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Der Ausstellungs-Guide für Wien 2020

Mittwoch, 11. März 2020 / Lesedauer: ca. 10 Minuten

Der Ausstellungs-Guide für Wien 2020

Mittwoch, 11. März 2020 / Lesedauer: ca. 10 Minuten

Auch 2020 warten die Wiener Museen und Galerien mit tollen Programmpunkten auf. Damit ihr den Überblick über das Ausstellungs-Jahr behaltet, haben wir hier für euch ein paar Highlights für dieses Jahr  herausgesucht und zusammengefasst.

von Pia Miller-Aichholz

Lasst euch entführen in eine Welt voller Kunst, Architektur und inspirierenden Gedankengängen. Die Wiener Museen sind voller Kuriositäten, spannender Geschichten und besonderer Werke von großen und kleinen Künstlern und Künstlerinnen. Wir präsentieren euch hier eine ausgewählte Vorschau auf die diesjährigen Ausstellungen in Wien. Viel Vergnügen beim Lesen und hoffen, dass euch diese Zeilen zum Besuch der jeweiligen Museen inspirieren. Denn wir sind der Meinung: Museen gehören einfach viel mehr besucht!

Museum für Angewandte Kunst

Otto Prutscher – Allgestalter der Moderne

Schon seit vergangenem Herbst ist im MAK die Ausstellung über Otto Prutscher zu sehen. Anlass ist sein vergangenes Jahr 70 Jahre zurückliegender Tod. Prutscher hat viele Bälle in der Luft gehabt, war Architekt, Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und unter anderem Mitglied der Wiener Secession. Seine handwerklich makellos gezeichneten Designs wurden etwa von den Wiener Werkstätten oder Augarten Porzellan umgesetzt. Wir empfehlen, die Ausstellung im Rahmen einer Führung zu besuchen. Im Vorfeld der Besichtigung der Sonderausstellung wird euch noch einmal der Jugend- beziehungsweise der Secessionsstil näher gebracht und euer Wissen zu den Wiener Werkstätten und ihrem Wirken wird noch einmal aufgefrischt, sodass ihr die Geschichte und das Werk Otto Prutschers einordnen und aufnehmen könnt. Die Ausstellung ist noch bis 17. Mai zu sehen.
Eine Mittagspause kann man übrigens besonders gut im benachbarten Lokal Salonplafond machen.

Stubenring 5, 1010

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SHOW OFF. Austrian Fashion Design

Wir verweilen kurz noch im MAK: Die Großausstellung widmet sich zeitgenössischer Mode, die in Österreich designed oder hergestellt wird. Die Zeitreise durch die heimische Modewelt geht vier Jahrzehnte zurück, reicht vom Spätwerk des Avantgardisten Rudi Gernreich in den späten 70ern – er revolutionierte die globale Modewelt, indem er erstmals Plastik, Vinyl und Cutouts verwendete, Unisex-Kleidung verbreitete und heutzutage weithin als Standard gesehene Stücke wie den Monokini oder den Thong-Badeanzug erfand – bis hin zu heutigen Kultlabels wie Wendy&Jim, das mit seinen Designs an der Grenze zwischen Kunst und Mode tänzelt. Neben Modekreationen sind auch Modefotografien, Dokumentationen, Magazine und Interviews zu sehen. Ihr gewinnt außerdem einen Einblick in den Mode-Lehrgang der Universität für Angewandte Kunst Wien, der schon Karl Lagerfeld, Vivienne Westwood und andere Größen der Modewelt zum Dozieren nach Wien holte. Welche Designer und Designerinnen genau noch bis 12. Juli zu sehen sind, könnt ihr online nachlesen.

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Die Frauen der Wiener Werkstätte

Apropos Wiener Werkstätte: Das MAK rückt von 25. Mai bis 20. September die Frauen der Produktionsgemeinschaft ins Scheinwerferlicht. Um die 180 Frauen haben eine wesentlichen Beitrag zur damaligen Kunst- und Kunsthandwerk-Szene geleistet. Das Museum ist übrigens noch auf der Suche nach spannenden Geschichten über sie, nach Daten zu ihren Biographien, Bild- und Textmaterial und unbekannten Werken und bittet um Mithilfe. Wie ihr das Museum erreichen könnt, solltet ihr Informationen haben, erfahrt ihr auf der Webpage zur Ausstellung.

