Kürbisschnitzen für Halloween

Donnerstag, 29. Oktober 2015 / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Kürbisschnitzen für Halloween

Dienstag, 13. September / Lesedauer: ca. 2 Minuten

Es ist wieder soweit: Halloween steht vor der Tür! Wer dem Spuk noch nicht verfallen ist, kommt spätestens bei den gemütlichen Vorbereitungen in Gruselstimmung. Das 1000things-Team hat sich einen knallorangenen Kürbis gekauft und einfach mal drauf los geschnitzt.

von Luisa Lutter

UPDATE: Oktober 2018

Wir lieben den Herbst und all die Events, die in dieser Jahreszeit anstehen. Ganz weit oben auf der Liste natürlich: Halloween. Für diesen Anlass haben wir uns selbst einmal hingesetzt und uns am Kürbisschnitzen probiert. Am Ende gab es  nicht nur eine leckere Kürbissuppe, sondern auch noch fancy Kerzenlichtatmosphäre. Viel Vergnügen beim Ausprobieren.

Qual der Wahl

Zuerst einmal muss man sich für eine Kürbisgröße entscheiden. Es geht leichter, wenn man weiß, wie groß das Motiv darauf werden soll. Unser Tipp: Wählt am Anfang nichts zu Filigranes (mit Schnörkeln und kleinen Details), das kann schnell schiefgehen und ist eher etwas für bereits geübte Hände.

Wir entscheiden uns also für einen Hokkaidokürbis, der schon seit einiger Zeit die Liste der bekannten Kürbissorten anführt. Der Vorteil: Im Gegensatz zu seinen Kollegen hat er eine weiche Schale, weshalb er sich besonders gut für das Schnitz-Vorhaben eignet. Das Fruchtfleisch ist vom Geschmack her nussig und hat kaum Fasern, was für die Suppenzubereitung ideal ist.

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Das Aufschneiden gelingt am besten mit einer kleinen Säge oder einem scharfen Messer. Zur Bearbeitung verwenden wir ein einfaches Linolbesteck mit mehreren Schneidewerkzeugen. Alternativ bekommt ihr zur Halloweenzeit im Supermarkt die passenden Utensilien.

Step by Step

Im ersten Schritt malt ihr euer Motiv auf den Kürbis. In unserem Fall wählten wir natürlich unser Logo „1000 things“. Wir irren uns zwar anfangs mehrmals in der Schriftzuggröße, aber das Tolle an der Oberfläche des Kürbisses ist ja, dass man die Fehlversuche einfach wieder abwischen und von vorne beginnen kann.

Im zweiten Schritt stechen wir um den Kürbisstiel herum einen großen Kreis aus und tragen ihn mit dem Messer vorsichtig ab. Damit bestimmen wir zugleich die Öffnungsgröße, durch die wir später die Kerze in den Kürbis stellen. Es ist ratsam, das Loch so groß wie möglich zu machen, damit ihr gut an das Fruchtfleisch im Inneren kommt.

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Die schwierigste Aufgabe: Das Aushöhlen. Je dünner die Kürbiswand am Ende ist, desto besser für euch. Denn dann ist es leichter, das Motiv auszuschneiden und ihr bekommt nebenbei mehr Material für die Suppe. Aber Vorsicht: Schneidet ihr zu große Stückchen heraus, kann es leicht passieren, dass ihr durch die Außenwand durchstecht und sie beschädigt. Wir teilen den Kürbis gedanklich in vier Segmente und machen uns dann ans Werk. Ein großes, scharfes Messer ist für diesen Zweck besonders gut geeignet.

Jeder hat seine eigene Technik, wie man den Kürbis aushöhlt. Probiert einfach aus, was für euch am besten klappt. Aber denkt daran, dass ihr die scharfe Messerseite immer von eurem  Körper weghaltet! Sonst gibt es eventuell verfrühten Halloweengrusel.

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Wenn ihr der Meinung seid, dass die Wand dünn genug ist, dann geht’s weiter mit dem Motiv. Zu Beginn ritzen wir behutsam mit einem Messer die aufgezeichneten Linien nach, damit wir bei der anschließenden Feinarbeit nicht so schnell abrutschen.

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Dann schnitzen wir unser Motiv vorsichtig aus.

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Noch ein kleiner Tipp: Achtet darauf, dass die Löcher, die ihr ritzt, groß genug sind, damit genug Licht durch den Kürbis dringt. Denn erst, wenn er so richtig hell leuchtet, setzt die Gruselstimmung ein.

Foto

Wir wünschen euch ein gruseliges Halloween!
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Fotos:
Header: (c)  David Menidrey
Beitrag: (c) 1000things Redaktion

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