Kürbis schnitzen für Halloween

Donnerstag, 29. Oktober 2015 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Kürbis schnitzen für Halloween

Donnerstag, 29. Oktober 2015 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Es ist wieder soweit: Halloween steht vor der Tür! Wer diesem ganzen Spuk noch nicht verfallen ist, wird es spätestens dann tun, wenn man merkt, wie gemütlich es bei der Vorbereitung dafür zugehen kann. Das 1000things-Team hat sich einen knallorangenen Kürbis gekauft und einfach mal drauf los geschnitzt.

von Luisa Lutter

Wir lieben den Herbst und all die Events, die in dieser Jahreszeit anstehen. Ganz weit oben auf der Liste natürlich: Halloween.
Für diesen Anlass haben wir uns selbst einmal hingesetzt und uns am Kürbisschnitzen probiert.
Am Ende gab es  nicht nur eine leckere Kürbissuppe, sondern auch noch fancy Kerzenlichtatmosphäre. Viel Vergnügen beim Ausprobieren.

Qual der Wahl

Zuerst einmal muss man sich entscheiden, was für eine Kürbisgröße man gerne möchte. Es geht leichter, wenn man weiß, wie groß das Motiv darauf werden soll – wählt am Anfang nichts zu Filigranes (mit Schnörkeln und kleinen Details), das kann schnell schief gehen und ist eher  für bereits geübte Hände.

Wir entschieden uns für einen Hokkaidokürbis, der schon seit einiger Zeit die Liste der bekannten  Kürbissorten anführt. Fast alle Rezepte beziehen sich auf ihn und im Gegensatz zu seinen Kollegen hat er eine weiche Schale, weshalb er sich besonders gut für das Schnitz-Vorhaben eignet. Das Fruchtfleisch ist vom Geschmack her nussig und hat kaum Fasern, was  für eine Suppenzubereitung ideal ist.

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Man benötigt eine kleine Säge, es geht aber auch ein scharfes Messer. Zur Bearbeitung haben wir ein einfaches Linolbesteck mit mehreren Schneidewerkzeugen, aber im Supermarkt gibt es für ca. 5€ zur Halloweenzeit auch die passenden Utensilien zu erstehen.

Step by Step

Im ersten Schritt malt ihr das Motiv auf den Kürbis. In unserem Fall – logisch-  wählten wir „1000 things“. Wir haben uns mehrmals in der Schriftzuggröße geirrt, aber das Tolle an der Oberfläche des Kürbis ist, dass man alles einfach wieder abwischen -und von vorne beginnen kann.

Im zweiten Schritt wird um den Kürbisstiel herum ein großer Kreis ausgestochen und mit dem Messer vorsichtig abgetragen. Damit bestimmt ihr die Öffnungsgröße, in die man später die Kerze rein stellt. Es ist ratsam, das Loch so groß wie möglich zu machen, damit man gut an das Fruchtfleisch im Inneren kommt, mit welchem ihr es im nächsten Schritt zu tun bekommt.

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Die schwierigste Aufgabe: Das Aushöhlen. Je dünner die Kürbiswand am Ende ist, desto besser für euch, denn dann ist es leichter das Motiv auszustechen und man bekommt nebenbei mehr „Material“ für die Suppe. Aber Vorsicht ist geboten, denn schneidet man zu große Stückchen heraus, kann es leicht passieren, dass man durch die Außenwand  durchsticht und sie beschädigt.
Wir haben den Kürbis gedanklich in vier Segmente geteilt und uns dann ans Werk gemacht. Ein großes, scharfes Messer ist für diesen Zweck besonders gut geeignet.

Jeder hat seine eigene Technik, wie man den Kürbis aushöhlt, einfach ausprobieren, was es für euch am besten klappt. Aber daran denken, dass ihr die scharfe Messerseite immer von eurem  Körper weghaltet! Sonst gibt es eventuell verfrühten Halloweengrusel.

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Wenn ihr der Meinung seid, dass die Wand dünn genug ist, dann geht es zum Motiv über.

Zu Beginn haben wir behutsam mit einem Messer die aufgezeichneten Linien vorgeritzt, damit man bei der anschließenden Feinarbeit nicht so schnell abrutscht.

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Während der Hobbykoch unter euch schon die Suppe zubereitet, schnitzt ein andere das Motiv sorgsam aus.

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Passend zum Essen kann dann die Kerze im Kürbis angezündet -und die Halloweenstimmung eingeläutet werden.

Foto

Wir wünschen euch ein Happy Halloween!
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Fotos:
Header: (c)  David Menidrey
Beitrag: (c) 1000things Redaktion

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