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Adolf Loos Privathäuser

Adolf Loos würde dieses Jahr seinen 150. Geburtstag feiern. Er ist eine sehr kontroverse Figur, es ist allerdings nicht zu leugnen, dass er einen wesentlichen Einfluss auf die österreichische Architektur- und Design-Welt hatte. Die Ausstellung im MAK präsentiert Entwurfszeichnungen, Pläne, Fotos und Modelle zu meist sehr luxuriösen Häusern und Villen, die er entwarf. Ihnen gegenübergestellt werden revolutionäre Sozialprojekte, wie beispielsweile Bauten für die Gemeinde Wien. Die Ausstellung wird von 14. November 2020 bis 14. März 2021 laufen.

Übrigens könnt ihr in den Räumlichkeiten der Dauerausstellung Wien 1900 im MAK nach wie vor die Virtual-Reality-Tour durch Gustav Klimt’s Magic Garden machen, die 2018 zum 100. Todestag des Künstlers entwickelt wurde.

Stubenring 5, 1010

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Band Austria Kunstforum

The Cindy Sherman Effect im Bank Austria Kunstform

Und noch schnell ein Selfie für Instagram knipsen: Welcher Filter darf’s denn heute sein? In Zeiten von Fernsehen, Filmen, Magazinen und nicht zuletzt dem World Wide Web mit seinen sozialen Medien haben wir uns längst an eine überwältigende Bilderflut gewöhnt. Dabei zeigt sich: Identität ist wählbarer denn je, und gleichzeitig nach wie vor stark von gesellschaftlichen Normen geprägt. Dazu kommen noch Technologien wie Klonen und Genmanipulation und wir stehen wiederholt vor der Frage, was Menschsein eigentlich bedeutet und wie sich unser eigenes Selbstbild konstruieren lässt. Fragen wie diese halten euch nachts wach? Dann ist die Ausstellung The Cindy Sherman Effect im Bank Austria Kunstforum Wien garantiert etwas für euch, denn die Kunstausstellung befasst sich mit dem provokanten Hinterfragen der Konstruktion und Transformation von Identitäten. Auch die Auflösung der bisherigen Normen und Kategorien – sei es weiblicher, männlicher oder queerer Identitäten – wird hier thematisiert. Eine Ausstellung, die ihr auf jeden Fall besuchen solltet, wenn ihr keine Scheu davor habt, Stereotype und gesellschaftliche Klischees zu hinterfragen. Darüber hinaus ist das Bank Austria Kunstforum bekannt für seine Ausstellungen der Klassischen Moderne und Nachkriegs-Avantgarde.

Freyung 8, 1010

ausstellungen wien

Jüdisches Museum

Lady Bluetooth. Hedy Lamarr

Was hat Hollywood mit Bluetooth zu tun? Hedy Lamarr! Die österreichische Schauspielerin zählte zu den größten Stars der Filmindustrie der 1930er und 1940er und erfand außerdem einen Vorläufer zur Bluetooth- und WLAN-Technologie: das Frequenzsprungverfahren. Ihre Lebensgeschichte liest sich wie ein Filmdrehbuch: ihre Geburt als Tochter eines jüdischen Bankiers im Jahr 1914, ihre Flucht in die USA vor einem eifersüchtigen Ex-Ehemann, ihre Namensänderung von Hedwig Kiesler zu Hedy Lamarr, ihr Engagement gegen den Nationalsozialismus, ihre späten Tage, in denen sie vor allem wegen Schönheitsoperationen und Ladendiebstahl öffentlich auffiel. Nach ihrem Tod 2000 in den USA wurde sie auf einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt. Die Ausstellung über sie im Jüdischen Museum am Judenplatz ist noch bis 10. Mai zu sehen.

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Jugend ohne Heimat. Kindertransporte aus Wien

Direkt nach dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland im März 1938 verschärfte sich die Situation der österreichischen massiv. Fluchtmöglichkeiten waren rar, da viele Länder sich weigerten, Flüchtlinge aufzunehmen. Jüdische Organisationen bemühten sich sehr darum, zumindest Kinder und Jugendliche in Sicherheit zu bringen. Eltern und Kinder trennten sich schweren Herzens, häufig auf Nimmerwiedersehen. Mit Kriegsausbruch im September 1939 waren auch diese Bemühungen, die Kinder vor der Verfolgung zu verschonen, aussichtslos. Die Ausstellung widmet sich jenen Wiener Kindern, die in dem Zeitraum bis Kriegsausbruch fliehen konnten. Wie erging es ihnen an ihren jeweiligen vermeintlich sicheren Fluchtorten? Was bedeutete das jähe Ende ihrer Kindheit für sie? Wie überlebten sie, was war ihre Rolle im Zweiten Weltkrieg und was wurde aus ihnen? Die Ausstellung ist von 20. Mai bis 1. November im Museum am Judenplatz zu sehen.

