10 Sätze, die im Sommer jeder in Österreich kennt

Montag, 24. Juni 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

10 Sätze, die im Sommer jeder in Österreich kennt

Montag, 24. Juni 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Sommer, Sonne, Sonnenschein! Ganz Österreich genießt die Ferien und will diese traumhafte Jahreszeit und die zahlreichen Möglichkeiten in vollen Zügen auskosten. Wir wollen euch etwas zum Schmunzeln bringen und präsentieren euch zehn Sätze, die ihr im Sommer in Österreich sicher schon einige Male gehört habt.

von Marie Amenitsch

*Die Corona-Krise hat uns nach wie vor fest im Griff. Wir bemühen uns, unsere Artikel möglichst aktuell und unsere Tipps Covid-konform zu halten. Da sich die Maßnahmen aber laufend ändern, zählen wir ebenso stark auf eure Eigenverantwortung und Solidarität. Tragt eure Masken und haltet Abstand, damit wir diese Krise möglichst schnell überwinden und danach wieder umso ausgelassener zusammen feiern können.

UPDATE: August 2020

Wir sind schon wieder mitten im Sommer. Auch wenn er bisher sowohl wetter- als auch reisetechnisch anders war, als wir aus den letzten Jahren gewohnt sind, habt ihr den einen oder anderen Aussage-Sommerklassiker womöglich bereits vernommen. Wir präsentieren euch zehn Sätze, die im Sommer jeder in Österreich kennt und hoffen, euch damit etwas zum Schmunzeln zu bringen.

„Der Zeitverlust beträgt etwa zwei Stunden.“

Ferienbeginn, Koffer gepackt und ab in den Süden! Dass dies das Credo von zwei Dritteln aller Österreicherinnen und Österreicher zu sein scheint, wird spätestens dann klar, wenn sich auf der Stadtausfahrt oder später auf der Tauernautobahn, am Brenner oder dem Großen Deutschen Eck Dutzende Autos aneinander reihen. Kurz gesagt: Kilometerweise Stau und es geht einfach gar nicht mehr voran. Die Staumeldungen im Verkehrsfunk sind folglich aus den Sommermonaten nicht mehr wegzudenken und die Verkehrsredaktionen werden wohl oft zu Unrecht Opfer der Aggression zahlreicher überarbeiteter Urlaubsreifer.

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„Ich liebe den Sommer, aber…!“

Vor einigen Wochen noch freuen sich alle auf den Sommer und kaum ist er da, kann er es irgendwie niemandem recht machen. Klettern die Temperaturen in Richtung und dann etwas über die 30-Grad-Marke heißt es: „… das ist mir wirklich zu heiß!“. Ist der Sommer wie dieses Jahr wechselhafter, lautet das Urteil: „… das ist kein richtiger Sommer!“ Also was jetzt?

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„Stanitzel oder Becher?“

Die wohl wichtigste Frage im Sommer hört man im Eissalon. Nicht nur, dass die Entscheidung für die richtige(n) Eis-Sorte(n) schon mehr als schwierig ist, auch die Frage, ob man es nun im essbaren Stanitzel oder im Pappbecher schnabulieren will, muss beantwortet werden. Am besten also einfach mehrere Portionen am Tag essen und jedes Mal variieren. Oder ihr schnappt euch gleich eine ganze Box mit zwölf Eissorten für den Heimweg.

vienna ice cream festival

(c) 1000things

„Wie lang‘ noch?“

Kaum kehrt man auf dem Weg in den Süden der Heimatstadt den Rücken zu und legt die ersten Kilometer zurück, dauert es auch nicht mehr lange, bis von der Rückbank ein quengelndes „Wie lang‘ noch?“ ertönt. Meistens gefolgt von der immer genervter klingenden Antwort: „Nimmer lang, Schatzi.“ Und das im vollen Bewusstsein, dass es doch noch ziemlich lang‘ sein wird. Pech gehabt, da muss man durch.

