familienausflüge in wien

10 Dinge, die die ganze Welt aus Wien kennt

Mittwoch, 15. März 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

10 Dinge, die die ganze Welt aus Wien kennt

Mittwoch, 15. März 2017 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wien, Wien nur du allein! Dieses Credo gilt wohl nicht nur für viele Einheimische, haben sich doch auch unzählige Touristen in die geschichtsträchtige Habsburger-Stadt verliebt und kommen immer wieder zurück. Warum das eigentlich so ist und was die ganze Welt aus Wien kennt und mit der Stadt verbindet, präsentieren wir in diesem Blogbeitrag.

von Luisa Lutter & Marie Amenitsch

Einmal mehr setzen wir der österreichischen Hauptstadt, die sicherlich nicht ohne Grund schon zum 8. Mal in Folge von der MERCER-Studie zur lebenswertesten Stadt gekürt wurde, ein Zeichen und präsentieren 10 Dinge, die ganze Welt aus Wien kennt.

Sachertorte

Die Geschichte der Sachertorte beginnt 1832 mit dem Auftrag Fürst Metternichs an seine Hofküche, ein besonderes Dessert für ein Dinner zu kreieren. Da der Chefkoch jedoch an diesem Tag krank war, musste der 16-jährige Lehrling Franz Sacher dem hohen Wunsch entsprechen und erfand die Grundform der Sachertorte. Auch heute ist das Verspeisen der traditionelle Mehlspeise ein absolutes Pflichtprogramm für alle, die nach Wien kommen.

Für ein Stück Sachertorte zahlt man im Traditionscafé Sacher 5,60€. In den Räumlichkeiten des Hotel, das schon berühmten Persönlichkeiten aus aller Welt als Residenz für ihren Wienaufenthalt diente, lebte im Jahr 1741 außerdem der große Antonio Vivaldi. Im April 1969 luden John Lennon und Yoko Ono zu einer ungewöhnlichen Pressekonferenz ins Sacher, um ihre Vorstellungen des Weltfriedens kundzutun.

Original Sacher – Torte: The most famous chocolate cake in the world! 🔝👌💕

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Wiener Schnitzel

Wem läuft nicht das Wasser im Munde zusammen, wenn man an ein duftendes und paniertes Schnitzel denkt? Das Wiener Schnitzel wird nur echt mit Kalbsfleisch zubereitet und ist in der ganzen Welt bekannt. Oftmals werden Schnitzel aber auch mit Schweinefleisch serviert, da dieses wesentlich günstiger ist. Allerdings ist in den österreichischen – und deutschen Lebensmittelrichtlinien verankert, dass sich nur ein Kalbsschnitzel auch „Wiener Schnitzel“ nennen darf. Wo es die besten Schnitzel gibt, haben wir für euch hier zusammengefasst.

#WienerSchnitzel #Schnitzel #Paniert mit #Bratkartoffeln !!! 😍😍😍 #FoodPorn

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Sisi

Um die österreichische Kaiserin Elisabeth – alias Sisi – herscht nicht nur Dank Romy Schneiders Darstellung in den gleichnamigen Filmen ein wahrer Personenkult. Kleiner Nebenfakt: Sie legte sich als Schönheitskur über Nacht stets gepresstes Rindfleisch aufs Gesicht. Ihr Taillenumfang betrug außerdem nur 46 Zentimeter, und ihr Körpergewicht machte nicht mehr als 45 Kilogramm aus.

Sommernachtskonzert

Ein riesiges Event steht jedes Jahr im Mai an und erfreut Touristen wie Einheimische immer wieder zu gleichermaßen. Das Sommernachtskonzert begeistert nicht nur durch seine berauschende Location, sondern auch durch den Fact, dass es gratis ist. Ein Geschenk der Wiener Philharmoniker an die Stadt. Mit der traumhaften Kulisse des Schloss Schönbrunn kann man herrlichen Klängen lauschen und einfach das Feeling auf sich wirken lassen.

Apfelstrudel

Von herzhaft springen wir flott nochmal zu süß: Omnomnom, jeder kennt ihn wohl – sei es von der eigenen Oma oder als Nachtisch im Lokal- einen Apfelstrudel als Dessert kann kaum einer widerstehen. Mit süß-sauren Äpfeln, Rosinen und Zimt und Zucker abgeschmeckt, ist er ein wahrer Gusto für jeden Gaumen.