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Hans Kelsen und die Eleganz der österreichischen Bundesverassung

Ein ganz besonderes Jubiläum ist dieses Jahr außerdem der 100. Geburtstag der österreichischen Bundesverfassung. Vater der österreichischen Verfassung ist der Jurist Hans Kelsen, Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie aus Prag. Hans Kelsen wurde nach Zusammenbruch der Monarchie Staatskanzler von Karl Renner und bekam eben den Auftrag, eine Verfassung zu erarbeiten. Er entwickelte im Zuge das Modell der Verfassungsgerichtsbarkeit, das weltweit nachgeahmt wurde. Das zunehmend antisemitische Klima in der Zwischenkriegszeit bekam auch er zu spüren. Er emigrierte 1940 in die USA, wo er bis zu seinem Tod lebte. Die Ausstellung blickt nicht nur auf sein Leben sondern auch auf die Errungenschaften und wesentlichen Inhalte der Bundesverfassung – zu sehen von 10. Juni bis 22. November im Museum in der Dorotheergasse.

Dorotheergasse 11, 1010 | Judenplatz 8, 1010

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Albertina

The Beginning. Kunst in Österreich 1945 bis 1980

Die mit Spannung erwartete Wiedereröffnung des renovierten Künstlerhauses am Karlsplatz als moderner Arm der Albertina startet mit einer Rückschau auf die Kunst in Österreich in den drei Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. Von 13. März bis 2. August sind Werke von Künstlern und Künstlerinnen zu sehen, die sich stark mit den gesellschaftlichen und politischen Umständen und Problemen der damaligen Zeit auseinandersetzten, etwa mit dem Ständestaat und dem Nationalsozialismus.

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Michael Horowitz

Fotografie-Fans sollten schauen, dass sie bald in das Haupthaus der Albertina kommen, denn die Ausstellung des Journalisten, Verlegers und Autors Michael Horowitz ist nur noch bis 13. April zu sehen. Er hat im Laufe seiner Karriere viele bekannte Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben in ausdrucksstarken Momenten abgelichtet, besonders aus dem Wiener Kulturleben.

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Modigliani – Picasso. Revolution des Primitivismus

Der Avantgarde-Künstler Amedeo Modigliani ist vor 100 Jahren gestorben. Er fiel durch Alkohol- und Drogenexzesse auf, als Porträtist, als Wegbereiter des Art Déco. Er war Vertreter des Primitivismus, mit dem er sich lebenslang auseinandersetzte. Seine Akte, Porträts und Skulpturen sind von 18. September 2020 bis 10. Jänner 2021 erstmals in Österreich zu sehen und werden Werken von Picasso, Brâncuşi und Derain gegenübergestellt, sowie Artefakten sogenannter prähistorischer, archaischer und außereuropäischer Kulturen.

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Faces. Die Macht des Gesichts

Von 23. Oktober 2020 bis 7. Februar 2021 werden in der Albertina Porträts aus der Zeit der Weimarer Republik gezeigt. Denn die damalige Porträtfotografie markierte einen drastischen Umbruch. Die Aufnahmen dienten nicht mehr der Darstellung der Persönlichkeit eines Menschen. Das Gesicht wurde vielmehr zu nach den Vorstellungen des Fotografen oder der Fotografin inszenierbarem Material. Das Ergebnis sind Bilder, die in ihren Bann ziehen.

Albertinaplatz 1, 1010 | Karlsplatz 5, 1010

Österreichische Nationalbibliothek

Utopien und Apokalypsen. Die Erfindung der Zukunft in der Literatur

Vom 3. April 2020 bis 14. Februar 2021 könnt ihr im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek den Vorstellungen verschiedener Autoren und Autorinnen von der Zukunft nachforschen. Anhand ausgewählter Manuskripte, Bücher und anderer Objekte werden euch die Utopien, Zukunftsvisionen und -idyllen in der Literatur näher gebracht und regen sicher zum Nachdenken an.

