Was man zuhause alles machen kann – Teil 1

Freitag, 13. März 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Was man zuhause alles machen kann – Teil 1

Freitag, 13. März 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, rät die Regierung dazu, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Daher bleibt man im Moment am besten zuhause. Das nehmen wir zum Anlass, um die Dinge anzugehen, die wir uns sonst immer vornehmen – und dann doch nie machen.

von Magdalena Mösenlechner

Der momentanen Situation ist es geschuldet, dass wir mehr Zeit als sonst zuhause verbringen werden. Doch das ist kein Grund, mit fadem Aug‘ in der Ecke zu setzen und Trübsal zu blasen. Immerhin gibt es gerade in den eigenen vier Wänden einiges zu tun.

Winter is over – Frühjahrsputz!

Auch wenn wir es nicht gerne zugeben, es ist definitiv wieder mal notwendig. Während der kalten Jahreszeit kroch man müde durch die Wohnung und in vielen Ecken stapeln sich die Verräum-ich-schon-noch-Haufen. Denen geht es jetzt aber endlich an den Kragen. Alle Schränke einmal leeren und weg mit dem unnützen Kramuri und den sinnlosen Staubfängern. Bei dieser Gelegenheit können wir auch mal Dinge anpacken, die wirklich nie erledigt werden. Ja genau, wir reden vom Fenster putzen – oft probiert, und nie erreicht. Klare Fensterscheiben eröffnen uns oft ganz neue Welten.

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Upcyle dein altes Zeug

Wer die aussortierten Sachen noch nicht aufgeben will, der kann sich am Upcycling-Trend versuchen. Die Umwelt dankt es euch! Außerdem gibt es kaum Befriedigenderes als aus altem Krempel neuen Glanz zu basteln. Aus alten Konservendosen etwa lassen sich süße, kleine Laternen basteln, die definitiv einzigartiger als jedes Ikea-Teelicht sind. Für die Ideensuche bietet sich vor allem Pinterest an.

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D.I.Y

Do-it-yourself, unsere fancy Art zu sagen: bastelt! Weil man viel zu selten dazu kommt, vergisst man häufig, wie beruhigend kleine Bastleien sein können, gerade, wenn man in seinem Alltag oft viel Kopfarbeit erledigen muss. Wer früh anfangen möchte, kann sich jetzt schon um ein selbstgemachtes Muttertagsgeschenk kümmern. Ein personalisiertes Fotoalbum oder ein eigens kreierter Bilderrahmen bringen auch Mamas von schon „großen“ Kindern wahrscheinlich mehr Freude, als jeder Buchgutschein es je könnte. Außerdem rückt Ostern immer näher und selbstbemalte Eier und DIY-Dekorationen lassen deine Wohnung ganz individuell erstrahlen. Wer sich gerne in der Küche versucht, kann es ja mal mit DIY-Nudeln probieren. Außer Mehl und Eier braucht man dazu nicht viel, und wer möchte, kann die Pasta auch noch bunt gestalten. Rote Rüben, Karotten oder Matcha eignen sich hervorragend zum natürlichen Färben von Nudeln.

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Deko, Deko, Deko!

Wenn ihr dann eure Wohnung sortiert, euren ganzen Schrott geupcycled und auch noch DIY-Dekos gebastelt habt, geht es endlich ans Dekorieren. Stellt mal wieder die Möbel um, und probiert etwas Neues aus. Oft machen ein paar Kniffe aus kleinen Räumen hellere Orte.

(c) Magdalena Mösenlechner

Malen, Zeichnen, Kritzeln

Schon früher in der Schule waren die Zeichenstunden oft die entspannteste Zeit. Aber gerade wenn es im Leben rundgeht, kann man die relaxende Wirkung dieser simplen Beschäftigung sehr gut brauchen. Um den eigenen Alltag etwas kreativer zu organisieren, kann man zum Beispiel ein Bulletjournal anlegen. Das ist so eine Art selbst gezeichneter Kalender, welcher den Vorteil hat, dass man allein bestimmt, wie man sich den Platz einteilt. Dabei könnt ihr euch so richtig kreativ ausleben. Eurem Journal sind keine Grenzen gesetzt. Ergänzend dazu könnt ihr euch im Netz ein paar Tipps fürs Handlettering holen – das wollten wir doch alle schon längst mal ausprobieren, oder?

Wer jedoch einfach nur vor sich hinmalen möchte, greift zu den altbewährten Mandalas. Das Ausmalen der verschnörkelten Bilder soll einem zu mehr innerer Ausgeglichenheit verhelfen. Mittlerweile finden sich schon viele Mandala-Vorlagen für Erwachsene online, oft auch mit einem kleinen Augenzwinkern in der Motivauswahl.

(c) Franziska Krause

Klimper‘ vor dich hin

Wer nicht irgendwo in seiner Wohnung eine alte Gitarre im Eck stehen oder ein Keyboard auf dem Wandschrank verstauben lässt, der werfe den ersten Stein. Ob die Instrumente nun einfach viel zu lange inkonsequent nicht geübt wurden oder vor langer Zeit mit einer Lern-ich-schon-noch-Einstellung gekauft wurden, spielt hierbei keine Rolle. Setzt euch hin, dreht ein Youtube-Tutorial auf und los geht’s. Euer Zukunfts-Ich wird es euch danken, wenn es bei der nächsten Party mit seinen Musik-Skills angeben kann. Aber versprecht uns vorher nur eine Sache: Spielt weder Wonderwall noch Country Roads! Einfach. Nicht. Machen.

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Lerne eine Sprache

Jeder würde doch gerne fließend französisch/spanisch/russisch oder was auch immer können. Und sei es nur, um mit den feschen Erasmus-Studierenden zu flirten. Internet sei Dank ist auch das von zu Hause aus machbar. Zahlreiche Apps und diverse Webseiten helfen euch, die Basics verschiedenster Fremdsprachen zu lernen.

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Move it, Baby!

Wem der Wohnungsputz noch nicht Work-out genug war, der sollte sich auf jeden Fall noch sportlich auspowern. Auch das geht hervorragend zu Hause aus. Viele Trainings, die auf Eigengewicht ausgelegt sind, brauchen gar kein Zubehör. Natürlich könnt ihr euch durch zahlreiche gratis Youtube-Videos klicken, was das angeht. Wollt ihr es schnell und effizient, könnt ihr es mit der freien App Seven probieren, die verschiedenste 7-Minuten-lange Work-outs anbietet. Wem das zu wenig ist, darf gerne das etwas intensivere Freeletics-Training versuchen. Dieses kostenpflichtige, aber dafür personalisierte Training richtet sich ganz nach eurem individuellen Level und euren Bedürfnissen. Yoga-Fans sei die App Asana Rebel empfohlen, denn dort richtet sich das Angebot ganz nach eurer tagesabhängigen Stimmung, beziehungsweise euren Möglichkeiten. Von langsamem Dehnen über Cardio-Workouts bis hin zu Männer-Yoga versorgt euch das kostenpflichtige Abo mit verschiedensten Trainings.

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Was momentan viele von zuhause aus machen müssen: arbeiten. Deshalb haben wir einen Survival-Guide fürs Homeoffice für euch. Danach könnt ihr es euch zum Beispiel mit einem guten Buch gemütlich machen. Wir haben ein paar Lesetipps für euch.

(c) Beitragsbild | Alisa Anton | Unsplash

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