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Wie WhatsApp unser Familienleben verändert

Sonntag, 30. April 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wie WhatsApp unser Familienleben verändert

Sonntag, 30. April 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Familien-Whatsapp-Gruppen können ganz schön praktisch und dann wieder ganz ordentlich nervig sein. Nicht leugnen lässt sich, dass sie unser Familienleben verändert haben.

von 1000things Redaktion

UPDATE: Juni 2019

Dass WhatsApp unser Familienleben maßgeblich verändert, war ab dem Zeitpunkt klar an dem auf unserem Sperrbildschirm die Nachricht aufploppte: „Mama hat die Gruppe Familie (hier bitte fünf beliebige Emojis einfügen) gegründet.“ Unser persönliches Best-Of lest ihr hier.

Wir werden im Kollektiv an Dinge erinnert.

Was für ein Service, danke Mama, dass du weißt was für ein Suppenhirn deine erwachsenen Kinder und dein Mann haben. Das obligatorische „Vergesst nicht, Tante Rosi hat heute Geburtstag!“ ist schlichtweg grandios und besser als jede Erinnerung im Kalender. Denn auch wenn wir dann nicht sofort agieren, bleibt uns Mamas Hinweis doch genug im Gedächtnis, um zu gratulieren.

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Reisefotos der Großeltern mit Daumen vor dem Bild

Es ist total cool, wenn auch ältere Menschen auf WhatsApp aktiv sind. Wir finden wirklich bewundernswert, dass sie sich an die skeptisch betrachtete neumodische Technik heranwagen und diese dann auch noch richtig feiern, sobald sie mal den Dreh raus haben. Sind die Großeltern dann mal auf Urlaub und haben es geschafft in ein WLAN-Netz einzusteigen, so werden die Schnappschüsse samt Daumenkuppe über der Linse auf jeder zweiten Aufnahme verschickt – ein Bild jagt das andere. Genug der Scherze und des Blödredens. Weiter so mit den Fotos, Sprachnachrichten und alledem, Großväter und -mütter. Wir ziehen unseren Hut vor eurer Bemühung, mit der technischen Entwicklung mitzuhalten.

Ostern? Mama ändert ihr Profilbild auf ein gebackenes Osterlamm…

… bevor dann im Anschluss wieder der klassische, frühlingshafte Blumenstrauß, oder die eigene blühende Gartenpracht als WhatsApp-Anzeigebild zu sehen sind. Zu Weihnachten kommt aber das Highlight. Denn dann funkeln die verschiedensten Christbäume nur so durch die Kontaktliste. Dieser Punkt verändert zwar unser Familienleben nicht, allerdings ist er viel zu lustig um ihn in einem Beitrag über WhatsApp außen vor zu lassen.

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Im Familienchat sind immer nur dieselben aktiv.

Ähnlich wie in allen Whatsapp-Gruppen, gibt es auch im Familienchat die aktiven Schreiberlinge und die passiv Mitlesenden. Zweitere texten sehr selten bis gar nicht, verfolgen aber alles ganz genau mit. Und dann gibt es auch noch jene, die den Chatverlauf nur öffnen, um die Benachrichtigungen wegzubekommen.

Man kann fragen, wo man denn Essen herbekommen kann.

Es gibt eine Frage, die vor allem in größeren WhatsApp-Familiengruppen vorkommt, an denen mehrere Haushalte beteiligt sind: „Kocht jemand am Sonntag?“ Auch beliebt ist: „Ist noch was zu Essen zu Hause?“

Man braucht nicht jedem alles extra schicken.

Ein weiterer Pluspunkt einer Familiengruppe – ihr seht, sie hat doch auch einige Vorteile – ist, dass man eine Nachricht an gleich mehrere Personen verschickt. Der im Telegram-Stil geschriebene Urlaubsgruß „Hallo, mir geht’s gut, ich bin angekommen, Essen toll, Zimmer auch, melde mich später!“ kann samt Fotos einfach in den Familien-Chat geschickt werden. So fühlt sich niemand vernachlässigt und man selbst muss nicht dieselbe Nachricht gefühlte 20 Mal abtippen. Win, win!

Lustige Videos und „süße“ Fotos en masse

Vom „Frohe Ostern!“ singenden Küken, über tanzende Weihnachtselfen, bis hin zu den 19.283.979 „Frohes neues Jahr!“-Videos – unser Speicherplatz wird von datenfressenden „lustigen“ Fotos und Videos okkupiert. „Sowas brauchst mir gar nicht weiterschicken!“, hat vermutlich jeder von euch schon einmal zu den notorischen Versendern dieser Art von Nachrichten gesagt. Kleiner Tipp: Wenn ihr so tun möchtet, als hättet ihr es euch angeschaut, dann ladet das Video zuerst mal runter und löscht es im Anschluss. Denn wenn es nicht geladen ist, erkennt der Sender das und ihr werdet als Spielverderber entlarvt. Noch ein kleiner Tipp: Stellt bei den Einstellungen ein, dass Medien nicht automatisch auf euer Handy geladen werden, sobald ihr sie empfangt.

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Wenn die Eltern keine 1.000 Emojis verschicken, stimmt etwas nicht.

Die unzählbar vielen Emojis in absolut jeder Nachricht sind ein klassisches Eltern-Phänomen, oder? Da kommen fünf Bussi-Smileys hintereinander und nahezu jedes Wort wird bildlich mit einem Emoji untermalt. Wenn Mama und Papa mal keine der kleinen Bilder auf WhatsApp in ihren Texten verwenden, dann sind sie sauer, oder es stimmt etwas nicht. Und ist euch schon aufgefallen, dass ihr im Chat mit euren Eltern automatisch mehr Emojis verwendet als sonst? Man passt sich eben an.

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Auch wenn wir Whatsapp sehr schätzen, kann der Nachrichten-Dienst – oder eher das, was sich darauf abspielt – gehörig nerven. Ganz und gar nicht nervig, sondern sehr unterhaltsam und erfreulich ist, dass wir immer wieder unabsichtliche und absichtliche Antworten von euch auf unseren Whatsapp-Service erhalten.

Für noch mehr Tipps und eine Chance, uns auch einmal auf Whatsapp zu antworten, solltet ihr unseren täglichen WhatsApp-Service nützen. Wöchentliche Updates von uns flattern per E-Mail-Newsletter bei euch ins Postfach.

(c) Beitragsbild | HeikoAL | Pixabay

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