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Wie WhatsApp unser Familienleben verändert

Sonntag, 30. April 2017 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wie WhatsApp unser Familienleben verändert

Sonntag, 30. April 2017 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Leopold hat dir ein Foto gesendet. Man öffnet den Chatverlauf und erkennt, dass Opa ein Foto geschickt hat, jedoch ist nicht klar zu erkennen, was das sein soll, da das Bild verschwommen ist. Ah, jetzt steht schreibt… (für die nächsten 20 Minuten). Leicht verwirrt beschließe ich, ihn mal anzurufen, was er denn nun wollte/ braucht. Na nix, ich bin nur angekommen. Ach Opa!

Dass WhatsApp unser Familienleben maßgeblich verändert, war ab dem Zeitpunkt klar an dem auf unserem Sperrbildschirm aufpoppte, „Mama hat die Gruppe Familie (hier bitte 5 Emojis einfügen) gegründet“. Unser persönliches Best-Of lest ihr hier.

Wir werden im Kollektiv an Dinge erinnert

Was für ein Service – danke Mama, dass du weißt was für ein Suppenhirn deine erwachsenen Kinder und dein Mann haben. Das obligatorische „Vergesst nicht, Tante Rosi hat heute Geburtstag!“ ist schlichtweg grandios und besser als jede Erinnerung im Kalender, denn auch wenn wir dann nicht sofort agieren, bleibt uns Mamas Hinweis doch genug im Gedächtnis, um zu gratulieren.

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Reisefotos der Großeltern mit Daumen vor dem Bild

Total cool, wenn auch ältere menschen auf WhatsApp aktiv sind, sich an die skeptisch betrachtetem neumodische Technik heranwagen und diese dann auch noch richtig feiern, sobald sie mal den Dreh raus haben. Sind die Großeltern dann mal auf Urlaub und haben es geschafft in ein Wlan-Netz einzusteigen, so werden die Schnappschüsse samt Daumen vor jeder 2. Aufnahme einer nach dem anderen verschickt. Genug der Scherze und des Blödredens – weiter so mit den Fotos, Sprachnachrichten und alldem, echt bewundernswert, in höherem Alter noch technisch aktiv zu werden.

Ostern? Mama ändert ihr Profilbild auf ein gebackenes Osterlamm

… bevor dann im Anschluss wieder der klassische, frühlingshafte Blumenstrauß, oder die eigene blühende Gartenpracht als WhatsApp Anzeigebild zu sehen ist. Zu Weihnachten wirds allerdings stets am besten, denn dann funkeln die verschiedensten Christbäume nur so durch die Kontaktliste. Dieser Punkt verändert zwar unser Familienleben nicht, allerdings ist er viel zu lustig um ihn in einem Beitrag über WhatsApp außen vor zu lassen.

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Im Familienchat sind immer nur dieselben aktiv

Ähnlich wie in allen Gruppen, gibt es auch in Familiengruppen die aktiven Schreiber und die passiven Mitleser, die nur sehr selten bis gar nicht texten, aber alles ganz genau mitvervolgen. Und dann gibt es auch noch jene, die den Chatverlauf nur öffnen, um die Benachrichtigungen wegzubekommen.

Man kann fragen, wo man denn Essen herbekommen kann

Eine Frage, die vor allem in größeren WhatsApp Familiengruppen der Fall ist, an denen mehrere Haushalte beteiligt sind, sehr häufig gestellt wird. „Kocht jemand am Sonntag?“, oder „Ist noch was zu essen zu Hause?“

Man braucht nicht jedem alles extra schicken

Eine weitere Ode an die Familiengruppe (ihr seht, sie hat doch auch einige gute Punkte zu verzeichnen) ist, dass man Dinge das wie das im Telegram-Stil geschriebene „Hallo, mir geht’s gut, ich bin angekommen, Essen toll, Zimmer auch, melde mich später!“ auf Reisen einfach in die Gruppe schicken kann samt Fotos – so fühlt sich Mama nicht vernachlässigt, weil bloß Papa Informationen bekommen hat, oder umgekehrt, und weniger Aufwand ist es außerdem auch.

Lustige Videos und „süße“ Fotos en masse

Vom Frohe Ostern singenden Küken, über die tanzenden Weihnachtselfen, bis hin zu den 19283979 „Frohes Neues Jahr“- Videos wird unser Speicherplatz mit gigantischen „lustigen“ Fotos und Videos okkupiert. „Sowas brauchst mir gar nicht weiterschicken“ hat vermutlich jeder von euch schon einmal zu den notorischen Versendern dieser Art von Nachrichten in der Familie gesagt. Kleiner Tipp: Wenn ihr so tun möchtet, als hättet ihr es euch angeschaut, dann ladet das Video zuerst mal runter und löscht es im Anschluss, denn wenn es nicht geladen ist, erkennt der Sender das und eure Tarnung fliegt auf.

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Wenn Mama keine 1000 Emojis verschickt, stimmt etwas nicht

Die unzählbar vielen Emojis in absolut jeder Nachricht sind ein klassisches Mama-Phänomen, oder? Fünf Bussi-„Smileys“ hintereinander und nahezu jedes Wort wird bildlich mit einem Emoji untermalt. Wenn Mama mal keine der kleinen Bilder auf WhatsApp in ihren Texten verwendet, dann ist sie sauer, oder es stimmt etwas gewaltig nicht. Und ist euch schon aufgefallen, dass ihr im Chat mit euren Müttern automatisch mehr Emojis verwendet als sonst? Man passt sich eben an.

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Apropos WhatsApp: Für noch mehr Tipps solltet ihr unseren WhatsApp Service nützen, hier findet ihr eine genaue Anleitung.

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