fortgehen in wien

10 Dinge, die nach dem Fortgehen in Wien jeder kennt

Samstag, 1. April 2017 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

10 Dinge, die nach dem Fortgehen in Wien jeder kennt

Samstag, 1. April 2017 / Lesedauer: ca. 5 Minuten

Zum achten Mal hintereinander wurde Wien vor kurzer Zeit zur lebenswertesten Stadt gekürt. Weil Feiern einen nicht unbeträchtlichen Teil des Lebensgefühls in unserer Metropole ausmacht, fassen wir euch hier 10 Dinge zusammen, die nach dem (etwas längeren) Ausgehen in Wien jeder kennt. Los gehts- und wo hab ich eigentlich meine Zigaretten angebaut?

von Lisa Panzenböck

Fortgehen in Wien war schon immer ein kleines Highlight, auch für die Nicht-Wiener. Ein paar mal im Jahr, je nach Entfernung, pilgerte man aus sämtlichen Bundesländern in die große Stadt um dort eine berauschende Partynacht zu erleben. Dabei sind euch garantiert folgende Dinge schon des Öfteren passiert:

1.) Der Pizzastand hat zu

In unweiter Entfernung zu den Wiener Clubs sind sie wie Schwammerl aus dem Boden geschossen und bereichern seither unsere Club-Kultur: Die Pizza-Döner-chinesische Nudeln Stände. Jene in vermehrtem Auftreten nebeneinander, wie beispielsweise am Dr. Karl Renner Ring gleich bei der Säulenhalle und dem Volksgarten, sind übrigens ein guter Hinweis, dass hier demnächst ein Club sein muss. Wie sonst hätte es ein Würstelstand in eine doch abgelegene Gegend in Spittelau, ohne Grelle Forelle? Jedenfalls macht man sich auf den Heimweg und bespricht in der letzten Stunde im Club schon, wo man sich denn heute Nach noch einen kleinen Snack als „Betthupferl“ genehmigen werde, Die Vorfreude steigt ins Unermessliche! Dann die Enttäuschung: Man steuert schnurstracks Richtung Essensstände und stellt fest, dass jene bereits geschlossen haben. Ich denke, es gibt kaum etwas Deprimierenderes nach dem Fortgehen in Wien als vor den Rollos eines geschlossenen Pizzastandes stehen zu müssen.

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2.) Aufwachen mit Geld, Schlüssel, Handy: Weihnachten und Ostern zusammen

Besonders die „Chaos-Kinder“ unter euch, die schon ab und zu Dinge beim Feiern in einem Nachtclub verloren haben, werden sich hiermit identifizieren können. Es gibt ja wohl kaum etwas schöneres als am nächsten Morgen (bzw. Mittag) aufzuwachen und festzustellen, dass man noch im Besitz des eigenen Handys, der Geldbörse und des Schlüssels ist. Im Idealfall befindet sich im Börserl auch noch etwas Bargeld, das Handydisplay ist nicht gesprungen und man hat kein Kopfweh. Das sind doch die Indizien schlechthin, dass es ein gelungenes Fortgehen in Wien war!

3.) … Aufwachen und etwas fehlt

Oh nein! Vor nicht all zu langer Zeit liege ich seelenruhig im Bett, wache im Laufe des Tages nach einer doch etwas ausgedehnteren Partynacht auf, greife um mich, da mein heiliges Handy stets ein Plätzchen im Bett verdient hat und stelle fest: Es ist nicht da. „Oh nein – da war ja was…“ Eines der schlimmsten Dinge, die nach dem Ausgehen passieren, ist wach zu werden und festzustellen, dass man sich gewisser Wertgegenstände im Laufe des abends entledigt hat. Am harmlosesten ist dabei noch das ebenso einigen von uns bekannte: Wo hab ich gestern eigentlich schon wieder meine Zigaretten angebaut?

4.) Einmal von Simmering nach Ottakring in Dauerschleife

Da mag wohl jemand die Wiener Ubahnen so gerne, dass er bereits mehrere Stunden lang Endstation-Ping-Pong spielt. Mindestens eine Person sieht man, sofern man eine etwas längere Strecke mit der Ubahn am Heimweg zurücklegt, die gezeichnet von der Partynacht kopfüber in der Ubahn hängt und schläft. Wie oft er/sie wohl schon von Simmering bis Ottakring und wieder reotur durchgefahren ist?

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(c) 1000things Redaktion

5.) Die Fahrausweise, bitte!

Macht man sich vom Fortgehen in Wien wieder auf den Heimweg in die anderen Bundesländer, oder fährt innerhalb Wiens mit dem Zug, so kommt es nicht selten vor, dass ein Schaffner vorbeischneit und nach den Tickets fragt. Das ist natürlich stets eine besonders bittere Situation, wenn man das letzte Bargeld nach dem Feiern (nach reichlichem Abwägen) doch lieber in eine Pizzaschnitte als in ein Zugticket investiert hat – hoch gepokert und hoch verloren! Letztens habe ich genau das bei einem jungen Burschen im Zug an einem Samstag um 7 Uhr morgens nach Niederösterreich beobachtet. Jener war aber trotz (oder vielleicht gerade deshalb?) besonders kreativ, zog einen fünf Centimeter hohen Packen an Zugtickets aus seiner Hosentasche und meinte „Moment, eines von denen muss es sein!“ Nach langem Durchblättern, immer wieder torkelnd Tickets auf den Boden fallen lassen und jene anschließend aufklauben, wurde es der Schaffnerin schließlich zu blöd und sie meinte bloß, er solle das nächste Mal sein konkretes Ticket parat haben. Gerade noch mal fein raus! Wenn auch keine so skurrile Geschichte wie diese, doch ich glaube vielen von uns ist nach dem Fortgehen in Wien schon das ein oder andere Hoppala in Bezug auf gekaufte, oder eben nicht gekaufte Zugtickets passiert.

