Gruseligsten Orte in Wien

Die gruseligsten Orte in Wien

Mittwoch, 31. Oktober 2018 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Die gruseligsten Orte in Wien

Mittwoch, 31. Oktober 2018 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wer auf der Suche nach einem Ersatzprorgramm zu diversen Halloween-Festivitäten ist, das aber ebenso für Gruselstimmung und Gänsehaut sorgt, ist hier bestens aufgehoben. Wir präsentieren euch die gruseligsten Orte in Wien, entführen euch an den Wiener Stadtrand und hinab in den Untergrund. Eine spannende Erkundungstour ist euch sicher!

von Marie Amenitsch

Passend zu Halloween nehmen wir euch mit auf schaurige Erkundungstour zu den gruseligsten Orte in Wien.

Foltermuseum

Bei der Aufzählung der gruseligsten Orte in Wien steht allen voran das Foltermuseum unweit der Mariahilfer Straße. In der historischen Location des Schutzbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg wird die Entwicklung des Rechtssystems von der Antike bis zur Neuzeit beschrieben und anschaulich dokumentiert. Die Räumlichkeiten sind schaurig und dunkel und sorgen für Gänsehautstimmung. Historische Fakten werden im Foltermuseum lehrreich erzählt und unterhaltsam präsentiert, wodurch man schnell das Gefühl bekommt, in die Vergangenheit zurückversetzt zu sein. Hinrichtungsstätten, Foltermethoden, Hexenverbrennungen – diese und viele andere Themen behandeln die vielen originalgetreuen Exponate und wissenschaftlichen Texte. Die Tickets sind mit 6€ bzw. ermäßigt 4,50€ vergleichsweise günstig.

Fritz-Grünbaum-Platz 1, 1060

Michaelergruft

Hinab gestiegen in den Wiener Untergrund, zu einem der schaurigsten Orte in Wien. Ein Besuch der Michaelergruft ist garantiert nichts für schwache Nerven. Unterhalb der Michaelerkirche empfängt euch nach dem Abstieg über die schmale, steile Treppe die kahle Gruft mit morbiden Erinnerungen an die Vergangenheit. Nahe der Hofburg könnt ihr hier 300 Jahre alte Särge und Mumien bestaunen. Die Zeugnisse vergangener Tage sind nicht nur ziemlich mystisch, sondern auch historisch besonders interessant. Mit einer Sammlung von 250 Särgen und Sarkophagen aus der Zeit der Renaissance und des Barock erwartet euch hier eine der wichtigsten historischen Gruften in Österreich. Montag bis Samstag um 11 und 13 Uhr könnt ihr die Michaelergruft im Zuge einer Führung besichtigen. Tickets gibt’s um 7€.

Friedhof der Namenlosen

Allein der Name sorgt schon für eine leicht schaurig Vorahnung und zeugt von der Morbidität dieses Ortes. Weniger bekannt als der Zentralfriedhof, befindet sich einer der gruseligsten Orte in Wien beim Alberner Hafen im 11. Bezirk. Seinen Namen verdankt der Friedhof der Tatsache, dass hier vorrangig Menschen begraben sind, die von 1840 bis 1940 im Hafenbereich von der Donau angeschwemmt wurden. Bei vielen dieser Toten ist unklar, wie sie gestorben sind, noch sind ihre Identitäten geklärt. Der Friedhof ist in zwei Teile gegliedert. Der erste und ursprüngliche Friedhof der Namenlosen ist heute zur Gänze verwildert und von Bäumen überwachsen. Besonders bei Einbruch der Dunkelheit oder im Herbst, wenn sich die Nebelschwaden über die Gräber ziehen, wird es hier richtig unheimlich. Übrigens: Vielleicht ist euch der Friedhof aus dem Film „Before Sunrise“ ein Begriff.

Jüdischer Friedhof Rossau

Und ein weiterer Friedhof darf in unserer Aufzählung über die gruseligsten Orte in Wien nicht fehlen. Immerhin haben diese mit ihrer morbiden Geschichtsträchtigkeit eine fast schon mystische Anziehungskraft auf uns. Wie heißt es auch im berühmten Lied von Georg Kreisler so schön: „Der Tod, das muss ein Wiener sein“. Der Jüdischen Friedhof Rossau ist einer dieser versteckten Orte, die mit einer gruseligen Grundstimmung in den Bann ziehen. Ziemlich versteckt, in der Seegasse gelegen, ist er außerdem der älteste jüdischen Friedhof Wiens. Mitglieder der jüdischen Gemeinde wurden zwischen 1540 und 1783 in dem 2.000 Quadratmeter großen Areal begraben. Zugänglich ist der Friedhof über das heutige Seniorenheim in der Seegasse 9-11. Ein fast schon surrealer Anblick ist euch sicher.

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Surrealistisch.

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First Escape

Einer der gruseligsten Orte in Wien ist auch der Escape Room First Escape in der Wiener Innenstadt. Er verspricht mit drei unterschiedlichen Quests puren Nervenkitzel. Das Konzept von Escape Rooms besteht darin, sich durch geschicktes Lösen von Rätseln aus einem Raumkomplex zu befreien.  Bei „First Escape“ erwartet euch ein völlig neues Level an High-Tech und audiovisuellen Überraschungseffekten, die euch in eine absolut realistische Umgebung führen, Spannung und jede Menge Spaß garantieren. Der historische Backsteingewölbekeller reicht bis zu zwei Etagen unter die Erde. Die Umgebung ist somit perfekt für die spannenden, teils gruseligen und vor allem gefinkelten Quests, die von Kleingruppen zwischen zwei und sechs Personen gemeistert werden können. Bei den drei Settings erwarten euch je nach Belieben eine Fantasy-Geschichte in einer mittelalterlichen Burg, eine Spukgeschichte in einem 60er-Jahre-Hotelzimmer und ein Erlebnis in der Staatsoper des klassischen Wiens der 1880er-Jahre, das einen geplanten Anschlag auf Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth involviert. Bald soll es auch eine weiter Alternative in einer dunklen Kapelle geben – Virtual Reality inklusive! 

Himmelpfortgasse 17, 1010

(c) Aris Venetikidis

Katakomben

Oft wird der Eingang zu den Katakomben des Stephansdoms schlichtweg übersehen. Das bekannte Wiener Wahrzeichen ragt aber nicht nur schön in die Höhe, sondern geht auch schaurig weit in die Tiefe zu einem der grusligsten Orte in Wien. Um die Katakomben ranken sich allerhand Geschichten, obwohl man einige davon vielleicht lieber nicht unbedingt erfahren möchte. Wer einen Rundgang buchen will, kann dies direkt im Stephansdom tun. Eine Tour dauert knappe 30 Minuten. Der Eintritt kostet 5,50€ und die Führung kann zwischen 10:00 und 11:30 Uhr sowie um 13:30 Uhr und um 16:30 Uhr gebucht werden.

Stephansplatz 3, 1010

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Finalmente 🙈😍🇦🇹

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Am Blog haben wir außerdem die besten Halloween-Events in Wien für euch. Ihr seid genau wie wir gerne am Ausprobieren und immer auf der Suche nach neuen Locations? Dann klickt euch doch mal durch unsere To Do’s!

Beitragsbild / (c) https://www.instagram.com/nulf72/

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