Es gibt den Apfelstrudel allerdings auch in flüssiger (geschmacklich ähnlicher) Variante: Einfach einen Schuss Büffelgras Vodka mit naturtrüben Apfelsaft auffüllen und mit Zimt bestreuen. Wir bleiben allerdings lieber bei dem Original, denn da geht nichts drüber.

Wiener Riesenrad

Das Wiener Riesenrad im Prater ist wohl eines der beliebtesten Photo Hotspots Wiens und ein Wahrzeichen zugleich. Wer keine Höhenangst hat und einen atemberaubenden Blick über Wien genießen möchte, lässt sich eine Fahrt nicht entgehen. Kinder bis drei Jahre fahren kostenlos, Erwachsenen zahlen für eine ca. 15 minütige Fahrt 10€. Im Anschluss schlendert man noch durch den Prater und genießt den aufkommenden Frühling.

Opernball

Ein rauschendes Fest und stets Stoff für Klatsch&Tratsch: Der Wiener Opernball ist bekannt in jeglicher Hinsicht. Wo sonst Opern -und Ballettvorstellungen zu hause sind, feiern und tanzen einmal im Jahr bis zu 5.500 Menschen in der Wiener Staatsoper. Heuer fand der Opernball bereits zum 61. Mal statt. Üblich ist es, dass der Ball am letzten Donnerstag vor Aschermittwoch begangen wird. Wer übrigens eine der Eintrittskarten für ca. 290€ ergattert und zudem gerne in einer Loge sitzen möchte, kann dafür schon zwischen satten 10.000 – 20.000€ hinblättern.

Fiaker

Das Klackern der Hufe ist aus Wien nicht mehr wegzudenken. Egal, ob am Stephansdom oder an der Hofburg, die Pferde sind ein beliebtes Fotomotiv und auch eine Fahrt sollte man  zumindest einmal gemacht haben. Die Fiakerfahrer erzählen dabei gerne spannende Geschichten aus Wien und man fühlt sich  ein bisschen in eine andere Zeit versetzt. Eine kleine Fahrt startet bei 55€, was zugegeben nicht gerade kostengünstig ist, aber ein tolles Erlebnis darstellt.

Kaffee

Ach ja, der gute alte Wiener Kaffee. Vom Kaffeehaus bis zur kompletten Kaffeehauskultur: In Wien wird das schwarze Gold zelebriert und die Wiener Gemütlichkeit darf dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen. Ob Einheimischer oder Tourist, ein jeder setzt sich hin und wieder in eines der schönen Cafés und genießt die typische Wiener Melange. Eine Übersicht von typischen Wiener Cafés bekommt ihr hier.

Кафе «Централь» – популярная венская кофейня на улице Херренгассе, открытая в 1876 году и с самого своего основания ставшая модным местом среди представителей венской богемы и интеллигенции. До начала Первой мировой войны в Вене жил Лев Троцкий, которого часто можно было встретить в «Централе». По этому поводу есть даже политический анекдот: Австрийского политика графа Генриха Клам-Мартиница как-то спросили по поводу возможности революции в России, на что тот якобы ответил: «Кто же будет делать революцию? Может, господин Бронштейн из кафе «Централь»?» 🔹 Café Central is a traditional Viennese café located at Herrengasse. The café was opened in 1876 and from the very beginning became a key meeting place of the Viennese intellectual scene. Before the World War I Leon Trotsky lived in #Vienna and was often seen in the cafe. There is even a political joke about that: when Victor Adler objected to Count Berchtold, foreign minister of Austria-Hungary, that war would provoke revolution in Russia, even if not in the Habsburg monarchy, he replied: "And who will lead this revolution? Perhaps Mr. Bronstein (Leon Trotsky) sitting over there at the Cafe Central?" #wondertobeinVienna #wondertobeinAustria . . . #Wien #Austria

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Manner Schnitte

Manner mag man eben! Und das nicht nur in Wien, ganz Österreich sondern viel weiter über die Staatsgrenzen hinaus ist die süße Nascherei so beliebt.

Die Original Manner Schnitte des Wiener Traditionsunternehmens Manner wurde bereits 1898 erstmals als „Neapolitaner Schnitte No. 239“ urkundlich erwähnt und werden seitdem nach dem Originalrezept produziert. Menschen auf der ganzen Welt lieben die knusprige Waffel und so werden pro Sekunde rund 2 Packungen Manner Schnitten weltweit gegessen – das sind 1.200 Schnitten pro Minute und 72.000 Schnitten pro Stunde – macht gesamt 630 720 000 Manner Schnitten, die pro Jahr in die Bäuche der Menschen weltweit wandern.

(c) 1000things.at / Marie Amenitsch

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