Sprache lernen

Sprachen lernen – von zu Hause aus

Mittwoch, 15. April 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Sprachen lernen – von zu Hause aus

Mittwoch, 15. April 2020 / Lesedauer: ca. 3 Minuten

Kommunikation ist in den meisten Berufen heute das A und O. Endlich mal die eingerosteten Englischkenntnisse aufbessern, oder auch endlich den Horizont mit einer ganz neuen Sprache erweitern, wie etwa Griechisch oder Chinesisch. Oder vielleicht wollt ihr auch einfach nur Narcos schauen, ohne diese lästigen Untertitel. Egal welche Motivation euch packt, wie ihr von zu Hause aus eure Sprachkenntnisse auffrischen könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

von Magdalena Mösenlechner

Parlez-vous français? ¿Hablas español? Parli italiano? – Wer jetzt mit fragendem Blick vorm Bildschirm sitzt, dem geht es ähnlich wie uns. Denn Vokabeln büffeln hat zu Schulzeiten nur minder interessiert. Verständlich, denn wir hingen gedanklich schon in der Zehnerpause, oder haben stattdessen unsere Emo-Stirnfransen am Schulklo geglättet. Doch zum Sprachenlernen ist es nie zu spät, denn das könnt ihr jetzt auch ganz bequem zu Hause oder unterwegs am Handy anpacken. Wie und wo genau, verraten wir euch hier.

Duolingo

Mit Duolingo könnt ihr euch an die drei Klassiker unter den Fremdsprachen wagen: Englisch, Spanisch und Französisch. Um während des Lernens motiviert zu bleiben und euch selber Ziele zu setzen, könnt ihr euch dabei virtuelle Münzen verdienen und neue Levels entsperren, während ihr neue Wörter und Ausdrücke lernt. Duolingo setzt auf Spaß und Lernspiele, um das Vorankommen zu erleichtern. 34 Stunden Lerneinsatz sollen etwa ein Semester in einem Hochschulsprachkurs ersetzen. Vor allem aber eignet sich diese App für diejenigen unter euch, die nicht unbedingt zum Geldbörserl greifen möchten oder können. Denn die App, sowie sämtliche Funktionen, ist gratis. Mit einem freiwilligen Beitrag könnt ihr aber kostenlose Bildung unterstützen, wenn ihr das möchtet.

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Gymlish

Hier wird auf Microlearning und Personalisierung gesetzt. So sollen laut Gymlish zehn Minuten pro Tag ausreichen, um die Sprachkenntnisse zu verbessern. Täglich werden euch Übungen gemailt oder gepusht, mit denen man sein Sprachlevel verbessern kann. Außerdem passt sich der Kurs individuell euren Bedürfnissen an, indem ständig evaluiert wird, wie weit ihr schon seid. Mögliche Sprachen sind hier Französisch, Spanisch, Englisch und Deutsch. Es wird auch ein etwas humorvollerer Ansatz verfolgt, bei dem euch kleine Storys gleichzeitig unterhalten und unterrichten sollen. Ihr könnt die Seite kostenlos testen, und Abonnements liegen zwischen 21 und 42 Euro monatlich.

Mosalingua

Sprachentechnisch ist diese App schon etwas breiter aufgestellt. Neben Französisch, Italienisch, brasilianischem Portugiesisch und Russisch, gibt es auch noch Business Englisch und Spanisch, Englisch für den medizinischen Bereich und Vorbereitungskurse für den TOEFL- und TOEIC-Test. Das besondere an Mosalingua ist, dass die App bei eurem Lernprozess einen individuellen Wiederholungsplan errechnet. Das bedeutet die Wiederholungen von Vokabeln und Grammatik finden immer zum richtigen Zeitpunkt statt, damit nichts wieder so leicht vergessen wird. So setzt Mosalingua auf dauerhaftes Lernen. Nutzen könnt ihr die Plattform über die App oder euren PC, wobei auch alles offline verfügbar ist. Pro Sprache bezahlt ihr hier einmalig 5,49 Euro, und benötigt kein bindendes Abonnement.

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Busuu

Diese Plattform besticht auch mit einer hohen Bandbreite an Sprachen. Zwölf verschiedene Sprachen, von Englisch und Spanisch, über Französisch, Chinesisch, Portugiesisch, bis hin zu Türkisch und Arabisch, werden hier zum Lernen angeboten. Busuu bietet ebenfalls kurze Lektionen an, die sich gut in euren Alltag integrieren lassen. Außerdem habt ihr hier die Möglichkeit, euch online mit Muttersprachlern zu unterhalten, um eure neugewonnenen Sprachkenntnisse am Lebendobjekt testen zu können, und natürlich auch zu verbessern. Die App lässt sich ebenfalls offline nutzen, um euer Datenvolumen unterwegs nicht unnötig zu belasten. Ihr könnt Busuu kostenlos testen, Premium-Abos kosten zwischen 5 und 7 Euros monatlich.

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Lingua TV

Hier werden Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und auch Deutsch für Flüchtlinge angeboten. Lingua TV setzt, wie der Name schon vermuten lässt, vermehrt auf Lernen mit Videos, um das Hörverständnis und den mündlichen Ausdruck zu fördern. Besonders eignet sich das für audiovisuelle Lerntypen. Wer also lieber zuschaut, als nur alleine zu üben, ist hier gut aufgehoben. Die Kosten variieren je nach Sprache und Kursdauer und betragen um die 20 Euro pro Monat. Dafür ist das Angebot sehr umfangreich und ein einzelner Kurs kommt mit über 20 Lektionen, szenischen Videos, Grammatik-Tutorials und verschiedenen Glossaren und Übersichten zum Download.

Rosetta Stone

Ausgezeichnet als beste Sprachlern-Software bietet euch Rosetta Stone 24 verschiedene Sprachen. Darunter auch Niederländisch, Hindi, Vietnamesisch und Griechisch. Wer also keine 0815-Sprache lernen möchte, oder nach etwas ganz Bestimmten sucht, ist hier gut aufgehoben. Ihr habt bei Rosetta Stone auch die Möglichkeit offline zu lernen. Außerdem gibt es Audio-Übungen zum reinen Anhören, um eure Bildschirmzeit etwas zu reduzieren. Wer beruflich viel am Handy oder Laptop hängt, bekommt so die Möglichkeit den schon leicht eckig anmutenden Äuglein etwas Ruhe zu gönnen. Um die Motivation etwas anzukurbeln, könnt ihr auch am Live-Unterricht teilnehmen, und euch dort mit anderen Lernenden austauschen. Die Abonnements variieren zwischen 13 und 17 Euro, beziehungsweise 16 bis 33 Euro monatlich, falls ihr einen eigenen Tutor oder eine eigene Tutorin wünscht.

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Falls ihr jetzt auf den Geschmack des Wissens gekommen seid, können wir euch verraten, was ihr sonst noch alles von zu Hause aus lernen könnt. Außerdem haben wir noch einige spannende Buchtipps für euch.

(c) Beitragsbild | 1000things | Magdalena Mösenlechner

*Wir sind uns bewusst, dass in diesem Artikel Gutscheine, To Dos und Gewinnspiele aufscheinen, die momentan eventuell aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht umsetzbar sind. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, sie auch weiterhin einzubetten, um euch schon jetzt für die Zeit nach der Krise zu inspirieren.

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