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Bucketlist für den Spätsommer in Wien

Freitag, 23. August 2019 / Lesedauer: ca. 6 Minuten

Bucketlist für den Spätsommer in Wien

Freitag, 23. August 2019 / Lesedauer: ca. 6 Minuten

Der August neigt sich dem Ende zu und mit ihm sind die Sommertage auch schon wieder gezählt. Doch kein Grund, um melancholisch im Trübsal zu versinken, zeigt sich doch der Spätsommer in Wien von seiner schönsten Seite. Wir nützen diese wunderbare Zeit in vollen Zügen und haben euch in unserer Bucketlist für den Spätsommer in Wien coole Tipps und Locations zusammengetragen. Viel Spaß!

von Marie Amenitsch

Wir präsentieren euch in unserer Bucketlist für den Spätsommer in Wien coole Tipps und Locations, die ihr im Sommer 2019 noch einplanen solltet, um die schönste Zeit des Jahres noch einmal so richtig auszukosten.

Einen Heurigen besuchen und Spritzwein trinken

Wer denkt beim Spätsommer in Wien nicht automatisch an idyllische Gastgärten und wunderbare Heurigen? Gemütlich in der Natur sitzen, die lauen Abende mit den besten Freunden genießen und dabei auch noch in den Genuss von besten Schmankerl der österreichischen Küche zu kommen, klingt für euch nach einem hervorragenden Plan? Wir haben euch eine zweiteilige Übersicht der schönsten Heurigen in Wien zusammengetragen und präsentieren euch in Teil 1 und Teil 2 traumhafte Oasen, die eine genussvolle Stadtflucht versprechen. Ein Besuch dieser sollte garantiert noch auf eurer Bucketlist für den Spätsommer in Wien stehen.

Heuriger Zimmermann in Neustift | (c) Marie Amenitsch | 1000things.at

Ein Picknick mit selbstgemachtem Bio-Gebäck veranstalten

Was ist gesund, aber traurig? Richtig: ein Schmollkornbrot! Mit Sicherheit nicht traurig: Euer selbstgebackenes Urkorn-Gebäck von Kornelia Urkorn, das ihr gemütlich auf ein spätsommerliches Picknick mit euren Besties mitnehmen könnt. Aus dem köstlichen – und vor allem gesunden – fertig verarbeiteten Frischteig auf Urkorn-Basis könnt ihr nicht nur klassisches Gebäck zaubern. Er eignet sich außerdem bestens für eine herrliche Quiche, köstliche Mini-Flammkuchen, süße Fruchttäschchen und viele weitere Spezialitäten, für die ihr auf der Webseite zahlreiche Rezepte findet. Übrigens: Urkornmehl und Wasser sind die Hauptzutaten, die es für den Kornelia-Urkorn-Teig benötigt. Immerhin wird bei Kornelia Urkorn besonders auf Natürlichkeit, Regionalität und Transparenz gesetzt, weshalb man hier völlig auf Zusatzstoffe verzichtet. So wird das naturbelassene Urkorn direkt von ausgewählten heimischen Bio-Landwirten aus dem Waldviertel bezogen. Ihr könnt euch also sicher sein: Eure Picknick-Snacks aus dem Kornelia-Urkorn-Teig machen nicht nur Spaß in der Zubereitung, sondern sind auch gesund – und schmecken allen voran großartig. Mehr Infos rund um den Teig, das Urkorn und die Rezepte findet ihr auf der Kornelia-Urkorn-Webseite!

Spätsommer in Wien

Der Kornelia-Urkorn-Teig ist in wenigen Minuten zu Hause im Ofen fertiggebacken. | (c) Veronika Micheli | 1000things

Unternehmerinnengeist feiern am WIENERIN-Gründerinnentag

Es gibt 1000 gute Gründe, die eigenen Träume zu verwirklichen. Doch eigentlich reicht eine gute Gründerin. Okay, genug der Wortspiele. Stattdessen feiern wir am 5. September 2019 lieber mit der WIENERIN im Studio 44 ihren Gründerinnentag. Die Plattform für Business, Inspiration und Wissen stärkt mutigen Gründerinnen und interessierten Entrepreneurinnen den Rücken. Dieses Jahr vernetzt sie sie zum ersten Mal auch mit relevanten Investorinnen im Stil von Shows wie „2 Minuten, 2 Millionen“. Ab 16.15 Uhr gibt es Live-Pitches, bei denen fünf Ideen vor einer Jury vorgestellt werden – die Gewinnerin bekommt unter anderem eine Casting Wildcard für die Puls4-Show. Abgesehen davon gibt es jede Menge andere spannende Dinge zu erleben von Workshops bis Talkrunden. Die Plätze sind größtenteils bereits belegt, aber mit etwas Glück ergattert ihr vor Ort noch Restkarten. Falls nicht, könnt ihr euch alternativ auch vom Rahmenprogramm, wie zum Beispiel dem Gründerinnenmarkt von 12 bis 17.30 Uhr, inspirieren lassen.

