10 Sätze, die im Sommer jeder in Österreich kennt

Montag, 24. Juni 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

10 Sätze, die im Sommer jeder in Österreich kennt

Montag, 24. Juni 2019 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Sommer, Sonne, Sonnenschein! Ganz Österreich genießt die Ferien und will diese traumhafte Jahreszeit und die zahlreichen Möglichkeiten in vollen Zügen auskosten. Wir wollen euch etwas zum Schmunzeln bringen und präsentieren euch zehn Sätze, die ihr im Sommer in Österreich sicher schon einige Male gehört habt.

von Marie Amenitsch

Lang ersehnt und endlich ist er da – der Sommer in Österreich. Und das auch gleich mit vollem Karacho. Wir präsentieren euch zehn Sätze, die im Sommer jeder in Österreich kennt und hoffen, euch etwas zum Schmunzeln zu bringen.

„Der Zeitverlust beträgt etwa zwei Stunden.“

Ferienbeginn, Koffer gepackt und ab in den Süden! Dass dies das Credo von zwei Dritteln aller Österreicherinnen und Österreicher zu sein scheint, wird spätestens dann klar, wenn sich auf der Stadtausfahrt oder später auf der Tauernautobahn, am Brenner oder dem Großen Deutschen Eck Dutzende Autos aneinander reihen. Kurz gesagt: Kilometerweise Stau und es geht einfach gar nicht mehr voran. Die Staumeldungen im Verkehrsfunk sind folglich aus den Sommermonaten nicht mehr wegzudenken und die Verkehrsredaktionen werden wohl oft zu Unrecht Opfer der Aggression zahlreicher überarbeiteter Urlaubsreifer.

„Es ist viel zu heiß!“

Die Temperaturen klettern locker über die 30-Grad-Marke und schon geht das große Stöhnen los: Es ist doch einfach viel zu heiß!“ Besonders laut wird dieses Jammern meist in Großstädten und in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Und wenn die Hitze länger als drei Tage anhält, erreicht besonders in Wien das Granteln seinen absoluten Höhepunkt.

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„Stanitzel oder Becher?“

Die wohl wichtigste Frage im Sommer hört man wohl im Eissalon. Nicht nur, dass die Entscheidung für die richtige(n) Eissorte(n) schon mehr als schwierig ist, auch die Frage, ob man es nun im essbaren Stanitzel oder im Pappbecher schnabulieren will, muss beantwortet werden. Am besten also einfach mehrere Portionen am Tag essen und jedes Mal variieren. Oder ihr schnappt euch gleich eine ganze Box mit zwölf Eissorten für den Heimweg.

vienna ice cream festival

(c) 1000things Redaktion

„Wie lang‘ noch?“

Kaum kehrt man auf dem Weg in den Süden der Heimatstadt den Rücken zu und legt die ersten Kilometer zurück, da dauert es auch nicht mehr lange, bis von der Rückbank ein quengelndes „Wie lang‘ noch?“ ertönt. Meistens gefolgt von der immer genervter klingenden Antwort: „Nimmer lang, Schatzi.“ Und das im vollen Bewusstsein, dass es doch noch ziemlich lang‘ sein wird. Pech gehabt, da muss man durch.

„Früher war der Sommer viel besser!“

Und einmal mehr bestätigt sich, dass wir einsame spitze im Jammern sind, war der Sommer früher doch einfach viel besser. Egal ob Eis-Preise (gibt’s überhaupt noch irgendwo eine Kugel für einen Euro?), Urlaubsangebote oder Wetter – wir schwärmen doch alle vorzugsweise von alten Zeiten, anstatt das Hier und Jetzt und die Gegenwart zu genießen.

(c) Marie Amenitsch | 1000things

„Ich hab‘ so schlecht geschlafen!“

Zugegeben, das Schlafen in Tropennächten, wenn die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt, kann schon ziemlich nervenaufreibend, wenn nicht sogar unmöglich sein. Dementsprechend geschlaucht fühlt man sich folglich auch am nächsten Morgen, wenn man sich, gerade erst frisch geduscht, eigentlich gleich wieder nach der nächsten Dusche sehnt.

„Hoffentlich wird’s bald wieder schön…“

Ächzen zunächst alle unter der drückenden Hitze, so sind wir natürlich auch bei Schlechtwetter alles andere als glücklich und zufrieden. Denn mit Sonne und Hitze rechnen wir ja im Sommer. Was aber bitt’schön gar nicht geht, sind graue Wolken und Regenlacken. Spätestens nach zwei Tagen bewölktem Himmel und Sommerregen hört man an jeder Straßenecke die Frage, wann das Wetter eeeeendlich wieder schön wird.

„Sonnencreme? Brauch ich nicht!“

Maximale Bräunung! Trotz des Bewusstseins über die Gefahr von Sonnenbrand und zu langer und direkter Sonneneinstrahlung gilt gebräunte Haut doch für viele immer noch als Schönheitsideal. Sonnencreme steht man demnach etwas skeptisch gegenüber und als Erklärung gibt’s ein überzeugtes: „Sonnencreme? Brauch ich nicht, ich werd‘ eh gleich braun.“ Tja, wer nicht hören will, muss eben fühlen. Au!

Tschesolo, Mallorca & Lignano

Dass manche Österreicherinnen und Österreicher wahre Sprachtalente zu sein scheinen, stellen wir gerne immer wieder unter Beweis, sei es bei einem internationalen Sportinterview im TV oder einer Videobotschaft an Russland. Wen wundert es da also noch, dass man auch im Bezug auf die Aussprache der Namen der Urlaubsdestinationen äußerst kreativ ist. Jesolo wird zu Tschäsolo, Mallorca bekommt plötzlich sein geschriebenes Doppel-L zurück und manche Nativespeaker machen aus Lignano gerne mal Litschnano. Na, bontschorno!

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#jesolo #jesolobeach #lidodijesolo

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„Wetter schön, Essen gut, liebe Grüße an alle“

Ja, es gibt sie noch, die „oldschool“ Menschen, die anstatt WhatsApp-Nachrichten zu verschicken, oder ihren Instagram-Feed mit Urlaubsbildern zu überfluten, handgeschriebene Postkarten versenden. Kreativ sind zwar meistens weder Fotomotive noch Grußworte. Aber dennoch freuen sich die Daheimgebliebenen, auch über fast schon dadaistische oder Haiku ähnliche Sinnsprüche wie „Wetter schön, Essen gut, liebe Grüße an alle.“ Was uns die Verreisten damit bloß mitteilen wollen? Vielleicht eine kryptische Botschaft?

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Wenn ihr den Sommer lieber zuhause verbringt, verraten wir euch, was ihr in Wien im Sommer unbedingt machen müsst. Sucht ihr nach Abkühlung in lauschiger Natur, haben wir ein paar hübsche Naturbadeplätze für euch.

(c) Beitragsbild | Pixabay

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