Johannesgasse 6, 1010

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Galerie Westlicht

Lennart Nilsson The Beginning

In der Galerie Westlicht ist noch bis 3. Mai die Ausstellung Lennart Nilsson The Beginning zu sehen. Nilsson ging in die Geschichte ein, weil sein Foto eines 18 Wochen alten Fötus am 30. April 1965 als Titelbild des Life-Magazines erschien – in Farbe, scharf, detailliert. Das war nicht nur technisch eine Sensation, sondern hatte einen wesentlichen kulturellen Einfluss. Was bisher der Medizin vorbehalten gewesen war, war nun auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Nie zuvor war eine Ausgabe des Magazins so schnell ausverkauft. Weltweit kauften Medien seine Bilder. Nilsson publizierte außerdem auch ein Buch für werdende Eltern, das mit seinen Fotos illustriert war. Seine Aufnahmen wurden auch von der Pro-Life-Bewegung instrumentalisiert, wogegen er sich sein Leben lang zur Wehr setzte. Neben den berühmten Fötus-Aufnahmen sind weniger bekannte Wissenschaftsfotografie und Reportagen des schwedischen Fotojournalisten zu sehen.

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World Press Photo 2020

Ein genaues Datum für die diesjährige Ausgabe der weltberühmten Fotojournalismus-Ausstellung gibt es noch nicht, aber sie findet immer im Herbst in der Galerie Westlicht statt. Haltet also Augen und Ohren offen, denn sie ist ein absolutes Highlight jeder Ausstellungssaison. Sobald Termine veröffentlicht worden sind, findet ihr diese auf der World-Press-Photo-Website.

Westbahnstraße 40, 1070

Kunsthistorisches Museum

Böse Kaiser

Die heutigen Bilder der antiken römischen Kaiser wurden geprägt von den damaligen Mitteln zu PR: Münzen und die Beschreibungen von den uns weithin bekannten antiken Autoren. Die Münzprägung diente der Imagepflege und die Anwesenheitsbekundung im ganzen Reich seitens des Herrschers. Die Autoren der Kaiserbiographien stellten die jeweiligen Herrscher immer vor dem Hintergrund ihrer eigenen Situation dar. Waren sie Angehöre des Senats und als solche in der Opposition und mussten als solche gar um ihr Leben fürchten oder standen sie dem Kaiser nahe? In ihre Erzählungen verwoben sie manchmal auch Gerüchte. In der aktuellen Ausstellung Böse Kaiser, die noch bis 4. Oktober zu sehen ist, werden diese beiden Medien gegenüber gestellt, werden Klischees und Anekdoten aufgegriffen und unter die Lupe genommen.

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Beethoven Bewegt

Von 25. März bis 5. Juli widmet das KHM in Kooperation mit dem Archiv der Gesellschaft für Musikfreunde in Wien außerdem Ludwig van Beethoven eine Hommage, anlässlich dessen 250. Geburtstags. Die Ausstellung bringt Beethoven in Dialog mit bildnerischen Künstlern und Künstlerinnen verschiedener Epochen. Die unterschiedlichsten Facetten Beethovens und seines Werks dienen als Anknüpfungspunkte.

Maria-Theresien-Platz, 1010

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Weltmuseum

Azteken

Im Weltmuseum wird von 25. Juni 2020 bis 6. Jänner 2021 eine Ausstellung über die Kunst und die Kultur der Azteken zu sehen sein. Das Volk florierte circa vom 14. bis zum frühen 16. Jahrhundert in Südamerika und ist heutzutage der breiten Öffentlichkeit vor allem für seinen Tribut- und Opferkult bekannt. Übrigens: Wo das ursprünglich nomadische Volk 1325 ansässig wurde und die Stadt Tenochtitlán gründete, steht heute Mexiko-Stadt.

Heldenplatz, 1010

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Naturhistorisches Museum

WILD – Fotografien von Michael „Nick“ Nichols

Von Michael Nichols sagen viele, dass die Tierfotografie heute ohne ihn nicht dieselbe wäre. Er gilt jedenfalls als einer der Besten wenn nicht der Beste seines Fachs. Er arbeitete für die Zeitschrift GEO, war Mitglied der Agentur Magnum und erarbeitete zahlreiche Reportagen für das Magazin National Geographic. Von 8. Juli bis 4. Oktober sind einige seiner Bilder im Naturhistorischen Museum zu sehen.