6.) Die Haustüre nicht aufsperren können

Wo sind die grandiosen Helden der Nacht, die schon einmal mit dem Autoschlüssel vor der Wohnungstür gestanden sind und sich gewundert haben, warum denn jene nicht aufgeht? 1000 Bussis an euch. Es ist ja zugegebenermaßen auch gar nicht so leicht, nach einem zu tiefen und intensiven Blick ins Glas in die eigene Wohnung zu gelangen. 1.) Man muss mal wirklich vor der eigenen Wohnung stehen, sonst funktionierts nicht. 2.) Schlüssel, auf denen Peugeot, Renault, Fiat, etc. stehen sind selten in dieser Situation geeignet. 3.) Aus all den Schlüsseln am Schlüsselbund müssen nun einige durchprobiert werden. 4.) Hat man erst mal den richtigen gefunden, muss man auch noch die Zielgenauigkeit aufbringen, jenen ins Schloss zu stecken. Wenn Aufsperren keine Challenge nach dem Feiern ist, dann weiß ich auch nicht.

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7.) Wer liegt da eigentlich neben mir?

Was letzte Nacht noch wie eine besonders kluge Idee schien, ist es vermutlich am nächsten Morgen nicht mehr, denn schon Ted Mosby lehrte uns: Nichts Gutes passiert nach 2 Uhr morgens. Und Recht hatte er. Einigen von euch ist es garantiert auch nach mehrmaligem Abraten durch Freunde („Das wird dir morgen leidtun!“ „Bist du dir sicher?“) passiert, dass sie jemanden mit nach Hause genommen haben, und am nächsten Morgen nicht mehr wussten wie es dazu kam, oder im schlimmsten Fall wer das denn nun eigentlich ist.

8.) Die Chatverläufe auf WhatsApp

Wenn man nach dem Fortgehen in Wien aufwacht und auf die 12 verschiedenen WhatsApp Nachrichten aus 7 Chats antworten möchte, schweifen die Blicke leider Gottes auch immer Mal wieder in jene um 5.06 Uhr gesendeten Nachrichten ab. Was hab ich denn da geschrieben? Oh mein Gott! Screenshot und zack – ab damit in den Gruppenchat mit den Freunden, mit welchen man gestern aus war. Natürlich war es eine grandiose Idee einem laaaange vergangenen Gspusi mitten in der Nacht aus heiterem Himmel zu schreiben, ob er/ sie denn heute zufällig auch unterwegs ist. Mindestens genau so erheiternd, und euch allen nach dem Fortgehen in Wien bekannt, sind neue Kontakte unter dem Namen „Cindy Pratersauna“, oder „Thomas Voga“.

9.) Der Glaskontainer

Wenn auch nicht unbedingt auf einen einzigen Abend bezogen, so ist der volle Glaskontainer in der WG sicherlich auch ein Indiz dafür, dass man in letzter Zeit gut und gerne feiern war. Nicht nur, dass das Austragen jenes Sackerls oder eben Containers einen kleinen „Walk of Shame“ darstellt, zumal man die grinsenden Blicke sämtlicher, am Weg begegnender Menschen auf sich zieht, sondern auch weil diese Dinger einfach verdammt schwer sind.

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10.) Die gewaschene Wäsche in der Maschine vergessen

So ärgerlich! Man gibt noch schnell eine Ladung Wäsche in die Waschmaschine, macht sich währenddessen fertig um vor dem Gehen jene noch schnell auszuräumen und die Wäsche zum Trocknen aufzuhängen. Tja, diese Rechnung haben wir wohl ohne den sich kurz vor dem Fortgehen einschleichenden Stress gemacht. Ohnehin schon viel zu spät dran macht man sich auf den Weg und vergisst komplett, dass die frisch gewaschene Wäsche zum Aufhängen in der Maschine wartet. Am nächsten Tag schießt einem der Gedanke plötzlich wieder in den Kopf, man stürmt zur Waschmaschine, öffnet die Tür, denkt sich nur „Ja sch….“ und schaltet die Wäsche noch mal ein, nachdem zu lange liegengebliebene Sachen einen gewissen, nicht gar so charmanten, Geruch annehmen.

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Wir hoffen, euch ist dieses Wochenende nach dem Fortgehen in Wien das meiste unserer Liste nicht passiert. Außer natürlich, dass ihr aufwacht und sämtliche Wertgegenstände noch habt. Für wen Feiern nichts (mehr) ist, für den haben wir hier einen Artikel mit 10 Gründen warum man nicht mehr gerne ausgeht.

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