Rennweg 44, 1030

Die Stadtwanderwege ausprobieren

Wenn die Temperaturen im Spätsommer in Wien nicht mehr ganz so hoch sind, steht ausgedehnten Spaziergängen nichts mehr im Wege. Wir lieben das Angebot der Stadtwanderwege und möchten euch zum Beispiel die Route 4 ans Herz legen. Dieser Weg erstreckt sich über knapp sieben Kilometer und startet bei der Haltestelle Bahnhofstraße der 49er-Straßenbahn. Über die Rosentalgasse und die Dehnegasse gelangt man auch schon zum Wanderweg, der durch den Dehnepark vorbei am idyllischen Dehneparksee führt. Dem Weg folgend, kommt man schließlich zum Silbersee und erreicht nach rund eineinhalb Stunden die Jubiläumswarte, die mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Weiter geht’s über die Kreuzeichenwiese – eine der wohl schönsten Picknickwiesen Wiens – zur Steinbruchwiese und über Loiblstraße, Kleibersteig und Dehnepark wieder zurück zum Ausgangspunkt, der Haltestelle der Straßenbahnlinie 49.

Gault&Millau Genussmesse 2019

Feinschmecker aufgepasst: Am 7. und 8. September 2019 verwandelt sich der Kursalon Hübner einmal mehr zum absoluten Hotspot der österreichischen Kulinarik-Szene. 100 Haubenköche der berühmtesten Restaurants Österreichs, etwa 100 Winzer und eine Auswahl der besten nationalen und internationalen Produzenten präsentieren hier ihr Können und vor allem ihre Köstlichkeiten. Der ehrwürdige Kursalon im Wiener Stadtpark sorgt für ein einzigartiges Ambiente und bietet die idealen Rahmenbedingungen für ein Genießen mit allen Sinnen. Es folgt eine kleiner Vorgeschmack auf das, was euch bei dieser einzigartigem Genussfest erwartet: Heinz Reitbauer (Steirereck), Konstantin Filippou (Restaurant Konstantin Filippou), Silvio Nickol (Gourmet-Restaurant Silvio Nickol), Bobby Bräuer (München, Deutschland), Raz Rahav (Tel Aviv, Israel), Maciej Nowicki (Warschau, Polen), Jérôme Schilling (Bommes, Frankreich), Christopher Naylor (Amsterdam, Niederlande) und Stefan Zippl (Oberbozen, Südtirol). Die edelsten Weinkostproben stammen in diesem Jahr unter anderem vom Weingut Mayer am Pfarrplatz, von der Domäne Wachau, Herrenhof Lamprecht, Weingut Josef Fritz, Weingut Fuhrgassl-Huber, Weingut Bründlmayer und Weingut Jurtschitsch. Euer Ticket garantiert euch uneingeschränktes Verkosten aller Getränke sowie Speisen, solange der Vorrat reicht. Noch dazu gibt es exklusiv für euch mit dem Gutschein-Code „1000thingstotaste“ 15 Prozent Rabatt auf eure Tickets. Schnell sein und euch Tickets für die Genuss-Messe der Superlative sichern.

Johannesgasse 33, 1010

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Der Kursalon Hübner wird zum Hotspot für alle Feinschmecker (c) Philipp Lipiarski / www.goodlifecrew.at

Boot fahren auf der Alten Donau

Frische Luft genießen, Urlaubsfeeling erleben und dabei auf einem romantischen Ruderboot auf der Alten Donau herumschippern! Wir finden, das ist für den Sommerausklang in Wien immer eine wunderbare Idee. Deshalb steht eine Bootsfahrt ganz weit oben auf unserer To-Do-Liste für den Spätsommer in Wien. Na dann: Auf zur Alten Donau, wo zahlreiche Verleihe mit unterschiedlichen Angeboten auf euch warten. Wer genug vom sportlichen Ruderspaß hat, kann die Ruhe und Sonne vom Liegestuhl am Bootssteg aus genießen oder auf Elektro- oder Tretboot umsteigen. Anschließend könnt bei La Crêperie – einem Lokal direkt am Wasser – noch herrliche, französische Crêpes genießen oder den Sonnenuntergang genießen. Auch das neue Bootshaus sorgt in wunderschöner Kulisse für euer leibliches Wohl.