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„Früher war der Sommer viel besser!“

Und einmal mehr bestätigt sich, dass wir einsame Spitze im Jammern sind, war der Sommer früher doch einfach viel besser. Egal ob Eis-Preise (gibt’s überhaupt noch irgendwo eine Kugel für einen Euro?), Urlaubsangebote oder Wetter – wir schwärmen doch alle vorzugsweise von alten Zeiten, anstatt das Hier und Jetzt und die Gegenwart zu genießen.

(c) Marie Amenitsch | 1000things

„Ich hab‘ so schlecht geschlafen!“

Zugegeben, das Schlafen in Tropennächten, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt, kann schon ziemlich nervenaufreibend, wenn nicht sogar unmöglich sein. Dementsprechend geschlaucht fühlt man sich folglich auch am nächsten Morgen, wenn man sich, gerade vor dem Schlafengehen erst frisch geduscht, eigentlich gleich wieder nach der nächsten Dusche sehnt.

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„Hier sind einfach viel zu viele Leute!“

Da haut man sich an einem strahlenden Sommertag ins Freibad oder an den nächstgelegenen Naturbadeplatz und schon heißt’s von allen Seiten: „Boah, es ist aber extrem voll hier!“ No shit, Sherlock. Die Ironie der Meldung scheint den wenigsten aufzufallen. Denn während man sich ein Stück weit darüber beschwert, dass auch andere die Idee hatten, sich an einem der heißesten Tage des Jahres etwas abzukühlen, anstatt in der stickigen Wohnung oder im Garten ohne Pool dahinzuvegetieren, ist man Teil der Situation, die man bemängelt.

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„Sonnencreme? Brauch‘ ich nicht!“

Obwohl es lang kein Geheimnis mehr ist, dass Sonnenbrände und zu lange und direkte Sonneneinstrahlung der Haut nachhaltig schaden, gilt maximal gebräunte Haut doch für viele immer noch als Schönheitsideal. Sonnencreme steht man demnach etwas skeptisch gegenüber und als Erklärung gibt’s ein überzeugtes: „Sonnencreme? Brauch ich nicht, ich werd‘ eh gleich braun.“ Tja, wer nicht hören will, muss eben fühlen. Au!

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Tschesolo, Mallorka & Litschnano

Dass manche Österreicherinnen und Österreicher wahre Sprachtalente zu sein scheinen, stellen wir gerne immer wieder unter Beweis, sei es bei einem internationalen Sportinterview im Fernsehen oder per Videobotschaft an Russland. Wen wundert es da also noch, dass man auch im Bezug auf die Aussprache der Namen der Urlaubsdestinationen äußerst kreativ ist. Jesolo wird zu Tschesolo, Mallorca bekommt plötzlich sein geschriebenes Doppel-L in Meidlinger Sprachvariante zurück und manche Sprachakrobaten und -innen machen aus Lignano gerne mal Litschnano. Na, bontschorno!

Instagram

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„Wetter schön, Essen gut, liebe Grüße an alle“

Ja, es gibt sie noch, die oldschool Menschen, die anstatt WhatsApp-Nachrichten zu verschicken oder ihren Instagram-Feed mit Urlaubsbildern zu überfluten, handgeschriebene Postkarten versenden. Kreativ sind zwar meistens weder Fotomotive noch Grußworte. Aber dennoch freuen sich die Daheimgebliebenen, auch über fast schon dadaistische oder Haiku-ähnliche Sinnsprüche wie „Wetter schön, Essen gut, liebe Grüße an alle.“ Was uns die Verreisten damit bloß mitteilen wollen? Vielleicht eine kryptische Botschaft?

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Wenn ihr den Sommer lieber zuhause verbringt, verraten wir euch, was ihr in Wien im Sommer unbedingt machen müsst. Sucht ihr nach Abkühlung in lauschiger Natur, haben wir ein paar hübsche Naturbadeplätze für euch.

(c) Beitragsbild | Pixabay

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