnummern sind schell abgeholt und in den Gesichtern unserer drei Teilnehmer ist deutlich abzulesen, jetzt gibt es kein zurück mehr.

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Ganz nach dem Rat der renommierten Sportwissenschafterin und 25-fachen Staatsmeisterin Elisabeth Niedereder, geht’s für uns dann noch weiter in den Prater, wo ein Stretching und lockerer Lauf auf dem Programm steht. Die Hauptallee ist an diesem regnerischen und windigen Nachmittag wie ausgestorben – die Ruhe vor dem Sturm – kaum vorstellbar, dass sich hier schon am folgenden Tag tausende Teilnehmer im Laufschritt ihre Wege durch die dicht bewachsene Allee bahnen werden.

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Pastaparty

„Carbs, carbs carbs“ ist das Motto bei der anschließenden Pastaparty im Sneak In in der Siebensterngasse, wo die Kohlenhydratspeicher vor dem bevorstehenden Run noch richtig aufgefüllt werden sollen. Letzte Lauftipps werden ausgetauscht, Ziele gesetzt, die richtige Bekleidung besprochen und gehofft, dass der prognostizierte Wind doch schwächer ausfallen werden wird. Auch die greifbar in der Luft liegende Nervosität ändert nichts daran, dass die Stimmung ausgelassen ist. Die Teilnehmer pushen sich gegenseitig und fiebern gemeinsam dem Höhepunkt der Laufsaison entgegen.

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Der große Tag

It’s showtime, Baby! Wenn der Wecker am Sonntag um 6 Uhr morgens klingelt, ist klar, dass etwas Besonderes am Programm steht . Mit den Gedanken auf den bevorstehenden VCM treibt die Mischung aus Ungewissheit und Vorfreude von selbst aus dem warmen Bett. Schon am Weg zur U-Bahn stoßen wir auf zahlreiche Gleichgesinnte in Sportoutfits und mit dem Sportbeutel über die Schulter, den es für jeden Teilnehmer bei der Startnummernabholung gibt. Die U-Bahn selbst ist schnell von einer internationalen Teilnehmerschar gefüllt und ein regelrechtes Meer aus bunten Turnschuhen ziert dicht an dicht den Boden. Bei der Station Vienna International Center angekommen, werden die Kleidersäcke abgeben und der richtige Startblock gesucht. Hampelmänner und in Bewegung bleiben heißt es dann, denn die Mischung aus eisigem Wind und Nervosität können einen schon mal frösteln lassen.

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Die Stimme der Moderatoren hallt über das gesamte Areal und informiert mit den wichtigsten Facts und zählt schlussendlich den Countdown hinunter. Um exakt 8.58 Uhr ist es dann soweit und begleitet von den Klängen des Donauwalzers fällt der Startschuss für die Elite, knapp gefolgt vom Startblock eins. Nur eine Viertelstunde später ist es dann auch für uns soweit und der zweite und dritte Startblock setzen sich unter lautem Jubel in Bewegung über die Reichsbrücke. Im Slalom und Zick Zack-Kurs versuchen wir alle eine gute Spur zu finden, um das eigene Tempo, ohne von anderen Teilnehmern behindert zu werden, laufen zu können. Bedacht darauf, in all der Euphorien, nur nicht zu schnell zu starten, ist nach nur wenigen Kilometern, der eigene Rhythmus gefunden. Die Motivation und Anfeuerungsrufe, die von den zahlreichen Zuschauern ausgehen, tun ihr übriges, um ein unvergessliches Lauferlebnis zu ermöglichen.

Theater der Emotionen

Ein Wechselbad der Gefühle aus Aufregung, Anstrengung, Selbstüberwindung und purem Glück – ganz genau das wird es auch für alle unsere Teilnehmer: Das Wetter ist ideal – der Wind hält sich Gott sei Dank wirklich in Grenzen – und vorbei an Wiens Prunkbauten können in der unvergleichbaren Atmosphäre alle ihr gesetztes Ziel erreichen und sich sogar noch selbst überraschen.

Besonders die Zielgerade am Ring hat es in sich, die Menge tobt und jubelt und trägt einen wahrlich über die letzten Meter ins Ziel, ein unbeschreibliches Gefühl. Im überglücklichen Endorphine-Rausch und mit brennenden Muskeln, nehmen wir alle unsere Medaillen im Ziel entgegen, fallen uns verschwitzt in die Arme und sind davon überzeugt: nächstes Jahr definitiv wieder!

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Die sportliche Motivation ist in euch erwacht? Im Blog findet ihr eine Übersicht über Wiens schönste Laufstrecken und alles rund ums Radfahren in Wien, viel Spaß!

Um auch für künftige Laufbewerbe bestens vorbereitet zu sein, haben wir für uns für euch beim Profi nach den besten Tipps und Tricks erkundigt.

Photos:

(c) Beitragsbild / Messehalle / Laufshoot / Adrian Almasan
(c) weiters Bildmaterial / 1000things.at

Gesponserter Artikel von adidas

 

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