An der Oberen Alten Donau 6, 1210

Den Sommer noch einmal mit allen Sinnen aufsaugen! (c) Lisa Panzenböck | 1000things.at

Touri spielen beim Schloss Schönbrunn

Ab und zu gibt’s doch einfach nichts Schöneres, als sich mitten in einem Strom von Touristen und Touristinnen treiben zu lassen und einmal wieder zu versuchen, Wien mit den Augen Fremder zu sehen. Was eignet sich hierfür besser, als ein Spaziergang im Schlosspark Schönbrunn? Hier ist die Flora noch in voller Blüte und vom Herbst scheint keine Spur zu sein. Schnappt eure Lieblingsmenschen, bahnt euch den Weg rauf zur Gloriette und gönnt euch bei fantastischem Ausblick eine Brise Urlaubsfeeling. Besonders in der Sonnenuntergangsstimmung ist das Schloss mit seiner vollen Pracht ganz besonders schön anzusehen. Wer sich lieber kulinarisch verwöhnen lassen möchte, kann bei Landtmann’s Jausen Station einkehren.

Schönbrunner Schloßstraße, 1130

Ins Krapfenwaldbad hüpfen

Mit Blick über Wien im kühlen Nass planschen und die Sonne für die kälteren Monate aufsaugen, das lässt sich im Krapfenwaldbad – kurz und wienerisch Krapfenwaldl genannt – wunderbar noch bis zum 15. September verbinden. Eine Tageskarte gibt’s für 5,90 Euro. Früh dort sein lohnt sich definitiv, da das Bad und seine Schattenplätze heißbegehrt sind. Immerhin heißt es hier für viele auch nicht umsonst sehen und gesehen werden. Sport-, Familien- und Kinderbecken stehen bereit, ebenso wie ein Volleyball-Platz und ein Spielplatz für die Kleinsten. Für das leibliche Wohl wird im umfangreichen Buffet bestens gesorgt. Wer lieber in Naturidylle badet, findet auch dafür in Wien schöne Platzerl.

Krapfenwaldgasse 65-73, 1190

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Pooltime ?️?️ #wien #vienna

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Sommerabschluss beim Silent Disco Beach-Openair feiern

Mit den Füßen im Sand, einem Cocktail in der Hand und besten Beats aus den Kopfhörern wollen wir mit euch am 6. September eine fulminante Sommer-Abschlussparty feiern. Welche Location eignet sich wohl besser dafür als die Strandbar Herrmann? Auch dieses Jahr wird diese zur Bühne des Silent Disco Beach-Openair und für beste Stimmung bis in die frühen Morgenstunden ist garantiert. Auf Facebook findet ihr alle Infos zum Event und Tickets. Wir hoffen euch zahlreich am Strand zu sehen und ausgiebig das Sommerende zu feiern.

Sonnenaufgang Leopoldsberg

Das Sommerende nähert sich und ihr werdet nach und nach melancholischer? Das kennen wir nur allzu gut, weswegen wir euch ans Herzen legen, noch eine ganz besondere Erfahrung zu machen. Macht euch bei Schönwetter früh morgens auf den Weg zum Leopoldsberg, schaut der Sonne beim Aufgehen zu und genießt einen wunderbaren Ausblick auf das morgendliche Wien und die erwachende Stadt. Wir empfehlen euch, zwecks öffentlicher Anbindung, diesen Ausflug für ein Wochenende einzuplanen, da hier zumindest die U4 auch zu dieser unchristlichen Uhrzeit bis Heiligenstadt fährt. Von dort aus geht es mit Stirnlampe bewaffnet die rund fünf Kilometer sowieso zu Fuß weiter, außer ihr gönnt euch ein Uber oder Taxi, da die ersten Busse leider erst ab 8.30 Uhr auf den Leopoldsberg fahren. Das frühe Aufstehen – oder am besten gleich Wachbleiben – lohnt sich jedoch definitiv, denn bei klarer Sicht kann man hier einen wunderbaren Sonnenaufgang genießen, den man so schnell nicht wieder vergessen wird. Und bevor euch jetzt endgültig die „Summertime-Sadness“ packt, immer daran denken: Der nächste Sommer kommt bestimmt.

Hier entlang zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3 unserer Blogserie über 10 Orte, an denen ihr in Wien noch nie gewesen seid.

Na, Lust bekommen neue Plätze und Ecken in eurer Lieblingsstadt zu entdecken? Hier findet ihr noch wesentlich mehr To Dos und kulinarische Highlights. 

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(c) Beitragsbild | Marie Amenitsch | 1000things.at

(c) Facebook-Beitragsbild | axel_guelcher/ | instagram

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