Maria-Theresien-Platz, 1010

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mumok

ANDY WARHOL EXHIBITS. a glittering alternative

Diese Ausstellung möchte hinter die Fassade des populären Ausnahme-Künstlers blicken. Kaum gezeigte Arbeiten zeigen sein Schaffen als Ausstellungs- und Installationskünstler. Vom 1. Mai bis zum 6. September könnt ihr euch im mumok einen Eindruck über Warhols Ausstellungspraxis machen – von seinen frühen bis zu seinen späten Schaffensjahren. Auf zwei Ebenen des mumok werden parallel zwei Gesichter von Warhol untersucht: das des viel zitierten und der breiten Öffentlichkeit bekannten Künstlers und das einer kaum öffentlich wahrgenommenen, versteckten Persönlichkeit.

Museumsplatz 1, 1070

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Kunst Haus Wien

Alec Soth – Photography Is A Language

Der US-amerikanische Fotograf Alec Soth ist seit einigen Jahren in die Riege der weltweit bedeutendsten Fotografen aufgestiegen. Mit seiner Doku-Fotoserie Sleeping by the Mississippi wurde er 2004 auf einen Schlag berühmt. Er dokumentierte dafür auf einem Roadtrip entlang des Flusses das amerikanische Leben. Das Kunst Haus Wien widmet ihm eine Personale, die noch bis 16. August zu sehen ist. Seine bekanntesten Serien sind zu sehen, unter anderem die oben erwähnte, aber auch eine Porträtserie mit dem Titel I Know How Furiously Your Heart Is Beating, Soths jüngstes Werk.

Untere Weißgerberstraße 13, 1030

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Hofmobiliendepot

märklinMODERNE

Habt ihr schon mal ganz genau auf eine voll aufgebaute Modelleisenbahn-Landschaft geschaut? Wenn nicht, dann könnt ihr das in der Ausstellung märklinModerne bis 12. Juli nachholen. Das Detail der Modelle, die penible Miniatur-Architektur des Spießbürgertums, überspitzt gesagt, ist beeindruckend. Gezeigt werden originale Modellbausätze der Nachkriegsmoderne, die großformatigen Fotografien ihrer architektonischer Vorbilder gegenübergestellt werden.

Andreasgasse 7, 1070

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Belvedere

Into The Night – Die Avantgarde im Nachtcafé

Treten ein in die pulsierende Welt der Kabaretts, Clubs und Cafés. Die Ausstellung Into The Night erzählt aus der Perspektive der alternativen Szene das kulturelle Geschehen von den 1880er- bis zu den 1960er-Jahren. Bis 1. Juni sind im Unteren Belvedere Werke von Henri de Toulouse-Lautrec, Koloman Moser, Oskar Kokoschka, Otto Dix, Georgina Beier und anderen Künstlern und Künstlerinnen zu sehen.

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Herbert Brandl – Exposed to Painting. Die letzten zwanzig Jahre

Herbert Brandl entführt euch noch bis 23. August mit seinen großformatigen Bilderwelten vom Belvedere 21 aus in eindrucksvolle Landschaften. Ab der Jahrtausendwende hat Brandl besonders die Bergwelt verstärkt fasziniert. In verschiedenen Formaten und Techniken interpretiert er sie abstrakt neu. Genau diese zwei, sozusagen Berg-lastigen, Jahrzehnte stehen im Mittelpunkt. Aber auch einige Werke, die der Künstler eigens für die Ausstellung schuf, sind zu sehen.

Auch die Dauerausstellungen in den jeweiligen Belvedere-Standorten sind immer wieder sehenswert.

Rennweg 6, 1030 | Prinz-Eugen-Straße 27, 1030 | Arsenalstraße 1, 1030

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Wir haben uns mit den schönsten Bücher in und über Wien beschäftigt und stellen sie euch vor. Neben Ausstellungen haben wir weitere Highlights gesammelt, die man 2020 nicht verpassen sollte.

(c) Beitragsbild | Lukas Schaller | Belvedere Wien
(c) Facebook-Beitragsbild | Katrin Wißkirchen | MAK

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